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2015Wolfsbarsch
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Angeln auf Wolfsbarsch in Irland

Wolfsbarschangeln an der irischen Küste

Im Früh­jahr frag­te Flo­ri­an uns, ob wir nicht Lust hät­ten, die­ses Jahr eine Wolfs­barsch­tour nach Irland zu star­ten. Eini­ge von Euch ken­nen viel­leicht die Fotos von Flo­ri­an und Co. vom letz­ten Jahr. Daher könnt Ihr Euch sicher­lich vor­stel­len, dass wir nicht lan­ge über­le­gen muss­ten und umge­hend zusag­ten. Der Wolfs­barsch stand ohne­hin schon etwas län­ger auf unser to-do-Lis­te. Um die guten Bedin­gun­gen und Erfah­run­gen des letz­ten Jah­res nut­zen zu kön­nen, soll­te die dies­jäh­ri­ge Wolfs­barsch­tour auch, wie im letz­ten Jahr, auf Ende Sep­tem­ber fal­len. Mit am Bord waren Flo­ri­an, Jan, Rolf, Phil­ip, Sören und Sascha.

Das Ziel der Begierde - Wolfsbrsch
Das Ziel der Begier­de — iri­scher Wolfsbarsch

Vorbereitungen für die Irlandreise: Informationen sammeln

Ein Angel­trip beginnt bekannt­lich bereits in hei­mi­schen Gefil­den und star­tet nor­ma­ler­wei­se mit dem Sam­meln von Infor­ma­tio­nen. Im Vor­feld der Rei­se wur­de daher die iri­sche Küs­te mehr als ein­mal via Goog­le Earth unter die Lupe genom­men, Wolfs­barsch Vide­os aus Irland, wie zum Bei­spiel “Die Wöl­fe von Wex­ford” bei Biss­clips ange­se­hen und auch noch mal das Buch “Wolfs­bar­sch­an­geln — Vom Mythos zum Hype” zur Hand genommen.

Ausrüstung und Köder zum Wolfbarschangeln

Die pas­sen­de Aus­rüs­tung zum Wolfs­bar­sch­an­geln hat ver­mut­lich jeder Zan­derang­ler zur Hand. Wir fisch­ten im Schnitt straf­fe Ruten mit einem Wurf­ge­wicht um die 40–50gr, einer Län­ge von 2,75m und dazu 4000er Rol­len. Da Wolf­bar­sche deut­lich mehr Dampf haben als zum Bei­spiel eine Meer­fo­rel­le in der glei­chen Grö­ße, man größ­ten­teils stei­ni­gen und bewach­se­nen Unter­grund befischt, kann die Schnur ruhig etwas kräf­ti­ger aus­fal­len. So fisch­ten Rolf, Sascha und Sören die Stroft GTP Typ S mit 10kg Trag­kraft und 40er Fluo­ro­car­bon als Vorfach. Wie so häu­fig bei Angel­tou­ren muss­ten wir im Nach­hin­ein fest­stel­len, dass wir viel zu vie­le Köder dabei hat­ten. Vor allem gefühl­te zehn Kilo Jigs hät­ten wir uns defi­ni­tiv spa­ren kön­nen, aber im Vor­feld der Rei­se geht man natür­lich auf Num­mer sicher und packt lie­ber zu viel als zu wenig ein. Ihr kennt das sicher. Mit dabei waren neben vie­len Wob­blern und Gum­mis, die wir auch zum Zan­der­an­geln ver­wen­den, diver­se bekann­te Wolfs­bar­sch­kö­der wie Hard­baits von DUO, den Black Min­now von Fiish und den Mega­bass Xlay­er. Die mit Abstand fän­gigs­ten Köder soll­ten aller­dings Soft­baits von Hogy wer­den, dazu aber spä­ter mehr.

