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2013

Bachforellen, Bachsaiblinge und Barsche aus dem Forellenbach

Bachforellenpirsch in Norddeutschland

Die vier vom Forellenbach
Die vier vom Forellenbach

Diens­tag ging es für Jan, Dirk, Sören und mich noch mal kurz vor Beginn der Bach­fo­rel­len­schon­zeit am 01.10 zum Fischen an einem Bach in Nord­deutsch­land. Ziel der Tour: Jan zu sei­ner ers­ten wil­den Bach­fo­rel­le brin­gen! Gleich am ers­ten Stre­cken­ab­schnitt, einer Brü­cke, bekam ich beim drit­ten Wurf einen Biss auf Sicht von einer guten Ü40 Bach­fo­rel­le auf mei­nen 65er SP Lucky Craft Poin­ter in Pearl Ayu, doch lei­der blieb die Forel­le nicht hän­gen. Bei den nächs­ten zehn Wür­fen an der glei­chen Stel­le pas­sier­te nichts mehr und ich ent­schied mich einen neu­en Köder zu mon­tie­ren, einen 67er Illex Squir­rel in Ayu. Gleich beim ers­ten Wurf biss die Forel­le erneut, doch wie­der blieb sie nicht hän­gen. Nach ein paar wei­te­ren Wür­fen mach­te ich mich erst mal auf den Weg zu den ande­ren Jungs, die sich mitt­ler­wei­le schon gut 200 Meter über Stock und Stein und durch meter­ho­he Brenn­nes­seln am Bach lang geschla­gen haben. Auf dem Weg dort­hin fand ich aber immer wie­der schö­ne Ecken, wo ich ein paar Wür­fe machen muss­te und so konn­te ich, bis ich end­lich in einer Bach­kur­ve auf Sören sah, drei klei­ne Bach­fo­rel­len und einen klei­nen Barsch fangen.

Eine der ersten Forellen der Tour
Eine der ers­ten Forel­len der Tour

Ich erzähl­te Sören erst mal von mei­nem Fias­ko mit der bes­se­ren Bach­fo­rel­le an der Brü­cke. Sören kon­ter­te sofort und mein­te, dass er gera­de sei­ne viel­leicht bis­her größ­te Sal­mo­ni­de im Bach durch Schnur­bruch im Fluo­ro­car­bon­vor­fach ver­lo­ren hat. Er hoff­te nur, dass das kei­ne Sal­mo­ni­de son­dern ein Hecht um 70cm war, denn sonst könn­te er eini­ge Näch­te nicht ruhig schla­fen. Nun fisch­ten wir die Stre­cke zu viert nach­ein­an­der fluss­auf­wärts ab, doch lei­der kam bis dato kein Fisch mehr raus. Als das Gelän­de immer unweg­sa­mer wur­de und auch noch ein wei­te­rer Bach­ein­lauf uns den Weg ver­sperr­te, ent­schie­den wir uns, die Stre­cke zurück zu fischen, um dann noch mal an einen ande­ren Stre­cken­ab­schnitt zu fahren.

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Mitte 30 die Durchschnittsgröße
Mit­te 30 die Durchschnittsgröße

Nun auf dem Rück­weg war Sören an der Rei­he und konn­te sei­nen ers­ten Fisch, eine 36er Bach­fo­rel­le, fan­gen. Auf dem rest­li­chen Weg der Stre­cke blie­ben die Bis­se lei­der aus, bis wir an der Kur­ve anka­men, wo Sören zuvor den dicken Fisch ver­lo­ren hat­te. Ich mach­te gera­de den ers­ten Wurf in eine ruhi­ge Aus­buch­tung, an der die Strö­mung vor­bei zog und bekam auch gleich einen hef­ti­gen Ein­schlag. Eini­ge Sekun­den spä­ter konn­te ich einen zir­ka 70 bis 80cm gro­ßen Hecht erken­nen und dann war der Spaß auch schon vor­bei, auch mein 30er Vor­fach wur­de gekappt. Scha­de um den Hecht, denn es war mit gro­ßer Sicher­heit der glei­che Fisch, der auch Sörens Vor­fach gekappt hat. Wie­der­um war es auch der ers­te Hecht den wir dort bis jetzt am Band hat­ten und es hät­te genau­so gut eine gro­ße Bach­fo­rel­le oder ein Lachs- oder Meer­fo­rel­len­auf­stei­ger sein kön­nen und da hät­te das STROFT FC 1 sicher­lich gehal­ten. Zum Schluss mach­ten wir noch ein paar Wür­fe an der Brü­cke, an der ich zu Anfang zwei Bis­se von einer bes­se­ren Bach­fo­rel­le bekam. Aber auch hier hat­ten wir das Glück nicht auf unse­rer Sei­te. Erst ver­lor Jan eine klei­ne­re Bach­fo­rel­le auf einen klei­nen Gum­mi­fisch, dann hat­te Sören eine gut 40er kurz im Drill und ich ver­lor auch noch eine kleinere.

