2015Dorsch

Angeln auf Dorsch vom Kleinboot

Dorschangeln auf Fehmarn

Ver­gan­ge­nen Sams­tag ging es nach nun mehr als drei­jäh­ri­ger Absti­nenz für mich end­lich mal wie­der zum Dorsch­an­geln auf die Ost­see. Mit am Start waren Arne, Hakan und Jörn. Da Jörn im Besitz eines Boots­füh­rer­scheins ist, konn­ten wir ein hoch­mo­to­ri­sier­tes Klein­boot mie­ten. Als See­ge­biet hat­ten wir uns die Gewäs­ser rund um Feh­marn aus­ge­sucht, dort sam­mel­ten wir bereits schon frü­her gute Erfah­run­gen mit dem Klein­boots­fi­schen. Jörn ließ sei­ne Con­nec­tions spie­len und mach­te uns über die Boot­ver­mie­tung San­ner den 115PS star­ken „Sun Brea­ker“ klar. Ein ganz fan­tas­ti­sches Boot, wel­ches natür­lich mit der neus­ten Hig­hend GPS Echo­lot Tech­nik aus­ge­rüs­tet ist und mit dem man qua­si alle Spots rund um Feh­marn ziem­lich schnell errei­chen kann. Dank des gro­ßen Außen­decks kann man auch noch zu viert völ­lig ent­spannt fischen. Die Boots­ver­mie­tung bie­tet neben drei füh­rer­schein­frei­en und sechs füh­rer­schein­pflich­ti­gen Boo­ten (2x 50PS, 2x 60PS, 115PS und 200PS), auch Jet­skis und meh­re­re Feri­en­woh­nun­gen auf der Insel Feh­marn am Süd­strand an.

Jachthafen von Burgtiefe auf Fehmarn
Jacht­ha­fen von Burg­tie­fe auf Feh­marn

Wie abge­macht tra­fen wir uns um 7:00 mit Sascha San­ner im Jacht­ha­fen von Burg­tie­fe auf Feh­marn. Nach einer aus­führ­li­chen Boots­ein­wei­sung ging es dann schon zum ers­ten Spot des Tages vor Mee­schen­dorf. Gefischt wur­de zu 95% mit Gum­mi­kö­dern wie zum Bei­spiel dem Möhr­chen von Lieb­lings­kö­der, dem Shaker, Kopy­tos und Co. an Jig­köp­fen je nach Tie­fe und Strö­mung von 30 bis maxi­mal 75g. Die ers­ten Dor­sche lie­ßen auch nicht lan­ge auf sich war­ten, nur die Grö­ße stimm­te noch nicht ganz, also ging es ziem­lich schnell zum nächs­ten Spot nach Sta­ber­huk.

Der "Sun Breaker" der Bootsvermietung Sanner
Der “Sun Brea­ker” der Boots­ver­mie­tung San­ner

Spots vor Fehmarn: Dorsche vor Staberhuk

Am Huk, im Süd­os­ten von Feh­marn, befisch­ten wir ver­schie­de­ne Spots und Tie­fen von zir­ka 8 bis 15 Metern. Qua­si über­all konn­ten wir Dor­sche fan­gen und jetzt waren auch end­lich die bes­se­ren für die „Bütt“ dabei. Das Möhr­chen von LK brach­te die meis­ten Fische, aber lei­der auch vie­le ner­vi­ge „Schwanz­ab­bei­ßer“. Ansons­ten waren der Shaker in Ato­mic Chi­cken von Lun­ker City und der Tri­ang­le Tail Shad von Bait Breath in rosa erfolg­reich, bei Grö­ßen zwi­schen 5 und 6 Inch. Die bes­ten Dor­sche waren so zir­ka Anfang bis Mit­te 60cm groß und mach­ten im Drill am leich­ten Tack­le eine Men­ge Fun!