Der Weg nach Hook Head
Der Weg zum Bass

Reise zu den Wölfen

Am 26.09 war es dann end­lich soweit und wir lan­de­ten nach einem sut­schen 1,5 Stun­den Flug gegen Mit­tag in Irlands Haupt­stadt Dub­lin. Das war aber noch lan­ge nicht das Ende der Anrei­se. Nach­dem wir nach einer gefühl­ten Ewig­keit unse­re Miet­wa­gen bekom­men haben, war­te­te noch eine anstren­gen­de Auto­fahrt an die Küs­te im Süden Irlands auf uns. Unse­re Unter­kunft lag auf der Coun­ty Wex­ford, sozu­sa­gen direkt im iri­schen Wolfs­bar­schel­do­ra­do. Eine wirk­lich schö­ne Gegend mit einer sagen­haf­ten Küs­te mit impo­san­ten Klip­pen, wun­der­schö­nen Strand­ab­schnit­ten, Rui­nen aus längst ver­gan­ge­nen Zei­ten und vor allem vie­len Hecken, Zäu­nen, Mau­ern und Wällen.

Klippen an Irlands Küste
Klip­pen an Irlands Küste

Ok, letz­te­res gehört nicht wirk­lich zu einer schö­nen Gegend, muss­te aber erwähnt wer­den, weil wir wirk­lich nie zuvor so vie­le Hecken, Zäu­ne und Mau­ern gese­hen haben, echt unglaub­lich. Jedes noch so klei­ne Grund­stück, jedes Feld und jeder noch so klei­ne Weg schien dop­pelt und drei­fach durch irgend­wel­che Hin­der­nis­se gesi­chert zu sein. Hecken pflan­zen, Mau­ern bau­en und Zäu­ne zie­hen scheint auch in der Frei­zeit der Iren einen hohen Stel­len­wert zu genie­ßen. Da kön­nen die Jungs anschei­nend nicht die Fin­ger von las­sen! Lei­der mach­te das den ohne­hin schon durch die Klip­pen erschwer­ten Weg an die Spots natür­lich nicht leich­ter. Aber Fleiß soll ja in den meis­ten Fäl­len belohnt werden.

Des Iren größte Leidenschaft
Des Iren größ­te Leidenschaft

Erster Angeltagversuch bringt gleich den ersten Ü70 Seabass

Als wir dann end­lich unse­re Unter­kunft bezo­gen und ein­ge­räumt hat­ten, muss­te es natür­lich noch mal schnell in der Däm­me­rung ans Was­ser gehen. Flo­ri­an führ­te uns zu einen Spot, der schon im letz­ten Jahr eini­ge gute Fische brach­te. Und wie der Zufall es woll­te, soll­te es auch dies­mal gleich in der ers­ten hal­ben Stun­de die ers­ten Fische geben. Den Anfang mach­te Phil­ip mit dem ers­ten iri­schen “WoBa” der Tour, mit Mit­te 50 schon mal ein schö­ner Fisch, der kurz dar­auf aber noch um Län­gen getoppt wer­den sollte.

Sascha und Phil­ip waren gera­de dabei den Mit­te 50er zu foto­gra­fie­ren, als Sören auf ein­mal einen rich­tig fet­ten Woba im letz­ten Tages­licht ans Band bekam. Sören stand zu die­sem Zeit­punkt außer Sicht­wei­te der ande­ren allei­ne im Was­ser, mach­te im Drill aller­dings schon laut­stark auf sich auf­merk­sam. Der Fisch stieg mit einem lau­ten Plat­schen bru­tal kurz vor der Ruten­spit­ze in cir­ka 50cm tie­fen Was­ser ein und zog sofort um die 20m Schnur von der recht weit geschlos­se­nen Brem­se. Zwar hat­ten wir im Vor­feld durch­weg posi­ti­ves über die Kampf­kraft der Wolfs­bar­sche gehört, das die aller­dings so viel Alarm mach­ten, über­rasch­te uns ein wenig. Der Drill war wirk­lich spek­ta­ku­lär und dau­er­te sei­ne Zeit, doch die heik­le Hand­lan­dung auf rut­schi­gem Unter­grund und ein­set­zen­der Dun­kel­heit war erfolg­reich und wenig spä­ter konn­ten wir einen fet­ten 74er Wolfs­barsch auf Bil­dern fest­hal­ten.  Ein gran­dio­ser Start, unglaub­lich geil.

