Ashley Rae (CAN)Schwarzbarsch

Bass Fishing in Florida

Angeln im Süßwasser Floridas

Ash­ley Rae von shelovestofish.com ent­floh dem Kana­di­schem Win­ter und fuhr zu einem aus­gie­bi­gen Angel­trip in die war­me Son­ne Flo­ri­das, hier Ihr Bericht:

Nach­dem ich unzäh­li­ge Epi­so­den der Major League Fishing gese­hen hat­te, konn­te ich an nichts ande­res als Bass Fishing den­ken. Natür­lich lie­be ich den kana­di­schen Win­ter und Eis­an­geln, aber genau­so lässt das Bass Fishing mein Herz schnel­ler schla­gen. Der Früh­ling und der Som­mer sind für mich die bes­ten Jah­res­zei­ten um in Kana­da zu fischen. Mein Angel­kum­pel Eric und ich spra­chen dar­über, wie schön es wäre, dem kana­di­schen Win­ter zu ent­flie­hen und einen Bass Fishing Trip nach Flo­ri­da zu star­ten. Und so star­te­ten wir die Pla­nung! Der Trip soll­te am 23. Febru­ar star­ten und zwei Wochen dau­ern, zudem soll­te mein Bru­der John noch dazu sto­ßen und der wich­tigs­te Part, mein neu­es Alu­ma­craft Boot ist auch mit von der Par­tie.

Bass Fishing in Florida
Bass Fishing in Flo­ri­da

Wir über­nach­te­ten im Hotel Liars im Camp Mack für die Dau­er der Rei­se. Nach der Ankunft im Camp  waren wir sofort von der Unter­kunft beein­druckt. Wir brauch­ten eigent­lich nicht viel, da das Ziel der Rei­se ganz klar war: EAT, SLEEP, FISH and REPEAT. Die Zim­mer waren aber sehr gemüt­lich im Land­haus­stil und sehr sau­ber! Die Zim­mer­mäd­chen waren sehr nett und zuvor­kom­mend und das Resort an sich ist ein wah­res Para­dies für Ang­ler.

Eine traumhafte Kulisse
Eine traum­haf­te Kulis­se

Largemouth Bass Fishing

Bei unse­rer Ankunft herrsch­te gera­de eine Kalt­front die das Bass Fishing für die nächs­ten Tage ein wenig schwie­rig gestal­ten wür­de. Vor uns lag eine end­los wir­ken­de fan­tas­tisch aus­se­hen­de Was­ser­flä­che, da war es natür­lich nicht leicht her­aus zu fin­den, wo man mit dem Fischen anfan­gen soll­te. Das Fischen war aber vom ers­ten Tag an gleich erfolg­reich und sehr beson­ders! Die Spots, die Vege­ta­ti­on, die vie­len ver­schie­de­nen Tie­re und das Wet­ter waren ein­fach traum­haft. Die Bar­sche stan­den ganz beson­ders auf eine lang­sa­me Köder­füh­rung. Wir erhoff­ten uns natür­lich top­wa­ter Bis­se, doch damit muss­ten wir lei­der noch ein wenig war­ten.

Fetter LM Bass
Fet­ter LM Bass

Unse­re favo­ri­sier­te Fisch­art der Rei­se: Lar­ge­mouth Bass! Eines Abends fin­gen die Lar­ge­mouth Bass an um uns her­um wie ver­rückt zu jagen! Es war ein unglaub­li­cher Anblick. Wir fisch­ten mit Rapa­la X‑Raps und Ober­flä­chen­kö­dern und hat­ten gro­ßen Erfolg, jeden­falls solan­ge bis der Wind auf­frisch­te und die Bar­sche sich ver­zo­gen.

Longnose Gar — ein wirklich urzeitlicher Fisch

Mein Longno­se Gar! Wir sahen wie die Kno­chen­hech­te meh­re­re Male auf­tauch­ten und war­fen sie gezielt mit unse­ren Rapa­la X‑Raps an. Die­se Köder sind per­fekt für die Kno­chen­hech­te! Lei­der zog ein Gewit­ter auf und es war Zeit an Land zu fah­ren. Ich woll­te noch schnell ein paar Wür­fe machen und dann stieg ein Fisch ein. Der Drill war sehr wild, der Kno­chen­hecht sprang eini­ge Male aus dem Was­ser und wickel­te zu allem Unglück noch die Schnur um unse­ren Motor. Zum Glück konn­te Eric die Schnur wie­der lösen und den Fisch befrei­en. Der Fisch pass­te beim lan­den kaum in unse­ren Kescher, aber die Lan­dung glück­te! Nach einem schnel­len Foto­shoo­ting wur­de der Fisch natür­lich wie­der released.

Ein Knochenhecht, ein wirklich urzeitlicher Räuber
Ein Kno­chen­hecht, ein wirk­lich urzeit­li­cher Räu­ber

Über­all waren Alli­ga­to­ren! Es war schon ein ziem­lich beun­ru­hi­gen­des Gefühl für mich, sie in frei­er Wild­bahn zu sehen (im Gegen­satz zum Zoo). Sie hiel­ten zwar zum größ­ten Teil ihren Abstand zu uns, außer die neu­gie­ri­gen jun­gen Alli­ga­to­ren, die ger­ne mal bis an unser Boot ran kamen.

Ständige Wegbegleiter in Florida
Stän­di­ge Weg­be­glei­ter in Flo­ri­da

Ein wei­te­rer Top­kö­der der Rei­se waren die Flut­ter Worms mit 3/8tel Unzen Ultra Tungs­ten Gewich­ten am Texas-Rig ange­bo­ten. Am bes­ten funk­tio­nier­te der Köder, wenn man ihn ganz lang­sam fisch­te, so konn­te man ihn auch direkt in den ver­krau­te­ten Berei­chen anbie­ten und somit die Fische aus ihren Deckun­gen locken. Nach zehn Tagen tol­ler Fische­rei war es lei­der Zeit den Heim­weg anzu­tre­ten. Es war eine der schöns­ten Rei­sen mei­nes Lebens und ich kann es kaum erwar­ten, im nächs­ten Jahr wie­der nach Flo­ri­da zu rei­sen.

Eure Ash­ley

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