2014Bachforelle

Tolle Angeltage am Bach — die Bafos sind los

Bachforellenangeln mit Hardbaits

Nach dem Ende der Schon­zeit ging es bis jetzt drei mal zum Forel­len­an­geln an den Bach in Nie­der­sach­sen. Vom ers­ten Trip mit Dirk und und Eric haben wir bereits berich­tet. In den letz­ten Tagen star­te­te ich zwei wei­te­re Tou­ren. Den ers­ten Trip zusam­men mit Den­nis und den zwei­ten mit der Frau, da wir an dem Tag die Son­ne bei einem Spa­zier­gang genie­ßen woll­ten. Die Desti­na­ti­on such­te ich aus…

Ein Grund, warum ich am Wasser spazieren wollte.
Ein Grund, war­um ich am Was­ser spa­zie­ren woll­te.



Das ich den “Spa­zier­gang” ans Was­ser ver­le­gen woll­te, hat­te den ein­fa­chen Grund, dass die Tour mit Den­nis wirk­lich sehr gut lief. Ich konn­te an dem Tag so vie­le Bach­fo­rel­len wie noch nie an einem Tag fan­gen. Bereits der Start war fan­tas­tisch. Den­nis fisch­te einen Lucky Craft Poin­ter 78 SP. Mit 7,8cm also ein rich­ti­ger Hap­pen für die Bafos. An die­sem Gewäs­ser grö­ße­re Köder zu fischen, macht Sinn, da auch vie­le klei­ne­re Forel­len im Bach sind, die man nicht unbe­dingt an den Haken bekom­men möch­te. Bereits nach weni­gen Wür­fen hat­te Den­nis den ers­ten Nach­läu­fer und kur­ze Zeit spä­ter die ers­te Fehl­at­ta­cke auf sei­nen Poin­ter. Ich hät­te in die­ser Situa­ti­on ver­mut­lich den Köder gewech­selt, doch Den­nis änder­te ledig­lich den Win­kel, um den Fisch anzu­wer­fen und konn­te die­sen nach einem wei­te­ren Fehl­biss auch fan­gen. Mit Ende 30 eine rich­tig gute Bach­fo­rel­le für das Gewäs­ser. Ich angel­te ein paar Meter wei­ter mit einem 3″ Easy Shi­ner und fisch­te zwei Gum­pen ab, außer einer zag­haf­ten Atta­cke gab es hier nichts zu holen. Ich wech­sel­te anschlie­ßend auf einen neu­en Bait, den ich mir einen Tag vor­her im Ang­ler­shop Brüg­gen gekauft und noch nicht auf Ein­zel­ha­ken umge­rüs­tet hat­te, den Spear­head Ryu­ki 70s in der Far­be “Yama­me Red Bel­ly Wob­bler”. Was nun folg­te, war ein hand­fes­ter Indi­ka­tor, dass Lauf­ver­hal­ten und Far­be der Hard­baits beim Forel­len­an­geln sehr ent­schei­dend sein kön­nen.

Köder, genauer Wobbler zum Bachforellenangeln

DUO Spreadhead Ryuki - der Köder des Tages
DUO Spear­head Ryu­ki S- der Köder des Tages

Vie­le der Lokals fischen an dem Gewäs­ser aus­schließ­lich Spin­ner, was defi­ni­tiv sehr gute Köder zum Forel­len­an­geln im Bach sind, ob sie genau so fan­gen wie gute Wob­bler, wage ich aller­dings zu bezwei­feln. Am genann­ten Tag fisch­ten wir ver­schie­de­ne Wob­bler wie den erwähn­ten Poin­ter von Lucky Craft, den Squir­rel von Illex und ver­schie­de­ne DUO Köder. Der mit Abstand bes­te Köder des Tages war der Spear­head Ryu­ki 70s! An Spots an den ande­ren Köder kei­ne oder nur sehr zag­haf­te Bis­se pro­vo­zier­ten räum­te der Ryu­ki rich­tig ab. Bes­tes Bei­spiel war eine Situa­ti­on in der Den­nis an einer Stel­le einen guten Biss bekam und die­se noch mehr­mals ohne wei­te­ren Kon­takt anwarf. Der get­wich­te Japan­wob­bler brauch­te exakt zwei Wür­fe, um an der Stel­le einen Fisch ans Band zu bekom­men. Ähn­li­che Situa­tio­nen gab es an die­sem Tag noch mehr­fach.