Großer Wolfsbarsch Irland
Traum­start in die Tour

Am nächs­ten Mor­gen ging es dann mit gestärk­tem Selbst­ver­trau­en und vol­ler Vor­freu­de an den Spot des Vor­abends, ein impo­san­ter Strand­ab­schnitt umge­ben von hohen Steil­küs­ten. Bei ablau­fend Was­ser kam eine wah­re Mond­land­schaft durch­zo­gen von Rin­nen, Prie­len, Tang­fel­dern und rie­si­gen Stein­for­ma­tio­nen zum Vor­schein, wirk­lich sehr beein­dru­ckend und alles ande­re als leicht zu bewa­ten. Auch dies­mal schie­nen die Wöl­fe gut drauf zu sein. Zunächst hat­te Sören eine Fehl­at­ta­cke und einen Drill­aus­stei­ger, ehe Jan drei Wolfs­bar­sche in kur­zer Zeit hin­ter­ein­an­der auf einen Sal­mo Sli­der fan­gen konn­te, der größ­te maß gute 60cm, dickes Petri noch mal zu der fan­tas­ti­schen Strecke!

Jan mit schicken irischen Wolf
Jan mit schi­cken iri­schen Wolf

Als das Was­ser schon ziem­lich weit abge­lau­fen war, zogen sich auch die Wöl­fe zurück. Nun hat­ten wir Zeit die atem­be­rau­ben­de Natur ein wenig zu erkun­den. Wahn­sinn was man alles in den zahl­rei­chen Prie­len ent­de­cken konn­te. See­ster­ne, ver­schie­de­ne Muscheln, Schne­cken, Kreb­se, Gar­ne­len, Fische und als High­light sogar Kat­zen­haie. Einen luden Phil­ip und Sascha zum schnel­len Foto­shoo­ting ein, echt merk­wür­di­ge Gesel­len, die noch kraft­vol­ler als Aale sind, kei­ne wirk­lich guten Models!

Irische Katze
Iri­sche Katze

Nun war Rolf an der Reihe
Nun war Rolf an der Reihe

Nach dem Tiden­wech­sel, als das Was­ser schon wie­der eini­ge Zeit auf­lief, wur­den die Wöl­fe wie­der etwas akti­ver. Laut orts­an­säs­si­gen Gui­des soll das auf­lau­fen­de Was­ser die deut­lich bes­se­re Fang­zeit für die Wöl­fe sein. Wir haben aller­dings, auf die gesam­te Woche gese­hen, ein wenig bes­ser bei ablau­fend Was­ser gefan­gen. Naja muss sich halt jeder sein eige­nes Bild machen, liegt sicher­lich auch immer ein wenig an der Tages­form der Wöl­fe. Auf jeden Fall war Rolf jetzt als nächs­tes mit dem Ent­schnei­dern dran und konn­te einen guten 50er Sea­bass auf einen 7cm Sal­mo Sli­der fan­gen. Kurz dar­auf mach­ten wir Fei­er­abend, um in unse­rer Unter­kunft locker in Saschas Geburts­tag zu fei­ern. Dass der Abend bzw. die Nacht ein wenig län­ger wur­de könnt Ihr Euch sicher­lich denken.

Am nächs­ten Mor­gen sind ledig­lich Flo­ri­an und Jan früh mor­gens ans Was­ser gedüst, wäh­rend der Rest der Trup­pe etwas län­ger schlief. Wir waren ja schließ­lich “on holi­day” und ver­mut­lich war noch etwas iri­scher Whis­key im Blut. Gegen frü­hen Mit­tag mach­ten sich dann auch Phil­ip und Sören Rich­tung Was­ser auf und pro­bier­ten ihr Glück an einem neu­en Spot, wäh­rend Rolf und Sascha erst am Nach­mit­tag in das Gesche­hen ein­stei­gen woll­ten. Phil­ips und Sörens Ent­schei­dung war dabei defi­ni­tiv die bes­se­re. Nach­dem bei­de über meh­re­re Stun­den kei­nen Kon­takt hat­ten, wur­de Sören zunächst durch zwei Fehl­at­ta­cken wach­ge­rüt­telt. Zu die­sem Zeit­punkt fisch­te er einen 23cm Gum­mi­wurm von Hogy in einem äußerst zar­tem Rosa kurz unter der Ober­flä­che. Der Fisch war zwar nicht zu sehen, aber die Inten­si­tät der Atta­cken, die lei­der ins Lee­re gin­gen, ließ wie­der einen guten Fisch ver­mu­ten. Das Adre­na­lin drang den Kater des Vor­abends zur Sei­te und sorg­te für knis­tern­de Luft, die cir­ka zehn Minu­ten spä­ter wie­der durch ein lau­tes Plat­schen durch­bro­chen wur­de. Wie­der war es eine Fehl­at­ta­cke. Bei recht kla­rem Was­ser war der rosa Köder an bezie­hungs­wei­se knapp unter der Ober­flä­che auch auf vol­ler Wurf­di­stanz noch zu sehen. Das Was­ser schäum­te auf, ohne das es einen Ruck in der Rute gab. Wäh­rend Sören es Phil­ip rüber­rief, set­ze der Wolfs­barsch zur zwei­ten Atta­cke an und ver­fehl­te den Bait am beschwer­ten Wide Gap Haken die­ses Mal nicht. Der Biss war zwar äußerst zünf­tig, der Fisch ließ sich zunächst aber recht ein­fach ran­kur­beln. Fünf bis sechs Meter vor den Füßen begann der Fisch dann aller­dings zu wüten und star­te­te Fluch­ten durch die Tang­fel­der. Phil­ip war mitt­ler­wei­le zu Hil­fe geeilt und konn­te den Fisch irgend­wann “ein­tü­ten”. Das Mes­sen ergab 75cm, also noch einen Zen­ti­me­ter grö­ßer als Sörens ers­ter Fisch am Ankunfts­abend, ganz gro­ßes Kino!

