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Plastic DVD Review

Ein Film übers Spinnfischen in Spanien auf Hecht, Zander, Schwarzbarsch, Forelle, Wels und Thunfisch mit Freddy Harbort und Oliver Schier

Als Fred­dy mir mit leuch­ten­den Augen erzählt hat, dass er eine DVD pro­du­ziert hat und die jetzt fer­tig ist, habe ich an sei­ner Begeis­te­rung und sei­nem Stolz schon gemerkt, dass das kei­ne nor­ma­le Angel-DVD sein kann. Was mich an dem gan­zen Pro­jekt begeis­tert hat, bevor ich die DVD gese­hen habe, war ers­tens Fred­dys Eupho­rie wenn er davon erzählt hat und zwei­tens die Inten­ti­on, war­um die­se Plastic DVD ent­stan­den ist. 

Plastic DVD: Spinn­fi­schen auf Hecht, Zan­der, Thun­fisch, Wels, Forel­le und Schwarz­barsch in Spanien.

Plastic DVD: Entstehung / Hintergrund

Fred­dy und Oli hat­ten kei­ne Spon­so­ren im Rücken und kei­nen kom­mer­zi­el­len Grund die­sen Film zu pro­du­zie­ren — sie hat­ten zusam­men in Spa­ni­en ein­fach eine so unglaub­lich gei­le Zeit beim Fischen, dass sie der Mei­nung waren, man müs­se das doku­men­tie­ren und den Leu­ten die Viel­falt der Mög­lich­kei­ten in Spa­ni­en zei­gen und die Zuschau­er auf ihre abge­fah­re­ne Rei­se durchs Land mitnehmen. 

Fred­dy Har­b­ort und Oli­ver Schier prä­sen­tie­ren ihre DVD

Fan­gen wir vor­ne an: Fre­drik Har­b­ort hat eini­ge Jah­re in Spa­ni­en gelebt und stu­diert. Jemand wie Fred­dy stellt natür­lich nicht für ein Stu­di­um sei­ne Ruten zuhau­se in den Kel­ler son­dern nimmt gleich sein Boot mit nach Spa­ni­en. Dort ist er auf Oli­ver Schier getrof­fen, der in Mequi­nen­za das bekann­te Angel­camp “Urlaub nach Maß” betreibt. Die bei­den sind über die Jah­re dicke Freun­de gewor­den und zu einem gut funk­tio­nie­ren­den Team zusam­men gewach­sen. Für die ein­zel­nen Tou­ren durch Spa­ni­en haben sie Felix Pine­do als Kame­ra­mann ver­pflich­tet, der am Ende auch die DVD pro­du­ziert hat. Aus­gangs­ort ihrer Tou­ren ist das Camp von Oli in Mequi­nen­za — dort star­tet auch der Film und es geht, wie soll­te es auch anders sein, erst­mal mit der Spinn­ru­te auf Wels. Danach geht’s dann quer durchs Land.

Fred­dy Har­b­ort mit einer sta­bi­len Forel­le aus einem Fluss in Spanien

Die Metho­den sind viel­sei­tig, die Loca­ti­ons unglaub­lich schön und die Fische über­durch­schnitt­lich groß 

Meinung zur DVD

Der Clou an der DVD ist, wie der Name schon ver­rät, dass sie aus­schließ­lich mit der Spinn­ru­te unter­wegs sind und nur mit Kunst­kö­dern fischen. Ledig­lich im Forel­len-Part sind die Jungs kurz­zei­tig mit Flie­gen­ru­ten zu sehen, die aber auch schnell gegen Spinn­ru­ten getauscht wer­den. Im Lau­fe des Films wech­seln sie die Loca­ti­ons und Fisch­ar­ten. Vom drif­ten­den Boot auf Wels, übers Forel­len­an­geln im Fluss mit Wat­ho­se übers Schwarz­barsch- und Hecht­fi­schen vom Boot, ver­ti­kal angeln auf Zan­der vom Bel­ly­boot bis hin zur Jagd nach Thun­fi­schen auf dem Meer. Die Metho­den sind viel­sei­tig, die Loca­ti­ons unglaub­lich schön und die Fische über­durch­schnitt­lich groß. Selbst die Bach­fo­rel­len sind alle von anstän­di­gem Format.

