Köder / Baits

Testbericht zum Illex Squirrel 76mm SP

Illex Wobbler im Test: Squirrel 76mm SP

Jäger und Beute - hier der Illex Squirrel in Ayu
Jäger und Beu­te — hier der Illex Squir­rel in SG Ayu

Der Illex Wob­bler Squir­rel 76mm ist ein soge­nann­ter Twitch­bait des fran­zö­si­schen Retailers Illex, der die Pro­duk­te der japa­ni­schen Fir­ma Jack­all ver­treibt. Den Squir­rel gibt es in ver­schie­de­nen Aus­füh­run­gen zum Bei­spiel als klei­ne­re Vari­an­te mit 61mm und den Illex Squir­rel Deep Diver mit 79mm. Das SP beim Illex Squir­rel 76mm SP steht für Sus­pen­der, es ist also ein Köder der im Was­ser schwebt und durch die leich­tes­ten Zup­fer mit der Ruten­spit­ze ver­füh­re­risch bewegt wer­den kann. Den Squir­rel kann man als All­round­kö­der bezeich­nen, da man mit ihm auf ver­schie­de­ne Fisch­ar­ten wie Barsch, Rap­fen, Zan­der und Hecht angeln kann.  Wie set­zen den Hard­bait jedoch fast nur zum Barsch­an­geln ein. Teils jedoch auch beim Angeln auf Rap­fen.

Tipp: Den Illex Squir­rel könnt Ihr hier bestel­len


Aus­füh­rung Län­ge Gewicht Tauch­tie­fe
Illex Squir­rel 61 SP 6,1cm 4,5g 0,5 — 1,0m
Illex Squir­rel 76 SP 7,6cm 8,6g 0,5 — 1,0m
Illex DD Squir­rel 67 SP 6,7cm 6,8g 1,0 — 2,0m
Illex DD Squir­rel 79 7,9cm 11,2g 3,5 — 4,0m
Illex DD Squir­rel 79 SP 7,9cm 11,5g 1,0 — 2,5m

Preis und Verarbeitung des Illex Köder’s

Illex Wob­bler sind natür­lich nicht neu auf dem Angel­markt, vie­le Ang­ler erfreu­en sich seit Jah­ren an der Ver­ar­bei­tung und Fän­gig­keit der Köder. Wob­bler wie der Chub­by, Bon­nie, Water­mo­ni­tor oder Flat Bone Cli­cker sind Köder, die vie­le Raub­fisch­ang­ler in der Box haben. Doch die Kon­kur­renz auf dem Angel­markt schläft natür­lich nicht. Wäh­rend man frü­her gefühlt nur zwi­schen Rapa­la und Illex wäh­len konn­te, ist heut­zu­ta­ge ein Viel­zahl von hoch­wer­ti­gen Hard­baits auf dem Markt. Eini­ge davon sind zum Bei­spiel Mega­bass, Lucky Craft, Zip Baits, DUO und vie­le mehr. Ohne den Illex Squir­rel 76mm SP jetzt all­zu sehr in Rela­ti­on zu ande­ren Bar­sch­kö­dern set­zen zu wol­len, kann man sagen, dass er sein Geld defi­ni­tiv wert ist. Der Preis vari­iert natür­lich unter den ver­schie­de­nen Händ­lern etwas, aber für um die 16,- Euro soll­tet ihr den Wob­bler im Angel­ge­schäft eures Ver­trau­ens bekom­men. Im Gegen­satz zum Illex Chub­by ist es beim Squir­rel mei­ner Mei­nung nach nicht nötig die Haken zu tau­schen. Die Haken vom Chub­by sind zwar auch scharf aller­dings nicht son­der­lich sta­bil, beim Squir­rel 76mm sind sowohl Haken als auch Spreng­rin­ge schon bes­ser, aller­dings für den sehr ambi­tio­nier­ten Ang­ler auch nicht aus­rei­chend.

