2013Bachforelle

Angeln am naturbelassenen Bach

Erste Bachforellen für die Elbräuber Hamburg

Ges­tern star­te­te ich zusam­men mit den Elbräu­bern Ham­burg Dirk und Ben­ny eine spon­ta­ne Tour auf Bach­fo­rel­le in unbe­las­se­ner Natur im Nor­den unse­rer Repu­blik. Dirk und Ben­ny sind zwar weit vorn wenn es um Raub­fi­sche wie Barsch und Zan­der beim Angeln in Ham­burg geht, eine wil­de Forel­le hat­ten sie aller­dings noch nicht gefan­gen. Daher war das Ziel klar, es soll­te die ers­te Bach­fo­rel­le  für die Bei­den geben.

Im Gegen­satz zu den letz­ten Angel­trips auf Bach­fo­rel­le fisch­ten wir vom Ufer aus an dem schö­nen Gewäs­ser, wel­ches sich teil­wei­se stark bewach­sen durch Wald und Wie­se schlän­gelt. Wie auch bei der letz­ten Tour mit Sascha und Rolf fuh­ren wir mit den Tages­kar­ten im Gepäck zunächst an eine Stel­le, an der zuletzt ordent­li­che Bar­sche unter­wegs waren. Zwar beka­men wir auch die­ses Mal klei­ne Sta­chel­rit­ter an den Haken, jedoch war der Spot nicht so ergie­big wie zuletzt. Über­haupt hat­te sich das Gewäs­ser im Ver­gleich zum letz­ten Mal stark ver­än­dert. Durch den Regen der letz­ten Tage war das Was­ser trü­ber, die Strö­mung hef­ti­ger und es war deut­lich mehr Was­ser im Bach.

erste Bafo des Tages
Ers­te Bafo des Tages

Da der Ziel­fisch nun mal die Bach­fo­rel­le war, hiel­ten wir uns mit den Bar­schen nicht lan­ge auf und wech­sel­ten den Spot. Grund­sätz­lich ist das Bach­fo­rel­len­an­geln hier in Nord­deutsch­land natür­lich nicht mit der Fische­rei wie zum Bei­spiel bei Nico im Schwarz­wald zu ver­glei­chen. Die Fische sind im Schnitt ein­fach deut­lich klei­ner, aller­dings gibt es auch hier Fische jen­seits der 40cm und ver­mut­lich sogar 50cm Mar­ke, die­se sind aber äußerst sel­ten. Am neu­en Spot ange­kom­men, erleb­ten wir einen fan­tas­ti­schen Start, jeder von uns hat­te die ers­ten Sal­mo­ni­den Kon­tak­te. Wäh­rend es bei Ben­ny und Dirk zunächst nur bei Bis­sen und Aus­stei­gern blieb, konn­te ich die ers­te Bach­fo­rel­le des Tages lan­den. Zwar kein gro­ßer Fisch, aber der Anfang war gemacht.

Zunächst ärger­te sich Dirk noch über die Aus­stei­ger, doch kur­ze Zeit spä­ter lan­de­te auch sei­ne ers­te Bach­fo­rel­le im gum­mi­er­ten Kescher. Petri! Nach ein paar wei­te­ren Kon­tak­ten hieß es Meter machen. Über­all wo der Zugang zum Was­ser mög­lich war, mach­ten wir ein paar Wür­fe mit unse­ren Gum­mis oder Hard­baits. Wäh­rend ich haupt­säch­lich auf den Poin­ter in 65mm set­ze fisch­ten die Jungs haupt­säch­lich mit einem 61mm Squir­rel. Der bes­se­re Köder war an die­sem Tag der Illex Wob­bler. Beson­ders das Bach­fo­rel­len ähn­li­che Design von Dirks Bait, hat­te es den Trut­ten ange­tan.

Dirk + Bafo - Mission erfüllt!
Dirk + Bafo — Mis­si­on erfüllt!

Wäh­rend wir am Bach ent­lang schli­chen, beka­men wir immer mal wie­der Bis­se. Lei­der konn­ten sowohl Dirk als auch ich die bes­te Forel­le, die wir an die­sem Tag am Band hat­ten, nicht lan­den. Ben­ny mach­te es bes­ser und kam auch zu sei­ner ers­ten Bach­fo­rel­le ever, Mis­si­on erfüllt. Da die Bis­se ab einem bestimm­ten Zeit­punkt weni­ger wur­den, wech­sel­ten wir noch­mal die Stre­cke. Bevor wir ans Was­ser kamen, muss­ten wir uns jedoch erst­mal durch teil­wei­se über 2m hohe Brenn­nes­seln schla­gen. Zunächst ging in der neu­en Regi­on nichts, doch dann kam Dirk an einen offen­sicht­li­chen Hot­spot. In einer Kur­ve, hin­ter einer Sand­bank bekam er inner­halb kur­zer Zeit vier Bis­se, von den er zwei ver­wan­deln konn­te.

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Wir fisch­ten noch etwas wei­ter immer in der Hoff­nung noch eine rich­tig gute Bach­fo­rel­le zu erwi­schen, doch es klapp­te lei­der nicht und muss­te daher auf unbe­stimm­te Zeit ver­scho­ben wer­den. Ein beson­de­res Vor­komm­nis war der Köder­ret­ter 2.0: Der Köder des Tages, Dirks Illex Squir­rel, lan­de­te an einer Stel­le auf der gegen­über­lie­gen­den Sei­te des Baches im Baum. Nach kur­zer Über­le­gung ent­le­dig­ter er sich dann sei­ner Klei­dung und sprang nach kur­zem Zögern in die Flu­ten, um sei­nen Bait zu ret­ten. Ein schö­nes Bild…

Köderretter im Einsatz
Köder­ret­ter im Ein­satz

Was wür­det Ihr alles tun, um Euren Lieb­lings­kö­der zu ret­ten? Schreibt es in die Kom­men­ta­re.

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Sören

Ich habe 2009 den DaF Blog bzw. 2014 den Shop gestartet und seit dem habe ich viel Zeit und Liebe in "mein Baby" gesteckt. Die Zeiten mit einer dreistelligen Anzahl an Angeltagen im Jahr sind vorbei, aber natürlich bin ich noch so häufig wie möglich am Wasser, um Süß- und Salzwasserräuber zu ärgern.

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