Köderführung der Hardbaits

Nor­ma­ler­wei­se fischen wir an dem Bach bevor­zugt Sus­pen­der, die ein­la­dend get­wi­ched wer­den. Der sin­ken­de DUO Ryu­ki hat dage­gen den Vor­teil, dass man ihn nach dem Wurf, zum Bei­spiel in einer Kur­ve hin­ter einem Busch, absin­ken las­sen kann, bevor man ihn aktiv führt. Eine Bach­fo­rel­le stieg exakt so, in der Absink­pha­se ein. Der Spear­head Ryu­ki war an die­sem Tag ein­fach unschlag­bar, egal an wel­chem Spot des Baches wir fisch­ten, der DUO Köder brach­te immer die meis­ten Bis­se. Es mag ein Zufall gewe­sen sein, aber die Biss/gelandeter Fisch Quo­te war an die­sem Tag beson­ders hoch. Beson­ders amü­sant war eine Situa­ti­on, in der eine mitt­le­re Bach­fo­rel­le dem Köder aus dem tie­fen Bereich ins Fla­che folg­te und mehr­mals atta­ckier­te. Der fla­che Bereich hat­te hel­len Sand­grund, war nur 15–20cm tief und meh­re­re Meter breit, daher konn­te ich das Spek­ta­kel bes­tens beob­ach­ten. Die Forel­le folg­te dem Köder bis unter die Ruten­spit­ze und schnapp­te mehr­mals zu bevor sie sich ohne Köder im Maul wie­der ins Tie­fe auf­mach­te.

DUO Spreadhead Ryuki bei der Arbeit
DUO Spear­head Ryu­ki bei der Arbeit

Am Tag des “Spa­zier­gangs” lief es zunächst schlep­pend. Die ers­ten Spots, die kurz befischt wur­den, brach­ten kei­nen Biss. An der fünf­ten oder sechs­ten Stel­le ging es dann aller­dings rund. Es gab diver­se Nach­läu­fer bis ans Ufer und knall­har­te Bis­se. Die Bach­fo­rel­len woll­ten aber ein­fach nicht hän­gen blei­ben.

Im Gegen­satz zur vor­he­ri­gen Tour, bei dem fast alle Kon­tak­te bei einem Wurf gegen die Strö­mung kamen, spiel­te die Wurf­rich­tung an die­sem Tag bei den fol­gen­den Fischen kaum eine Rol­le. Den Spear­head Ryu­ki kann man aller­dings deut­lich ein­fa­cher mit der Strö­mung, also nach einem Wurf fluss­auf­wärts, füh­ren. Ich fische den Bait rela­tiv schnell, so dass er in dem flie­ßen­den Bach teil­wei­se nur kurz unter der Ober­flä­che läuft. Ein Vor­teil die­ses Füh­rungs­stils ist, dass man die Atta­cken häu­fig beob­ach­ten kann oder die Span­nung steigt, wenn sich hin­ter dem Wob­bler plötz­lich eine Bug­wel­le auf­tut und man nach einem kur­zem Stop den Ruck in der Rute spürt.

An dem Bach gibt es diver­se Spots, die so dicht bewach­sen sind, dass man sie mit den bevor­zug­ten Wür­fen fluss­auf­wärts nicht errei­chen kann. In die­sem Fall wech­sel ich ger­ne auf einen ande­ren Köder. Einer mei­ner Lieb­lin­ge ist hier­für der Lucky Craft Poin­ter SP mit 65mm in der Far­be “Ame­ri­can Shad”. Die­ser Wob­bler brach­te mir wäh­rend des “Spa­zier­gangs” tol­le Fische und es war an die­sem Tag kein Unter­schied zum DUO Ryu­ki aus­zu­ma­chen. Im fol­gen­den Bild eine wohl­ge­nähr­te Bach­fo­rel­le, die sich den Poin­ter unter einem Baum auf Sicht mit Anlauf ein­ver­leib­te.

Natür­lich gibt es auch vie­le ande­re tol­le Köder zum Bach­fo­rel­len­an­geln, ich habe der­zeit aber mei­ne Favo­ri­ten gefun­den. Dirk fischt bevor­zugt den Illex Squir­rel, wie Ihr zum Bei­spiel im Bericht der letz­ten Bafo-Tour nach­le­sen könnt. Unter fol­gen­dem Link fin­det Ihr wei­te­re Infos zu DUO Ködern.

Uns inter­es­sie­ren Eure Lieb­lings­kö­der. Wer mag, pos­tet sie samt Ziel­fisch ein­fach in die Kom­men­ta­re.



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Sören

Ich habe 2009 den DaF Blog bzw. 2014 den Shop gestartet und seit dem habe ich viel Zeit und Liebe in "mein Baby" gesteckt. Die Zeiten mit einer dreistelligen Anzahl an Angeltagen im Jahr sind vorbei, aber natürlich bin ich noch so häufig wie möglich am Wasser, um Süß- und Salzwasserräuber zu ärgern.

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