Wolfsbarsch aus Irland
Rosa Bait, gro­ßer Fisch

Lang­sam schien sich her­aus zu kris­tal­li­sie­ren, dass die Hogy Lures die Wolfs­bar­sche förm­lich anzie­hen und gera­de die gro­ßen Wöl­fe Ihnen wohl nicht wider­ste­hen kön­nen. Alle Kon­tak­te, die Sören bis dahin hat­te, waren aus­nahms­los gute Fische. Phil­ip fisch­te von nun an auch mit einem etwas klei­nem Exem­plar der Hogy Wür­mer und es soll­te nicht lan­ge dau­ern, bis auch er einen wun­der­schö­nen Bass in die Kame­ra hal­ten durfte!

Wunderschöne Fische und starke Kämpfer
Wun­der­schö­ne Fische und star­ke Kämpfer

Zur etwa sel­bi­gen Zeit konn­ten Flo­ri­an und Jan auch jeder einen Wolf um die Mit­te 50cm an einem ande­ren Strand­ab­schnitt fan­gen. Gegen spä­ten Nach­mit­tag, als dann auch end­lich Rolf und Sascha am Was­ser waren, ging lei­der nix mehr und somit war nur noch Sascha als ein­zi­ger von uns als Schnei­der unter­wegs. Abends gab es dann für die gesam­te Trup­pe selbst­ge­fan­ge­nen fri­schen Wolfs­barsch von Chef­koch Sören, ein wah­res Gedicht.

Firscher Wolfsbarsch, ein Hochgenuss
Fri­scher Wolfs­barsch, ein Hochgenuss

Nachträgliches Geburtstagsgeschenk — 77er Wolfsbarsch

Am nächs­ten Tag soll­te es wie­der frü­her ans Was­ser gehen, nun war Sascha als ein­zi­ger in der Pflicht, so lang­sam ging auch schon das Ges­ab­bel der ande­ren Jungs los. Rolf, Sören, Phil­ip und Sascha befisch­ten wie­der den Spot vom Ankunfts­tag. Das Was­ser war gera­de erst soweit abge­lau­fen, dass man gera­de so mit dem Fischen begin­nen konn­te. Bereits nach dem drit­ten Wurf war Sörens Rute ordent­lich krumm und er konn­te aber­mals einen schi­cken Wolfs­barsch im fla­chen Was­ser lan­den, mit 69cm wie­der ein rich­tig guter Fisch!

Wieder ein guter Fisch und wieder Sören!
Wie­der ein guter Fisch und wie­der Sören!

