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2017Hecht

Watangeln auf Hechte

In der Wathose: Hechtangeln in Hamburg

Die­ses Jahr habe ich mich dazu ent­schie­den mei­nen Ziel­fisch Nr.1, den Zan­der, erst wie­der ab Juni inten­siv zu befi­schen. Nach den wirk­lich guten Fän­gen im ver­gan­ge­nen März und den doch recht lan­gen Win­ter, hat­ten die sich Sta­chel­rit­ter eine aus­gie­bi­ge Ruhe­zeit zum Lai­chen doch red­lich ver­dient! Wäh­rend es Ende März und den gesam­ten April des Öfte­ren zum Meer­fo­rel­len­an­geln an die Ost­see ging, muss­te ab Mit­te Mai ein neu­er Ziel­fisch her: Der Hecht in den Gewäs­sern Hamburgs.

Überschaulicher kleiner Hechtsee
Über­schau­ba­rer klei­ner Hechtsee

Watangeln auf Hechte

Da ich aber kei­ne Lust auf lan­ge Fahr­ten zu den Bod­den­ge­wäs­sern rund um Rügen hat­te und das Befi­schen gro­ßer Seen vom Boot auch nicht so wirk­lich meins ist, muss­te eine Alter­na­ti­ve her. Und so kam mir wie­der das Watan­geln auf Hech­te in den Sinn! Das Watan­geln auf Hech­te ist echt eine ganz beson­de­re Metho­de den Pikes nach­zu­stel­len, da man sich direkt in ihrem Ter­ri­to­ri­um auf­hält und bewegt. Wenn man dann noch einen Biss direkt vor den Füßen bekommt, schießt einen das Adre­na­lin nur so durch den Kör­per!  Zudem konn­te ich 2014 so auch schon eini­ge schö­ne Hech­te in klei­nen Gewäs­sern im Ham­bur­ger Raum fangen.

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Das Schö­ne am Watan­geln auf Hech­te ist auch, dass echt wenig Gepäck benö­tigt wird. Ein Ruck­sack, am bes­ten was­ser­dicht, mit einer Köder­box und ein paar aus­ge­wähl­te Baits, in mei­nem Fall 6er Sea Shads, 6er Shaker, ein paar Swim­baits und Titan­vor­fä­cher rei­chen in der Regel aus. Ein Mes­ser, eine gute Zan­ge zum Lösen der Baits und ein gro­ßer Kescher soll­ten natür­lich auch immer am Start sein. Zumal reicht auch für die­se rela­tiv leich­te Hecht­an­ge­lei eine schwe­re Zan­der­kom­bo völ­lig aus. Ich fische eine 2,70m Shi­ma­no Speed­mas­ter XH mit einem Wurf­ge­wicht von 50 bis 100g und einer 4000er Shi­ma­no Stel­la SFE bespuhlt mit einer Stroft GTP S 4 mit einer Trag­kraft von 10kg.

Die Regi­on rund um Ham­burg mit der Elbe, ist ja für das fan­tas­ti­sche Zan­der­an­geln bekannt, in Bezug auf Hech­te hört man eher weni­ger. Aber mit ein biß­chen Eigen­in­itia­ti­ve, Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit und Orts­kennt­nis las­sen sich doch ein paar klei­ne Gewäs­ser, mit teils gar nicht so schlech­ten Hecht­be­stän­den im Ham­bur­ger Bereich fin­den und mit der Wat­ho­se befischen.

Erster Pike der neuen Hamburger Saison!
Ers­ter Pike der neu­en Ham­bur­ger Saison!

