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Ashley Rae (CAN)Female Fishing

Endlich: Meine ersten Regenbogenforellen

Wenn Ihr mei­ne letz­ten Blog­bei­trä­ge, oder mir auf Face­book oder Twit­ter folgt, wer­det ihr gel­se­sen haben, dass ich unbe­dingt ein Steel­head (Regen­bo­gen­fo­rel­le) fan­gen woll­te! In der Tat, es gibt kei­nen ande­ren Fisch, der mich so sehr gereizt hat. In den letz­ten 2 Jah­ren habe ich gelernt mit der Flie­gen­ru­te zu fischen und seit ca. 2 Mona­ten habe ich am Wochen­en­de inten­siv auf Regen­bo­gen­fo­rel­le im Lake Onta­rio und den Neben­flüs­sen gean­gelt. Die­se Fische sind hier wirk­lich erstaun­lich schwer auf die Flie­ge zu fan­gen! Es ist eine Lie­be/Hass-Bezie­hung. Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag waren alle Ele­men­te gegen mich, das Ther­mo­me­ter zeig­te ‑4 ° C, der Wind war stark und das Was­ser war scho­ko­la­dig braun. Die übli­chen Pools waren kaum sicht­bar. Ich sah Schat­ten, konn­te aber nicht sicher sein, dass es Fische waren. Alles in allem waren es ziem­lich schwe­re Bedin­gun­gen. Nach ein wenig Explo­ra­ti­on, fan­den mein Freund und ich ein kla­res, seich­tes Becken zum fischen. Zum Glück war die Son­ne stark genug damit die Steel­heads im Bach glänz­ten. Ich dach­te mir wirk­lich, “heu­te ist mein Tag”. Um ehr­lich zu sein, es ist mei­ne übli­che Hal­tung, aber etwas war anders an die­sen Tag. Ich fühl­te mich dies­mal men­tal auf den Kampf vor­be­rei­tet . Ich zuletzt zwar schon eini­ge Regen­bo­gen­fo­rel­len am Haken, konn­te aber kei­ne Landen.

Dann pas­sier­te es, ich hat­te wie­der eine Forel­le am Haken. Die­se star­te­te den Drill mit wil­den Sprun­gen, aller­dings an einem wirk­lich ungüns­ti­gen Spot, um die­sen Fisch zu lan­den. Die Äste der umrie­gen­den Bäu­me hin­gen mir bis über den Kopf und der Fisch hat­te einen ein­fa­chen Flut­weg fluß­ab­wärts. Mein Haupt­au­gen­merk lag dar­auf die Ruten­spit­ze hoch zu hal­ten, die Kopf­schlä­ge zu dämp­fen und die Span­nung zu hal­ten. Dann ermü­de­te der Fisch lang­sam und ich konn­te end­lich mei­ne ers­te Steel­head lan­den! An die­ser Stel­le möch­te ich mei­nem Freund Mickey dan­ke, der mir so viel über das Flie­gen­fi­schen bei­gebracht hat. Ich habe noch nie eine sol­che gegen­sei­ti­ge Freu­de über einen Fisch zu spü­ren bekom­men. Mei­ne Hän­de waren extrem kalt und fast dass sie fast so rot wie mein Nagel­lack, aber ich war so glück­lich, dass mir alles egal war. An die­ser Stel­le hat­ten wir jeweils eine Steel­head gelan­det. Könn­te es noch bes­ser wer­den? Ich bin sicher, die meis­ten Leu­te wür­den sehr zufrie­den sein, aber ich sah noch grö­ße­re Fische in die­sem Pool und woll­te daher mehr als einen Fisch. Das klingt ein wenig gie­rig, aber viel­leicht ist es genau das was pas­siert, nach­dem man eine gelan­det hat, man will mehr, da die­se Art des Angels ein­fach süch­tig macht.

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Steelhead aus Kanada
Steel­head aus Kanada

Mikey ging wei­ter auf­wärts und ich war allein, als es pas­sier­te. Die Son­ne schien hell und in mei­ne Augen, sogar mit Son­nen­bril­le auf. Ich beob­ach­te­te, so viel wie ich konn­te, dann zuck­te es plötz­lich leicht in der Rute… Ich war­te­te für ein paar Sekun­den, um sicher­zu­stel­len, dass es eine war, bevor ich schrie: “Mikey, noch eine!”

Ich sah zu ihm fluß­ab­wärts, aber ich wuss­te, dass etwas los ist, weil er nicht ange­lau­fen kam wie vor­her. Ich sah mei­ne Forel­le aus dem Was­ser kom­men und ich begann zu zit­tern. Die­se war deut­lich grö­ßer. Nach einer Wei­le schrie Mikey zu mir: “Brauchst du Hil­fe?” Sofort sag­te ich “Nein!” Ich wuss­te, die­ser Kampf könn­te eine Wei­le dau­ern, also nahm ich mei­ne Zeit, denn ich woll­te sie allei­ne Dril­len und Lan­den. Der Fisch such­te nach dem Anhieb sofort Deckung, aber ich zog wei­ter sie weg von den Bäu­men und stell­te sich hin­ter sie. Ich tat mein Bes­tes, um sie nicht zu weit fluß­ab­wärts oder ‑auf­wärts zu las­sen. Ich zog sie zurück und ging gleich­zei­tig rück­wärts, um sie zu kon­trol­lie­ren. Ich sah einen fla­chen Bereich, an dem ich sie lan­den konn­te also führ­te ich sie in die­se Rich­tung und sprang ans Ufer. Der Fisch hat­te nahe­zu auf­ge­ge­ben und ich konn­te ihn an die Kann­te zie­hen. Ich griff nach dem Schwanz, um sie zu lan­den und … “Ash­ley!” Ich wuss­te was los war, Mikey drill­te auch einen Fisch. Wäh­ren­des­sen zog mei­ne Forel­le noch­ein­mal zurück in den Bach, und ich muss­te sie wie­der step by step ran­ho­len. Mikey hat­te sei­ne gelan­det und kam zu mir, um auch mir behilf­lich zu sein.

Ein Traum...
Ein Traum…

Ich kann, end­lich sagen, “I did it”. Vie­le “Ste­al­hea­ders” sagen, wenn du erst­mal eine fängst bist du rui­niert, weil du nie wie­der davon los kommst. Sie haben recht. Zur Zeit kann ich nur an die­se Fische den­ken, aber OK, ich muss nur wie­der an einen Bach fah­ren und auf Regen­bo­gen­fo­rel­le angeln, dann gehts mir besser…

Ash­ley

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