Wäh­rend die ande­ren am Strand mit dem Fotos beschäf­tigt waren, fisch­te Sascha ruhig und kon­zen­triert wei­ter. Auch er hat­te, nach­dem er an den ers­ten Tagen vor­nehm­lich ande­re Köder fisch­te, einen der fet­ten Hogy Lure Wür­mer in schwarz an einem gro­ßen beschwer­ten Wide Gape Haken mon­tiert. Aus dem Nichts kam end­lich der ersehn­te Moment und ein bra­chia­ler Ein­schlag durch­fuhr den Blank der Val­ley Hill Jig Head Type MH‑L und die 4000ner Rare fing sofort an zu sin­gen. Der Biss kam unge­fähr fünf Meter vor Ihm und war so bra­chi­al, dass zunächst gar nicht an Gegen­wehr zu den­ken war. Immer wie­der nahm der Fisch Schnur und setz­te zu Fluch­ten quer durch den Tang an. Da blieb einem nur noch die Brem­se mög­lichst zu schlie­ßen und zur har­ten Gegen­wehr über­zu­ge­hen. Zum Glück hielt das Tack­le und Sören eil­te mit einem Kescher zur Stel­le, die­ser hat­te durch das Salz­was­ser der ers­ten Tagen wohl schon etwas gelit­ten und klapp­te beim ers­ten Lan­de­ver­such ein­fach in sich zusam­men. Beim zwei­ten Ver­such hat­te Sören dann nur noch das Netz in der Hand und schob es unter den mas­si­ven Köper den Fisches.

Der Bass der Tour - 77cm!
Der größ­te Bass der Tour — 77cm!

Nun lag die­ser unglaub­lich kom­pak­te und schwe­re Wolfs­barsch vor uns im Kescher, der könn­te auch über 80cm haben dach­ten wir uns. Laut orts­an­säs­si­gen Gui­des sol­len in der Regi­on Wolfs­bar­sche mit Ende 70 und Anfang 80cm so ziem­lich das Ende der Fah­nen­stan­ge sein. Das Maß­band blieb schließ­lich bei 77cm ste­hen, ein wah­rer Traum­fisch und der größ­te der Tour. Nach der Foto­ses­si­on mit Rolf, wur­de dem alten Recken die Frei­heit geschenkt, auf das er noch eini­ge Run­den im Atlan­tik dre­hen kann. Sascha war natür­lich hin und weg, ein Lebens­fisch gefan­gen mit guten Freun­den in einer Traum­ku­lis­se, ein nach­träg­li­ches Geburts­tags­ge­schenk der all­er­geils­ten Sor­te! Ach­tet mal auf das vier­blätt­ri­ge Klee­blatt auf Saschas Cap, mehr braucht man wohl nicht sagen…

Weltfoto von Rolf, großes Kino!
Tol­les Foto von Rolf, gro­ßes Kino!

Als nächs­tes war mal wie­der Phil­ip an der Rei­he und fing als ers­tes, als das Was­ser schon deut­lich mehr abge­lau­fen war, einen schö­nen Mitte/Ende 50er Wolf­barsch und kurz vor Fei­er­abend noch den mit ca. 40 — 45cm kleins­ten Barsch der Tour. Echt krass wel­chen Weg sich das Was­ser, bedingt durch die Gezei­ten, jeden Tag mach­te. Das war ein Wat­fi­schen wel­ches mit dem Meer­fo­rel­len­an­geln an der deut­schen oder däni­schen Küs­te nicht im Gerings­ten zu ver­glei­chen ist. Der ein- oder ande­re Sturz mit Fol­ge einer kaput­ten Wat­ho­se muss­te natür­lich auch in Kauf genom­men wer­den, aber wer nimmt das bei so gei­len Fischen nicht ger­ne in Kauf!?

Und der nächste irish Seabass
Und der nächs­te Irish Seabass

Die letz­ten zwei Angel­ta­ge waren dann lei­der nicht mehr so von Erfolg geprägt, ledig­lich Jan konn­te noch einen iri­schen Wolfs­barsch lan­den, wäh­rend bei Phil­ip noch ein gro­ßer Fisch durch Schnur­bruch an einer Fels­kan­te aus­stieg und Sören noch einen Fehl­biss hat­te.  Wir nutz­ten die Zeit um uns noch eini­ge Spots ent­lang der Küs­te anzu­gu­cken, schos­sen vie­le schö­ne Fotos und fin­gen noch die ein- oder ande­re Makre­le und Phil­ip sogar noch zwei Poll­acks. Am Frei­tag ging es dann noch spät abends zum Flug­ha­fen nach Dub­lin, ehe es nach einem fünf­stün­di­gen Auf­ent­halt am Air­port wie­der Rich­tung Ham­burg City ging, wo wir völ­lig platt Sams­tag­mor­gen landeten.

