2013

Kanutour in Niedersachsen

Bachforelle und ‑Saibling in Norddeutschland

Über das Wochen­en­de ging es mit ein paar Kum­pels, die alle samt nicht Angeln, auf eine Kanu­tour nach Nie­der­sach­sen. Auch wenn pri­mär Pad­deln, Gril­len und Co. auf dem Pro­gramm stand, pack­te ich vor­sichts­hal­ber eine Angel sowie die nötigs­te Angel­aus­rüs­tung ein und orga­ni­sier­te mir für ein Teil­stück des klei­nen Flus­ses eine Tages­kar­te. Ich hoff­te auf ein paar Bar­sche und Hech­te.

Bachsaibling aus Norddeutschland
Bach­saib­ling aus Nord­deutsch­land

Da wir am Frei­tag recht spät star­te­ten, blieb die Schnur am ers­ten Tag tro­cken. Dies soll­te sich am nächs­ten Tag schlag­ar­tig ändern, nach­dem ich nach dem Auf­ste­hen Äschen erspä­hen konn­te, die sich in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Nah­rung von der Ober­flä­che pflück­ten. Die­se lie­ßen sich von den Kanu­fah­rern nicht stö­ren, so dass ich sie cir­ka 15 Minu­ten beob­ach­ten konn­te. Für mich waren es die ers­ten Äschen, die ich über­haupt live zu Gesicht bekam. Zunächst woll­te ich die Sal­mo­ni­den ein­fach nur beob­ach­ten, letzt­end­lich dann aber doch ver­su­chen mei­ne ers­te Äsche zu fan­gen und kram­te daher in der klei­nen Köder­box. Zu mei­ner Über­ra­schung fand ich eine Sprin­ger­flie­ge vom Meer­fo­rel­len­an­geln. Zwar war es eine Polar Magnus, die sicher­lich nicht unbe­dingt ins Nah­rungs­spek­trum passt, aber es war die bes­te Opti­on. Ich kno­te­te die Flie­ge ans FC und ließ sie vor die Äschen trei­ben, die wur­den durch­aus neu­gie­rig und schau­ten sich die Polar Magnus ein paar Mal aus der Nähe an, bevor sie ent­schie­den die Flie­ge gänz­lich zu igno­rie­ren. Mei­ne ers­te Äsche muss also noch war­ten.

Da ich mich im Vor­feld nicht über das Gewäs­ser infor­miert hat­te, war ich von der Anwe­sen­heit der Äschen hier in Nord­deutsch­land sehr über­rascht, schluss­fol­ger­te jedoch schnell, dass auch ande­re Sal­mo­ni­den im Bach sein müs­sen. Von nun an fisch­te ich etwas inten­si­ver, zum Tes­ten zunächst mit klei­nen Hard­baits wie dem 48mm Poin­ter SP von Lucky Craft. Der Bait in der Far­be Brown Trout stell­te an die­sem Tag alles in den Schat­ten (vor allem grö­ße­re Köder). Auch wenn der Fokus an die­sem Tag nicht nur beim Angeln lag, konn­te ich über 20 Bach­fo­rel­len fan­gen und hat­te sicher noch mal so vie­le Bis­se, Aus­stei­ger und Nach­läu­fer. Die meis­ten Bach­fo­rel­len waren zwi­schen 25 und 30cm groß und wur­den schnell wie­der released. Der schöns­te Fang des Tages war mit Abstand ein Bach­saib­ling, der auch auf den 48er Poin­ter ein­stieg. Ob der Fisch aus einem wil­den Bestand stammt oder besetzt wur­de kann ich lei­der nicht sagen. Mir war es in dem Moment auch egal, denn ich freu­te mich über mei­nen ers­ten Bach­saib­ling über­haupt.

Bachforelle bei der Kanutour
Bach­fo­rel­le bei der Kanu­tour

Der größ­te Fisch des Tages war eine 40+ Bach­fo­rel­le, die abends am Was­ser sit­zend, auf dem Grill lan­de­te und gemein­sam von den Jungs fei­er­lich ver­speist wur­de. Da mir die­se Ange­lei am klei­nen Fluß sehr viel Spaß berei­tet, war es sicher­lich nicht mei­ne letz­te Kanu­tour in der Regi­on, dann auch bes­ser vor­be­rei­tet mit einer fei­ne­ren Rute, mehr Ködern, Ein­zel­ha­ken und einer bes­se­ren Kame­ra.

Gruß in die Run­de, Sören

P.S.: Dan­ke an die Jungs für die Geduld…

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Sören

Ich habe 2009 den DaF Blog bzw. 2014 den Shop gestartet und seit dem habe ich viel Zeit und Liebe in "mein Baby" gesteckt. Die Zeiten mit einer dreistelligen Anzahl an Angeltagen im Jahr sind vorbei, aber natürlich bin ich noch so häufig wie möglich am Wasser, um Süß- und Salzwasserräuber zu ärgern.

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