Welch Schönheit
Welch Schön­heit

Ab zur nächs­ten Stre­cke, es konn­te ja nur bes­ser wer­den und das wur­de es! Gleich in den ers­ten Wür­fen konn­te Sören einen wun­der­schö­nen klei­nen Bach­saib­ling fan­gen. Und jetzt ging es für zir­ka 30 Minu­ten ein paar Meter wei­ter rich­tig rund. Zuerst konn­te Sören eine wei­te­re Mit­te 30 Bach­fo­rel­le fan­gen. (An die­ser Stel­le schon mal ein rie­sen Dan­ke­schön an Dirk, der bei der Tour schon fast mehr mit dem Keschern und Foto­gra­fie­ren als mit dem Angeln beschäf­tigt war.) Dirk war gera­de dabei Sören mit sei­nem Fang abzu­lich­ten als Jan und ich auf ein­mal nach dem Kescher schrien. Es war soweit: Jan hat­te sei­ne ers­te Bach­fo­rel­le im Drill und was für eine. Dirk kam ziel­stre­big mit dem Kescher ange­rannt und konn­te Jan eine dicke Mit­te 40er Bach­fo­rel­le keschern, was für ein gei­les Tier, dickes Petri! Die Mis­si­on, Jan zu sei­ner ers­ten Bach­fo­rel­le zu brin­gen war nun mehr als geglückt. Wir freu­en uns schon auf das abge­mach­te Bierchen!

Jan's erste wilde Bachforelle
Jan’s ers­te wil­de Bachforelle

Die Jungs waren gera­de mit dem Foto­gra­fie­ren fer­tig als bei mir eine gute Forel­le ein­stieg und Dirk mach­te erneut den Kescher­mann, auch die­se Forel­le war mit 36cm wie­der ein tol­ler Fisch. Sören leg­te kurz dar­auf eben­falls noch eine 36er nach. Dann wur­de es erst mal wie­der ruhi­ger bis Dirk dann end­lich sei­ne ers­te Bach­fo­rel­le an die­sem Tag drill­te, kei­ne gro­ße, aber trotz­dem ein schö­ner Fisch.

Dirk mit seiner ersten des Tages
Dirk mit sei­ner ers­ten des Tages

Da die nächs­ten Meter kei­ne Fische mehr folg­ten, ent­schei­den wir uns nun die Ste­cke zurück zu fischen, um dann mal lang­sam Fei­er­abend zu machen. Wir hoff­ten natür­lich, dass an der Stel­le, wo wir die vier tol­len Forel­len fan­gen konn­ten, noch was geht. Aber Pus­te­ku­chen, da war wohl doch zu viel Alarm im Was­ser, ledig­lich Dirk konn­te noch einen klei­nen Barsch fan­gen. Nun waren wir wie­der an unse­ren Aus­gangs­punkt, an dem Sören den Bach­saib­ling fan­gen konn­te, ange­kom­men. Jetzt war Jan wie­der an der Rei­he und konn­te eben­falls einen hüb­schen zir­ka 30cm gro­ßen Bach­saib­ling fan­gen. Dirk war gera­de fer­tig mit dem Foto­gra­fie­ren, als ich, direkt in dem Moment als mein Squir­rel auf dem Was­ser auf­schlug, einen guten Biss bekam. Und wie­der war Dirk zur Stel­le und konn­te mir auch noch eine star­ke Mit­te 40er Bach­fo­rel­le keschern. Da war die Freu­de groß, die nächs­te dicke nach Jan’s an die­sem Tag. Dirk setz­te dann noch kurz dar­auf den Schluss­punkt des Tages mit einer klei­nen Forel­le und wir mach­ten Feierabend.

Die nächste Mitte 40
Die nächs­te Mit­te 40

Das war wie­der eine super Tour mit gei­len Fischen am Bach. Die Fre­quenz und die Durch­schnitts­grö­ße haben gepasst und mit den bei­den Mit­te 40ern sind noch zwei rich­tig gute Fische für den Bach her­aus gekommen!

Saisonabschluss am Bach – jetzt aber wirklich

Ange­fixt durch die Fän­ge der Tour mit Dirk und Jan, haben Sören und ich Sonn­tag spon­tan ent­schie­den, Mon­tag noch mal für ein paar Stünd­chen an den Bach zu fah­ren. Jenes taten wir dann auch. Die Bedin­gun­gen waren dies­mal total anders. Glas­kla­res Was­ser und kei­ne ein­zi­ge Wol­ke am Him­mel, das pass­te den Forel­len irgend­wie gar nicht. Trotz alle­dem konn­ten Sören und ich noch eini­ge schö­ne Bach­fo­rel­len fan­gen. Die­se Schön­heit war mit ihren 40cm der größ­te Fisch des Tages.

Die letzte Bafo vor der Schonzeit
Die letz­te Bafo vor der Schonzeit

Nun ist erst mal die Schon­zeit ange­sagt und die Bach­sai­son 2013 für uns been­det. Ich freu mich aber schon auf das nächs­te Jahr, denn die­se Fische­rei am Bach mit leich­ten Tack­le ist was ganz besonderes.

Gruß in die Runde
Sascha

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Sascha

Quasi seit der ersten Minute mit am Start. Zielfisch Nr.1 ist immer noch ganz klar der Zander. Aber auch Hechte, Meerforellen in der Ostsee, Lachse in DK und Wolfsbarsche in Irland stehen jedes Jahr auf's Neue auf der Liste. Mal schauen was da in der Zukunft noch dazu kommen wird...

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