Ohne Worte, einfach traumhaft!
Ohne Wor­te, ein­fach traumhaft!

Resü­mee der Irland Tour: Die Gegend, ist echt ein sehr schö­nes Fleck­chen Erde. Wie oben schon beschrie­ben, ist die Küs­ten­land­schaft mit ihren Klip­pen und zahl­rei­chen Buch­ten wun­der­schön, teil­wei­se hat­te man das Gefühl eher in Neu­see­land als in Euro­pa unter­wegs zu sein. Das Angeln hat super Spaß gemacht, war aber teils auch echt recht anstren­gend. Wir stan­den fast täg­lich gute zehn Stun­den am bzw. im Was­ser. Die stei­ni­ge Mond­land­schaft mit ihren rie­si­gen Tang­fel­dern unter Was­ser mach­te uns das Waten teil­wei­se zur Höl­le, kaput­te Wat­ho­sen und offe­ne Wun­den an Bei­nen und Hän­den waren das Resul­tat davon. Aber wofür macht man das alles? Ers­tens um mit guten Freun­den eine gei­le unver­gess­li­che Zeit zu erle­ben, von der man im hohen Alter eupho­risch erzäh­len kann und zwei­tens um gei­le Fische zu fan­gen. Und bei­des hat ja schließ­lich super geklappt!

Traumhafter Sonnenuntergang
Traum­haf­ter Sonnenuntergang

Wir konn­ten Wolfs­bar­sche im nied­ri­gen zwei­stel­li­gen Bereich laden, hat­ten dazu noch etli­che Fehl­at­ta­cken und Drill­aus­stei­ger, fin­gen eini­ge Makre­len, zwei Kat­zen­haie und zwei Poll­acks. Sörens 69er, 74er und 75er und Saschas 77er waren die größ­ten Wobas der Tour und alle vier ver­dammt gute Fische für die Region.

Hogy Lures - heißer Scheiß für Wolfsbarsche
Hogy Lures — hei­ßer Scheiß für Wolfs­bar­sche und die Garan­ten zum Erfolg!

Vie­len Dank noch mal an alle Betei­lig­ten und bes­te Grü­ße
Euer DaF Team

Tack­le, das wir zum Wolfs­bar­sch­an­geln emp­feh­len können:

Links:

Wir neh­men Euch mit zum Wolfsbarschangeln

Irland­rei­se 2019

Urlaubs­be­richt von 2018

Ers­ter Teil des Berichts vom Wolfs­bar­sch­an­geln 2016

Vie­le nütz­li­che Tipps zum Wolfs­bar­sch­an­geln fin­det Ihr im Buch von Robert Stai­gis, wel­ches wir Euch ans Herz legen möch­ten: Wolfs­barsch — Erfolg­rei­che Angel­tech­ni­ken & Plätze


 

Update: Mitt­ler­wei­le waren wir eini­ge Male in der Regi­on zum Wolfs­bar­sch­an­geln und hat­ten jedes Mal eine groß­ar­ti­ge Zeit. Wer uns beim nächs­ten Mal beglei­ten möch­te, der fin­det hier den pas­sen­den Link.

 


 

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3 Kommentare

  1. Irland ist so ein schö­nes Land, da soll­te ich auch mal angeln. Bis­her war ich nur Fischen in Öster­reich, da wäre Irland mal eine ech­te Abwechs­lung. Dan­ke für den inter­es­san­ten Bei­trag und die Idee. 🙂

  2. Wow, was für ein tol­ler Bericht.

    In Irland war ich noch nie angeln, aber wenn man sol­che Bil­der sieht, krib­belt es schon im gesam­ten Körper 😉

    Habt ihr auch eini­ge Infor­ma­tio­nen zum angeln von Boot aus Hook? Ist das von da aus mög­lich bzw. notwendig?

    1. Moin Arthur,

      im Vor­feld hieß es, “wenn es vom Ufer nicht läuft, dann fischt vom Boot. Dann geht immer was”. Haben wir aller­dings nicht machen müs­sen und uns des­we­gen auch nicht infor­miert. Von Cork aus kann man neben Wolfs­barsch aber auch mit dem Boot auf Blau­hai und Con­ger angeln…

      Gruß, Sören

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