Kleiner Zander beim Testangeln
Klei­ner Zan­der beim Testan­geln

Köderführung des Illex Squirrel

Bei der Köder­füh­rung des Illex Wob­blers soll­te man mei­ner Mei­nung nach ein wenig vari­ie­ren und tes­ten, was die Fische am Tag X am Liebs­ten mögen. Natür­lich kann man auch einen Twitch­bait wie den Squir­rel 76mm ein­fach Ein­kur­beln, aber dafür ist der Köder nicht gemacht und man ver­schenkt das Poten­ti­al des Köders. Wenn man das ’stump­fe’ Ein­lei­ern jedoch trotz­dem mag, um zum Bei­spiel grö­ße­re Was­ser­flä­chen nach Fisch abzu­su­chen, soll­te man hin und wie­der einen Stop ein­le­gen und anschlie­ßend gern mal einem Ruck star­ten bevor man wei­ter­kur­belt. Eine ande­re Mög­lich­keit ist es den Wob­bler lang­sam und ste­tig ein­zu­ho­len und dabei klei­ne Schlä­ge mit der Rute in die straf­fe Schnur zu voll­zie­hen. Die effek­tivs­te Köder­füh­rungs­me­tho­de ist es aber ver­mut­lich, wenn man den Squir­rel rela­tiv lang­sam führt. Sprich man ahmt einen klei­nen Beu­te­fisch beim Todes­kampf nach, der für den Barsch leich­te Beu­te bedeu­tet. Hier­für lässt man den Köder auf der Stel­le tan­zen in dem man leich­te Zit­ter-Bewe­gun­gen mit dem Hand­ge­lenk aus­führt. Gera­de wenn man den Köder in einen inter­es­san­ten Bereich, wie zum Bei­spiel unter Bäu­me gewor­fen hat, kann man den Köder so lang­sam an der hei­ßen Stel­le las­sen. Wenn man den Squir­rel dann etwas wei­ter zieht soll­te man 1–3 Schlä­ge mit kur­zen Pau­sen in die lose Schnur schla­gen. Dies bewirkt, dass der Ilex Wob­bler auf der Stel­le Pirou­et­ten schlägt, was schon den einen oder ande­ren Barsch wahn­sin­nig gemacht hat. Die Bis­se kom­men dann teil­wei­se so bru­tal, dass die etwas lose­re Schnur kein Pro­blem ist.

Im Prin­zip sind der Füh­rung die­ses Köders kei­ne Gren­zen gesetzt. Gera­de wenn man einen Köder neu hat oder eine etwas ande­re Köder­füh­rung pro­bie­ren möch­te, soll­te man sich die Zeit neh­men und dies im Flach­was­ser bzw. vorm (Belly)Boot aus­pro­bie­ren.

Um den Köder mög­lichst gefühl­voll zu füh­ren soll­tet Ihr eine recht fei­nes Gerät benut­zen. In unse­rem Test fisch­ten wir mit 12 bzw 15 Gramm Ruten mit einer 3,5 Kg Schnur von STROFT. Um den Köder noch leben­di­ger zu füh­ren, kann man auf den Ein­hä­ger ver­zich­ten wer­den und direkt (mit einem Rapa­lakno­ten) ans Fluo­ro­car­bon ange­bun­den wer­den.

Bereits nach 5 Würfen stieg der erste Barsch auf den Squirrel ein
Bereits nach 5 Wür­fen stieg der ers­te Barsch auf den Squir­rel ein

Testangeln: Vergleich mit anderen Barschködern wie Trick Shad und Baby Griffon

Zwar haben wir den Illex Squir­rel auch frü­her schon gefischt, jedoch haben wir ihn kürz­lich das ers­te Mal bewusst im Ver­gleich mit ande­ren Bar­sch­kö­dern gean­gelt. Es ging an ein ste­hen­des Gewäs­ser mit einem ordent­li­chen Barsch‑, Zan­der- und Hecht­be­stand. Neben ande­ren Twitch­baits wie zum Bei­spiel dem Trick Shad 70 SP von Zip Baits kamen auch klei­ne Crank­baits wie der Baby Grif­fon von Mega­bass zum Ein­satz. Die meis­te Zeit wur­den die Köder aktiv geführt, aber auch die Twitch­baits wur­den hin und wie­der nur stumpf ein­ge­lei­ert. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wol­len, hat sich der Illex Wob­bler in unse­rem Test her­vor­ra­gend geschla­gen. Er konn­te nicht nur den ein­zi­gen Zan­der des Tages fan­gen son­dern lag bei der Anzahl der Bar­sche auch sehr gut im Schnitt. Der Illex Köder fing an die­sem Tag zwar bes­ser als klei­ne Crank­baits lag mit dem Trick Shad aber unge­fähr gleich auf. Getes­tet wur­de er Squir­rel in drei ver­schie­de­nen Far­ben. Das fän­gigs­te Design wär, wie auf den Bil­dern zu sehen, an die­sem Tag der Illex Squir­rel in der Far­be Ayu. Den Köder gibt es zum Bei­spiel bei der Angel Domä­ne zu einem fai­ren Preis: Illex Squir­rel 76mm SP SG Ayu


Hier noch ein Video bei dem Ihr den Illex Squirrel 76mm in Aktion seht

Hier ein hilfreiches Video rund ums Thema Twitchen von Fynn Krause

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Sören

Ich habe 2009 den DaF Blog bzw. 2014 den Shop gestartet und seit dem habe ich viel Zeit und Liebe in "mein Baby" gesteckt. Die Zeiten mit einer dreistelligen Anzahl an Angeltagen im Jahr sind vorbei, aber natürlich bin ich noch so häufig wie möglich am Wasser, um Süß- und Salzwasserräuber zu ärgern.

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