Endneunziger Hecht beim ersten Watangeln am See

Die ers­te Tour star­te­ten Pas­cal und ich kurz nach dem Ham­bur­ger Schon­zei­ten­de. Auf dem Plan stand das Watan­geln in einem klei­nen See. Rund um den See lag ein aus­gie­bi­ger Schilf­gür­tel, wel­cher immer wie­der durch klei­ne Buch­ten unter­bro­chen wur­de. Also befisch­ten wir genau die­se klei­nen Ein­schnit­te und Buch­ten im Schilf­gür­tel sys­te­ma­tisch eine Zeit ab, um die Stel­le dann nach eini­gen Wür­fen wie­der zu wech­seln, Stre­cke machen hieß die Devi­se! Gleich in der ers­ten Bucht bekam Pas­cal dann auch schon ziem­lich schnell den ers­ten Kon­takt, nur lei­der war es nicht der erhoff­te Esox, son­dern ein rie­si­ger gehak­ter Bras­sen, der wohl mit­ten im Lie­bes­spiel war. In der nächs­ten Bucht gab es dann den ers­ten Kon­takt auf mei­nen Swim­bait. End­lich war der ers­te Hecht der neu­en Sai­son im Drill und auch gleich ein rich­tig guter! Nach einem span­nen­den Drill, mit eini­gen Sprung­ein­la­gen, konn­te Pas­cal den Pike dann sicher ein­net­zen. Beim anschlie­ßen­den Mes­sen ver­pass­te der Hecht die Meter­mar­ke nur ganz knapp. Ein wirk­lich tol­ler Fisch, obwohl er noch recht schlank war!

Sportlicher Endneunziger zum Auftakt.
Sport­li­cher End­neun­zi­ger zum Auftakt.

Danach fisch­ten wir den See noch gute drei Stun­den ab, aber bis auf zwei Nach­läu­fern tat sich lei­der nichts mehr. Obwohl die Fre­quenz jetzt nicht gera­de berau­schend war, war es doch ein guter Start in die neue Hecht-Sai­son und es hat mal wie­der gezeigt, dass man auch in der Han­se­stadt Ham­burg gezielt sei­nen Hecht fan­gen kann!

Erster Meterhecht der neuen Saison

Bei der zwei­ten Tour schnei­der­ten Rolf, Dirk und ich, was mich aber nicht davon abhielt, kurz dar­auf zusam­men mit Dirk die drit­te Tour in der Wat­ho­se zu star­ten, und wie heißt es noch so schön? Genau, alle guten Din­ge sind drei! Und so soll­te es dies­mal auch kom­men. Gleich beim ers­ten Wurf des Tages bekam ich kei­ne fünf Meter vor mir einen brett­har­ten Ein­schlag auf mei­ne „Trout“. Ich muss­te den Hecht im Drill hart ran­neh­men, damit er nicht in ein Hin­der­nis flüch­ten konn­te und so dau­er­te der Drill auch gefühlt nur 15 Sekun­den bis Dirk ihn sicher keschern konn­te. Was für eine Akti­on! Kei­ne Minu­te im Was­ser und schon einen rich­tig guten Esox im Kescher, das erlebt man auch nicht so oft.

1. Wurf = 1. Meter der neuen Saison!
1. Wurf = 1. Meter der neu­en Saison!

Dies­mal zeig­te das Raw Fines­se auch an, dass der Meter geknackt wur­de. Die Freu­de über den ers­ten Meter­hecht der neu­en Sai­son war natür­lich groß! Wenn dann noch dazu kommt, dass er aus einem recht unschein­ba­ren Ham­bur­ger Gewäs­ser stammt, was eigent­lich nicht für gute Hecht­fän­ge bekannt ist, ist die Freu­de noch umso größer.

Da war die Freude groß!
Ers­ter Meter­hecht der Saison

Wie auch schon bei der ers­ten Tour, tat sich danach lei­der nichts mehr, ledig­lich Dirk bekam noch einen guten Kon­takt, doch lei­der blieb der Fisch nicht hän­gen. Das bestä­tig­te wie­der mal, dass das Watan­geln auf Hech­te in klei­nen Ham­bur­ger Gewäs­sern alles ande­re als leicht ist, aber das man auch immer wie­der mit einem rich­tig guten Pike rech­nen kann. Jetzt wird erst mal wie­der der Zan­der im Vor­der­grund ste­hen, aber die Ham­bur­ger Hech­te wer­de ich auch auf kei­nen Fall aus den Augen verlieren.

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Gruß in die Runde
Sascha

Unter die­sem Link fin­det Ihr wei­te­re Arti­kel zum Hecht­an­geln.

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Sascha

Quasi seit der ersten Minute mit am Start. Zielfisch Nr.1 ist immer noch ganz klar der Zander. Aber auch Hechte, Meerforellen in der Ostsee, Lachse in DK und Wolfsbarsche in Irland stehen jedes Jahr auf's Neue auf der Liste. Mal schauen was da in der Zukunft noch dazu kommen wird...

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