2012

DAF auf Fehmarn: Mit dem Kleinboot auf der Ostsee

Driftfischen auf Plattfisch und Schleppfischen auf Dorsch

Petri! Schö­ner Butt!

Da unse­re eigent­lich geplan­te Feh­marn­boots­tour vor einer Woche lei­der dem Wind zum Opfer gefal­len ist, haben Felix, Jan und ich uns Don­ners­tag Nach­mit­tag kurz­fris­tig dazu ent­schie­den, Frei­tag eine Klein­boot­tour vor Feh­marn zu star­ten. Nach einem kur­zen Tele­fo­nat muss­ten wir lei­der hin­neh­men, dass unser Boots­ver­mie­ter des Ver­trau­ens lei­der kein Boot mehr für uns zu Ver­fü­gung hat­te. Nun muss­te impro­vi­siert wer­den. Nach zwei, drei wei­te­ren Tele­fo­na­ten haben wir dann zum Glück doch noch ein 40PS Boot von guten fünf Meter reser­vie­ren kön­nen. Gestar­tet wur­de dies­mal daher nicht von Burg, dem Haupt­ha­fen Feh­marns, son­dern mit einem geslipp­ten Boot am Strand des Cam­ping­platz­tes Mira­mar. Der Ver­mie­ter sag­te noch: Wat­ho­sen mit­neh­men, wir müs­sen das Boot noch slip­pen. Die Wind­vor­her­sa­ge sah gut aus, zwei bis maxi­mal drei Beau­fort aus west­li­chen Rich­tun­gen sind sehr gut, vor allem, wenn man an der Ost­küs­te Feh­marns fischen möch­te.

Fehmarn am Morgen: Dicker Nebel

Ost­see­leo­pard

Also ging es dann Frei­tag­mor­gen um 6 Uhr auf die Auto­bahn Rich­tung Feh­marn. Als wir dann end­lich die Feh­marn­sund­brü­cke über­fuh­ren kam der ers­te Schock: rich­tig dicker Nebel! Wir wuss­ten sofort, dass das nichts Gutes für unser geplan­tes Boots­fi­schen bedeu­tet und so kam es dann natür­lich auch. So lan­ge der Nebel sich noch nicht ver­zo­gen hat­te, muss­ten wir lei­der Got­tes im ufer­na­hen Bereich des Feh­marn­sunds rum­düm­peln. Eigent­lich hat­ten wir geplant, gleich mor­gens um die hal­be Insel zu „unse­ren Plat­ten­grund“ im Nor­den zu fah­ren um auf Platt­fi­sche zu angeln, aber das fiel ja nun lei­der flach. Also ver­such­ten wir im Sund eini­ge Platt­fi­sche zu über­lis­ten und zum Glück spiel­ten die Plat­ten auch eini­ger­ma­ßen mit. So konn­ten wir bis zum Mit­tag eini­ge gute Butts und Flun­dern bis ca. 45cm fan­gen.

Gegen Mit­tag hat­te sich dann auch end­lich der Nebel ver­zo­gen. Jetzt stand Schlepp­fi­schen auf Dorsch auf dem Plan. Also Hebel auf den Tisch und ab an die Ost­küs­te. Höhe der Mari­ne­sta­ti­on Sta­ber­huk gin­gen unse­re 9 Meter tief­lau­fen­den Wob­bler im Fire­ti­ger­de­sign das ers­te Mal an der 10 Meter­li­nie auf Tauch­sta­ti­on. Der ers­te Ein­schlag lies dann auch nicht lan­ge auf sich war­ten und der ers­te Ost­see­leo­pard von knapp über 60cm konn­te sicher gelan­det wer­den. So ging es eigent­lich die gan­ze Zeit, bis wir gegen 16 Uhr 30 wie­der zu unse­ren Boots­ver­mie­ter fuh­ren, wei­ter. Wir konn­ten etli­che Dor­sche bis Ende 60cm fan­gen, wobei der nor­ma­le Schnitt bei guten 55 bis 60cm lag, nur zwei Dor­sche waren unter 50cm.

Dor­sche aus der Ost­see vor Feh­marn

Eine super Tour die eine Men­ge Spaß gemacht hat und die Anzahl der gefan­ge­nen Fische pass­te auch. Nur scha­de, dass wir auf­grund des Nebels eigent­lich fast den hal­ben Tag ver­schenkt hat­ten und nicht “unse­ren Plat­ten­grund” anfah­ren konn­ten. Aber egal, im Mai gibt es ja vie­le Fei­er­ta­ge, da wird mit Sicher­heit die nächs­te Tour gestar­tet. Wer von Euch plant noch Boots­tou­ren auf der Ost­see und von wo aus stecht Ihr am liebs­ten in See? Über Ant­wor­ten in den Kom­men­ta­ren freu­en wir uns!

Bis dem­nächst Euer Sascha (ZZ)

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5 Kommentare

  1. Fin­de ich toll das ihr nicht gleich auf­ge­ge­ben habt. Möch­te auch noch in die­sem som­mer an die Ost­see, möch­te mit mei­nem Bel­ly Boot Angeln fah­ren. Für mich ist eine Stre­cke ca 550 km na ja wird schon Klap­pen

  2. Moin Wer­ner, also zum Dorsch­an­geln bevor­zu­gen wir ganz klar die Ost­küs­te von Sta­ber­huk bis Klaus­dorf. Für Butt gibt es gute san­di­ge Stel­len im Sund und im Nor­den bei Putt­gar­den.

    Grü­ße und tight lines
    Sascha

  3. Hal­lo Män­ner wir wol­len auch mit einem klein­boot nach Feh­marn Dorsch angeln.Könnt ihr mir sagen wo das am bes­ten geht? Gruß Fidi

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