Podcast

Anglerlatein vs. Wissenschaft mit Dr. Thomas Klefoth

DaF Podcast: Zählen unsere Ausreden für schlechte Fänge?

Wir ken­nen es alle: Wir kom­men nach 10 Stun­den Angeln nach Hau­se und müs­sen uns vor der Liebs­ten oder dem Liebs­ten recht­fer­ti­gen war­um wir kei­nen Fisch gefan­gen haben. Wenn wir Ang­ler eins kön­nen, dann Aus­re­den fin­den. Im Nor­mal­fall ist immer das Wet­ter schuld, das Was­ser zu trüb oder der Luft­druck hat sich radi­kal ver­än­dert. Ger­ne schiebt man es auch auf die Mond­pha­se oder der böse Ost­wind hat­te sei­ne Fin­ger im Spiel. Kennt ihr, oder?

Ich habe mich mit dem pas­sio­nier­ten Ang­ler und stu­dier­ten Fische­rei­bio­lo­gen Dr. Tho­mas Kle­foth getrof­fen, war mit ihm eine Run­de Fischen und habe mich danach mit ihm inten­siv mit den berühm­tes­ten Ang­ler­la­tein-The­sen aus­ein­an­der­ge­setzt, die wir so zu bie­ten haben. Tho­mas arbei­tet als Fische­rei­bio­lo­ge für den Ang­ler­ver­band Nie­der­sach­sen und berät dort die ange­schlos­se­nen Ver­ei­ne auf wis­sen­schaft­li­cher Ebe­ne bei bio­lo­gi­schen The­men wie Fisch­be­satz, Gewäs­ser­öko­lo­gie und ande­ren The­men rund ums Angeln.

Thomas Klefoth beim Angeln

Unsere Liebsten Ausreden

Ich habe mit Tho­mas eini­ge berühm­te Aus­re­den aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht aus­ein­an­der genom­men. “Dazu gibt es kei­ne Stu­die” oder “unse­re Stu­di­en haben das nicht belegt” habe ich dabei recht häu­fig gehört. An ein Paar Stel­len war ich wirk­lich über­rascht, wie weit die klas­si­schen Aus­sa­gen von der wis­sen­schaft­li­chen Rea­li­tät ent­fernt sind. Unter ande­rem haben wir fol­gen­de Fra­gen geklärt:

Sind die Grun­deln dar­an schuld, dass wir weni­ger Raub­fi­sche fangen?
Haben Hech­te nach der Schon­zeit die Köder­kon­tak­te vergessen?
Fängt man gro­ße Fische eher mit gro­ßen Ködern?
Inwie­fern hat Ost­wind Aus­wir­kun­gen auf das Angeln und den Fangerfolg?

Studiert ans Wasser

Im Vor­feld war für mich eigent­lich völ­lig klar, dass so ein Fische­rei­bio­lo­ge mit einem ganz genau­en Plan ans Was­ser geht. Ein Blick in den Him­mel, einer zum Was­ser, der Griff in die Köder­box, der Wurf an die rich­ti­ge Stel­le und zack, hängt der Fisch. Ob das wirk­lich so war und ob sein Dok­tor­ti­tel eine Fang­ga­ran­tie ist, könnt ihr euch in die­ser zwei­ten Epi­so­de unse­res Angel­pod­casts anhö­ren. Gefan­gen haben wir — aber lag es an mei­nen Spots oder an den gan­zen Büchern die Tho­mas gele­sen hat?

EPISODE 002

Jetzt hier anhö­ren oder direkt auf Spo­ti­fy, Dee­zer, Goog­le oder iTu­nes streamen

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Christoph

Kaum Zeit zum Angeln, aber trotzdem zu viel am Wasser. Ich komme aus der Nähe von Bremen und bin hauptsächlich mit der Spinnrute auf Raubfische unterwegs. Weit oben in meiner Gunst steht das Meerforellenangeln in der Ostsee.

2 Kommentare

  1. Moin Chris­toph,

    also ich muss schon nach zwei Fol­gen sagen: Euer Pod­cast ist echt genial.
    Aber am Intro müsst ihr arbei­ten. Das Krei­schen der Brem­se macht mich ganz kribbelig 😉

    Tight lines,
    Dennis

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