Fred­dy mit einem Schwarz­barsch aus einem spa­ni­schen Stausee

Ich will nicht zu viel spoi­lern aber ihr fin­det eine gelun­ge­ne Mischung aus kras­sen Fischen, typi­schem Ang­ler­glück, klas­si­schen Miss­ge­schi­cken und purer, ehr­li­cher Freu­de der Jungs auf dem Was­ser. Mir per­sön­lich hat beson­ders das Ver­hält­nis aus gei­len Angel­sze­nen und rela­tiv wenig Infos zu Ködern und Tech­ni­ken ganz gut gefal­len. Da haben die Jungs auf jeden Fall ein schö­nes Maß gefun­den den Betrach­ter mit nicht zu viel Ges­ab­bel zu lang­wei­len, sie gei­zen aber trotz­dem nicht mit wich­ti­gen Infos z.B. zum pela­gi­schen Angeln oder die Köder­wahl in bestimm­ten Situa­tio­nen. Es wird auch nicht jeder Fisch minu­ten­lang in die Kame­ra gehal­ten, ver­mes­sen und der Köder ange­prie­sen (gefühlt fan­gen sie dafür auch zu viel).

Fred­dy Har­b­ort macht sei­ne, Ruf alle Ehre: Gro­ße Hech­te am lau­fen­den Band

Das Ein­zi­ge, was mir nicht ganz so gut gefällt ist der Ton, der in der Post­pro­duk­ti­on etwas zu wenig Zunei­gung bekom­men hat. Das Gleich­ge­wicht aus Musik und O‑Tönen ist etwas unaus­ge­wo­gen und die O‑Töne oft wesent­lich lei­ser, sodass ich öfter mal die Laut­stär­ke am Fern­se­her nach­jus­tie­ren muss­te. Ich muss aller­dings auch ein gro­ßes Lob an Felix Pine­do aus­spre­chen: Der Schnitt und die Bil­der der DVD sind wirk­lich gelun­gen! Da sind ein Paar ziem­lich geschick­te Auf­nah­men zu sehen, die man bei den klas­si­schen Angel-You­Tubern nicht fin­det, da dort meis­tens die Leu­te selbst damit beschäf­tigt sind zu fischen oder eben zu fil­men. Super ist auch, dass er den Jungs beim angeln immer eine Kame­ra um die Brust geschnallt hat und man von vie­len Fischen schö­ne Live­bis­se aus der Ego-Per­spek­ti­ve sehen kann. Man merkt schon, dass wenn Ang­ler ande­re Ang­ler fil­men, sie ein gutes Gespür für den rich­ti­gen Moment haben. Im Forel­len-Part gibt’s z.B. eini­ge schö­ne Droh­nen-Auf­nah­men von Drills aus der Luft. Es ist halt auch eine DVD und kein 15 Minu­ten You­Tube Clip und den Unter­schied merkt man schon zwi­schen­durch. Man darf gar nicht dar­über nach­den­ken wie viel Arbeit und sicher auch Geld in einem 82 Minu­ten Angel­film stecken.

Fred­dy Har­bot und Oli­ver Schier beim pela­gi­schen angeln auf gro­ße Zan­der in Spanien

Fazit zur Plastic DVD

Also Leu­te, machts wie ich: Macht euch ein Bier auf, schiebt euch ne Piz­za in den Ofen und beglei­tet die Jungs bei einer viel­sei­ti­gen Rei­se durch Spa­ni­en. Es gibt eine Men­ge sta­bi­ler Fische zu sehen und ein Paar schö­ne Sto­rys rund ums angeln zu hören. Es lohnt sich!

Die DVD könnt ihr hier bei Nep­tun Mas­ter bestellen.

Hier noch der offi­zi­el­le Trai­ler zu Plastic:

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Christoph

DaF Podcast Host, aus der Nähe von Bremen. Hauptsächlich mit der Spinn- oder Fliegenrute unterwegs auf heimische Raubfische und Meerforellen. Hauptsache es knallt im Kescher.

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2 Kommentare

  1. Moin!
    Könnt ihr mir sagen, wo ich die DVD Plastic von Fred­dy Har­b­ort und Oli­ver Schier kau­fen kann?
    im Inter­net fin­de ich über­haupt kei­nen Anbieter.
    Bes­te Grü­ße, Felix

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