Daniela Misteli (CH)

Angeln auf Meerforellen an der dänischen Ostseeküste

Fliegenfischen auf Meerforellen — ein Bericht von Daniela Bevilacqua

Als beim Lan­de­an­flug auf Kopen­ha­gen end­lich die Däni­sche Küs­te zu sehen war, schlu­gen unse­re Her­zen höher. So hieß es kei­ne unnö­ti­ge Zeit ver­lie­ren, im Eil­tem­po Gepäck und das Miet­au­to holen und ab ans Was­ser. Mau­ro lan­de­te bereits nach der ers­ten hal­ben Stun­de einen wirk­lich schö­nen Fisch, das muss ein gutes Zei­chen sein dach­ten wir uns und soll­ten Recht behal­ten.

Däne­marks Küs­te

Die nächs­ten Tage waren alles ande­re als ein­fach — typisch Meer­fo­rel­len­fi­schen halt: Wind, Regen und wenig Fisch Kon­takt. Doch immer­hin konn­ten wir jeden Tag min­des­tens einen Fisch (manch­mal nur Klei­ne) lan­den, das war moti­vie­rend. Nach einer Woche wur­den wir von unse­ren däni­schen Kol­le­gen an die Küs­te beglei­tet, ob es nur Glück war oder an ihnen lag, dass alle einen Fisch über 50cm lan­de­ten, lass ich mal offen. Die­ser Tag war sowie­so ver­rückt, ich hak­te ins­ge­samt 11 Fische, was mir nor­ma­ler­wei­se nur beim Barsch­an­geln pas­siert aber doch NIE in der Ost­see!

Schön gezeich­ne­te Meer­fo­rel­len

Danach hieß es Abschied neh­men, wir brach­ten unse­ren Kol­le­gen zum Flug­ha­fen, für Ihn waren die Feri­en zu Ende. Er hat­te sich einen per­fek­ten Moment aus­ge­sucht, denn danach zog der Wind auf und mach­te mit 60 km/h die Küs­te unbe­fisch­bar. Gan­ze vier Tage lang waren wir dazu ver­don­nert Flie­gen zu bin­den, Wäsche zu waschen und Bier zu trin­ken, was durch die däni­sche Gast­freund­schaft gar nicht so übel war.

Petri!

Als sich der Wind leg­te waren wir wie­der am Start und lie­ßen kei­ne Minu­te aus um ans Was­ser zu kom­men. Wir fin­gen wie­der Meer­fo­rel­len in ver­schie­dens­ten Grö­ßen, sogar ein klei­ner Dorsch und eine Flun­der wur­den gelan­det. Die Tage ver­stri­chen wie immer viel zu schnell, aber immer wie­der mit schö­nen Fän­gen. Wir waren noch nie so erfolg­reich und so traff es uns umso här­ter, dass der letz­te Tag anbrach.

Meer­fo­rel­le im Laich­kleid beim Release

In der Mor­gen­däm­me­rung fuh­ren wir Rich­tung Strand um die letz­ten Stun­den am Was­ser zu genies­sen. Das Miet­au­to war schon mit allem unse­rem Plun­der, Dreck, Sand und Fisch­schup­pen bereit zur Rück­ga­be (sor­ry Dude). An die­sem wun­der­schö­nen Mor­gen (Regen, Wind und Tem­pe­ra­tu­ren um 0 Grad), erhielt ich ein net­tes Abschieds­ge­schenk der Ost­see: ich fing mei­ne bis­her größ­ten Meer­fo­rel­len — im Dop­pel­pack.

Dani mit schö­nem Sil­ber­bar­ren

Nach die­sem per­fek­ten Abschluss, fuh­ren wir etwas müde, trau­rig aber glück­lich Rich­tung Kopen­ha­gen um den Flie­ger nach Zürich zu erwi­schen. Ich muss auf jeden Fall wie­der zurück an die Ost­see doch ich ver­ra­te Euch noch nicht, wel­ches Datum auf den nächs­ten Flug­ti­ckets steht.

Grü­ße Danie­la

Hier fin­det Ihr noch mehr tol­le Berich­te von Danie­la: Daf Fema­le Fishing — Danie­la Bevil­ac­qua 

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2 Kommentare

  1. Moin Danie­la ,

    Ei Fro­hes Neu­es Jahr und vie­le Fische

    wun­der­schö­ne Fische die Du gefan­gen hast .Wei­ter­hin ein Petri Heil in die Schweiz .

    Bes­te Grü­ße aus Flens­burg

    Ste­fan

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