MethodenTechnik, Tackle, KöderZanderZielfisch

Faulenzermethode

Die Faulenzermethode

Die­se Metho­de eig­net sich her­vor­ra­gend zum Angeln auf Zan­der mit dem Gum­mi­fisch und auch auf ande­re Raub­fi­sche. Im fol­gen­den möch­te ich euch näher brin­gen, wie ich die­se Metho­de prak­ti­zie­re.

Um die Fau­lenz­er­me­tho­de erfolg­reich zu fischen, benö­tigt man eine stei­fe, har­te Rute mit einer Län­ge von unge­fähr 2,70m und einem maxi­ma­len Wurf­ge­wicht zwi­schen 50 und 100g (je nach Gewäs­ser). In Still­ge­wäs­sern kann man leich­ter fischen als in einem gro­ßen Fluss wie zum Bei­spiel der Elbe oder dem Rhein. Des wei­te­ren braucht man eine qua­li­ta­tiv hoch­wert­ei­ge Rol­le mit einer guten (hohen) Über­set­zung und gefloch­te­ner Schnur mit einen Durch­mes­ser von 0,10 bis 0,15mm. Als Köder die­nen sämt­li­che Gum­mi­fi­sche wie easy Shi­ner, Stin­te und Co.

Gut gebau­ter 87er, natür­lich mit der Fau­lenz­er­me­tho­de über­lis­tet!

Die Fau­lenz­er­me­tho­de ist eine sehr ein­fa­che und erfolg­rei­che Metho­de, um zum Bei­spiel Zan­der, Hecht und Barsch zu bean­geln. Wenn man sei­nen Gum­mi­fisch aus­ge­wor­fen hat, stoppt man ihn kurz bevor er auf der Was­ser­ober­flä­che auf­schlägt, dann schließt man den Bügel und lässt den Gum­mi­fisch an straf­fer Schnur (ganz wich­tig, weil man sonst Bis­se ver­pas­sen könn­te!!!) zum Gewäs­ser­grund sin­ken. Wenn der Gum­mi­fisch am Grund ange­kom­men ist, spürt man einen leich­ten “Tock” im Ruten­blank, ein Zucken in der Ruten­spit­ze und man sieht, dass die Schnur erschlafft.

Jigmethode
Die Köder­füh­rung

Ist der Gum­mi­fisch am Grund ange­kom­men, führt man ihn nicht wie gewöhn­lich über die Rute son­dern über die Rol­le, das geschieht indem man 1–4 Kur­bel­um­dre­hun­gen macht. Dabei hebt sich der Gum­mi­fisch leicht vom Grund ab und läuft beim erneu­ten Kur­beln im Zick Zack über den Gewäs­ser­grund. Wich­tig ist, dass man die Schnur immer straff hält. Die­sen Vor­gang wie­der­holt man dann immer wie­der. Im Som­mer mach ich schnel­le Kur­bel­um­dre­hun­gen und im Win­ter eher lang­sa­me. Ein gro­ßer Vor­teil die­ser Metho­de ist, dass man qua­si nie die Kon­trol­le zum Köder ver­liert und dadurch die Bis­se gut merkt und dem­entspre­chend schnell anschla­gen kann. Einen Biss merkt man an einen leich­ten Rucken im Ruten­blank oder der Schnur, manch­mal bei­ßen die Fische jedoch so bra­chi­al, dass sie qua­si schon am Haken hän­gen. Sehr vie­le Bis­se kom­men schon in der Absink­pha­se des Gum­mi­fi­sches. Dies merkt man an dem Rucken in der Rute bzw. der Schnur oder dar­an, dass der Gum­mi­fisch gar nicht den Grund erreicht und dadurch die Schnur frü­her erschlafft.

15cm Lieblingsköder Test
Auch im Dun­keln wird gefau­lenzt!

Für mich ist die­se Metho­de die mit Abstand bes­te Metho­de, um Sta­chel­rit­ter zu über­lis­ten. Hier die Aus­rüs­tung zum Angeln auf Zan­der. Vie­le wei­te­re Infos und Bericht rund um den Zan­der fin­det Ihr hier bei “Dicht am Fisch” unter der Rubrik Zan­der­an­geln.

Hier noch ein You­tube Video zur Fau­lenz­er­me­tho­de:

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Sascha

Quasi seit der ersten Minute mit am Start. Zielfisch Nr.1 ist immer noch ganz klar der Zander. Aber auch Hechte, Meerforellen in der Ostsee, Lachse in DK und Wolfsbarsche in Irland stehen jedes Jahr auf's Neue auf der Liste. Mal schauen was da in der Zukunft noch dazu kommen wird...

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