Guter Dorsch auf das Möhrchen von Lieblingsköder
Guter Dorsch auf das Möhr­chen von Lieb­lings­kö­der

Als nächs­tes steu­er­ten wir Katha­ri­nen­hof an der Ost­küs­te Feh­marns an. Hier befisch­ten wir zunächst ein in zir­ka 15 Meter Was­ser­tie­fe gele­ge­nes Wrack. Neben klei­ne­ren Dor­schen, gab es hier einen net­ten Bei­fang für Jörn. Beim Hoch­kur­beln stieg ihm im Mit­tel­was­ser ein Köh­ler ein, mit guten Mit­te 50cm auch gar kein schlech­ter See­lachs, eine will­kom­me­ne Über­ra­schung! Lei­der soll­te das aber auch fürs ers­te der letz­te „gute“ Fisch am Wrack gewe­sen sein.

Nette Überraschung - Mitte 50er Köhler
Net­te Über­ra­schung — Mit­te 50er Köh­ler

Von dort ging es wei­ter nach Klaus­dorf, hier befisch­ten wir sämt­li­che Tie­fen von 5 bis 15 Metern, doch „gute“ Fische such­ten wir ver­geb­lich. Ledig­lich ein paar klei­ne Dor­sche konn­ten wir hier fan­gen, die bes­se­ren Fische waren wie vom Erd­bo­den ver­schlun­gen. Also ging es noch­mal zurück zum Wrack, schließ­lich gab es dort in der Ver­gan­gen­heit immer mal wie­der gute Fische. Und so soll­te es zum Glück jetzt auch wie­der sein. Gleich bei der ers­ten Drift über dem Wrack kamen auch die ers­ten Dor­sche raus. Kurz dar­auf hat­ten Arne und Hakan dann auch im Duett jeweils einen guten Ü60 Dorsch im Drill.

Arne und Hakan im Duett
Arne und Hakan im Duett

Zum Abschluss ging es dann noch mal zum Huk, die Fän­ge waren im Ver­gleich zum Mor­gen aber nicht mehr so gut, die Fische stan­den sehr ver­streut und bis­sen immer nur noch ver­ein­zelt. Jörn hat­te aber noch einen im Pet­to und steu­er­te ein Wrack im Süd-Osten von Feh­marn an. Hier kamen dann noch eini­ge gute Fische raus. Die Dor­sche bis­sen immer nur direkt über dem Wrack, aber dann auch bei jeder ziel­ge­nau­en Drift, da war es schon sehr von Vor­teil, so einen erfah­re­nen Boots­mann wie Jörn mit am Start zu haben. Das war auf jeden Fall noch mal ein gelun­ge­ner Abschluss der Tour, ehe wir auf der Flucht vor dem nahen­den Gewit­ter wie­der in den Hafen ein­lau­fen muss­ten.

Solche Dorsche machen am leichten Tackle ordentlich Fun!
Sol­che Dor­sche machen am leich­ten Tack­le ordent­lich Fun!

Fazit: Es hat mal wie­der tie­risch Spaß gemacht die Ost­see­leo­par­den vom Klein­boot zu befi­schen. Die Drills am leich­ten Tack­le machen ein­fach super Spaß und wenn man erst mal die Dor­sche gefun­den hat, kann man eine ziem­lich action­ge­la­de­ne und kurz­wei­li­ge Ange­lei erle­ben. Zudem kam natür­lich noch hin­zu, dass wir dies­mal mit dem „Sun Brea­ker“ der Boots­ver­mie­tung San­ner ein wirk­lich top­mo­der­nes Traum­boot am Start hat­ten! Von ca. 30 gelan­de­ten Dor­schen konn­ten wir 12 zwi­schen Anfang 50 und Anfang/Mitte 60 und einen Mit­te 50er See­lachs für die Küche mit nach Hau­se neh­men. Scha­de, dass kei­ne grö­ße­ren Dor­sche ab 70cm dabei waren, die holen wir uns dann spä­tes­tens im Herbst. Auf jeden Fall wer­den wir jetzt wie­der des Öfte­ren sol­che Tou­ren gestar­tet!

Bis dem­nächst
Sascha

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Sascha

Quasi seit der ersten Minute mit am Start. Zielfisch Nr.1 ist immer noch ganz klar der Zander. Aber auch Hechte, Meerforellen in der Ostsee, Lachse in DK und Wolfsbarsche in Irland stehen jedes Jahr auf's Neue auf der Liste. Mal schauen was da in der Zukunft noch dazu kommen wird...

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