BachforelleDaniela Misteli (CH)Fliegenfischen

Forellenfischen an der Salza

Forellen, Äschen und Saiblinge in der Salza

Anfang Sep­tem­ber war ein klei­ner Aus­flug in die Stei­er­mark auf dem Plan. Ich hat­te beim Flie­gen­bin­de­wett­be­werb Bava­ri­an Open den ers­ten Platz gemacht und so Tages­kar­ten für die Stei­ri­sche Sal­za in der Stei­er­mark gewon­nen — echt ein coo­ler Preis.

Salza Fluss - Fliegenfischen
Traum­haf­te Spots…

Eine ziem­lich lan­ge Fahrt hat­ten wir vor uns und es waren kaum Infos zum Flie­gen­fi­schen in der Sal­za im Netz zu fin­den — wir wuss­ten nur, dass der Abschnitt aus einem Stück Fluss und einem klei­nen Stau­see besteht. End­los schien der Weg durch die Öster­rei­chi­schen Hügel und Wäl­der, doch end­lich waren wir in Greith ange­kom­men. Schon von der Stras­se aus konn­ten wir die ers­ten Bli­cke auf den Fluss erha­schen, glas klar und wun­der­schön. Auch die ers­ten Forel­len waren schnell aus­ge­macht.

Doch auch hier hat­te der tro­cke­ne Som­mer sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen, der Was­ser­stand der Sal­za war sehr nied­rig und die Fische recht schwie­rig zu über­lis­ten. Die klei­nen Fische lie­ßen sich mit der Tro­cken­flie­ge ver­füh­ren, die grös­se­ren muss­ten mit einer Nym­phe über­zeugt wer­den. Wie zum Bei­spiel die­se wun­der­schö­ne Äsche, wel­che ich nur mit einer rich­tig schwe­ren Stein­flie­gen­imi­ta­ti­on fan­gen konn­te.

Äsche in der Salza
Schi­cke Äsche auf eine schwe­re Stein­flie­gen­imi­ta­ti­on

In dem lang­sam flie­ßen­den Tei­len der Sal­za, zwi­schen Fluss und See, hat­ten wir rie­sig Spaß mit gro­ßen Tro­cken­flie­gen, die her­um­zie­hen­den Regen­bo­gen­fo­rel­len zu fan­gen. Das war eine ziem­li­che Her­aus­for­de­rung zwi­schen den gan­zen Bäu­men und Sträu­chern hin­durch einen prä­zi­sen Wurf zu lan­den, doch mit etwas Übung klappt auch das ganz gut.

Forellenangeln Salza
Regen­bo­gen­fo­rel­le

Nach 1,5 Tagen am Fluss schnapp­ten wir uns ein Bel­ly Boot und erkun­de­ten den See. Wahn­sin­nig fas­zi­nie­rend wenn direkt unter dei­nen Flos­sen Saib­lin­ge, Regen­bo­gen- und Bach­fo­rel­len hin und her schwim­men. Mit dem Strea­mer zu fischen war Ner­ven­kit­zel pur, denn dank des kla­ren Was­sers konn­ten wir die Fische beob­ach­ten, wie sie hin­ter unse­rem Köder her­jag­ten. Nicht ganz ein­fach, ruhig zu blei­ben und dar­auf zu war­ten dass man den Biss spürt.

Bachforelle Schönzeit
Was für eine Zeich­nung!

Mir gefal­len natür­lich die Saib­lin­ge mit ihren tol­len Mus­ter, doch Mau­ro konn­te eine Bach­fo­rel­le fan­gen mit einer Zeich­nung die ich noch nie gese­hen habe, Punk­te ganz in Oran­ge.

Saibling in Österreich befischen
Wun­der­schö­ner Saib­ling

Lei­der waren unse­re drei Tage viel zu schnell vor­bei, die Fische­rei war groß­ar­tig, die Gast­freund­schaft noch bes­ser. Ich bin sicher, irgend­wann mal kom­men wir wie­der hier her. Kar­ten für die Sal­za gibt es übri­gens bei Rudi Heger in Sieg­dorf.

Danie­la

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