Ashley Rae (CAN)Female Fishing

Brown Trout – what a beauty

Wunderschöne Bachforelle aus Kanada

Es gibt Momen­te, an denen sich ein Text von allei­ne schreibt. Mir pas­siert dies, wenn ein beson­de­res Ereig­nis statt­fin­det. Die Son­ne scheint ein wenig hel­ler, das küh­le Was­ser umspielt die Wat­schu­he, Enten heben ab und flie­gen dicht über die Köp­fe. Dies klingt wie der Anfang einer roman­ti­schen Geschich­te, aber nein – es ist Flie­gen­fi­schen. Nor­ma­ler­wei­se bewah­re ich mir das bes­te Bild eines Arti­kels für den Schluß auf, aber die­ses Mal möch­te ich es euch sofort zei­gen. Check out this fish:

Bach­fo­rel­len für mich die schöns­ten Fische, hier in Kana­da. Die­se fing ich wäh­rend ich auf Regen­bo­gen­fo­rel­le angel­te in einem Neben­fluss des Lake Onta­rio mit mei­nem übli­chen Flie­gen­fi­schen Part­ner, Mikey Fitzgerald.Wir wan­der­ten fluss­ab­wärts in Rich­tung des gro­ßen Sees und began­nen zu angeln, als wir ein paar Forel­len sich­te­ten.

Mikey: “Den Spot, an dem wir zwei Bach­fo­rel­len erspäh­ten wur­de ich als den klas­si­schen Auf­ent­halts­ort bezeich­nen. Es war ein tief ein­ge­schnit­te­ner Pool mit Gehölz nahe an einer unter­spül­ten Bank. Wan­dern­de Bach­fo­rel­len wer­den regel­recht von sol­chen Berei­chen ange­zo­gen. Zwei oder drei Fische sta­pel­ten sich unter dem Holz. Es war exakt der Spot nach­dem wir such­ten.”

Ich stand auf einem hohen Ufer außer­halb der Sicht­wei­te der Forel­le und warf strom­ab­wärts in die Rich­tung der Forel­len. Auch Mikey stand weit genug zurück. Ich konn­te zwar die Flie­ge sehen, aber Mickey hat­te einen bes­se­ren Blick auf die Fische. Mei­ne Flie­ge “Pink Crys­tal Meth” wur­de nach ein paar Wür­fen von der Strö­mung direkt vor die Gesi­cher­ter der Forel­len getragen….und jaaaa der Fisch war gehakt.

Mickey rief sofort “Es ist eine rie­si­ge Bach­fo­rel­le”

Sei­ne Wor­te brach­ten mich im posi­ti­ven Sin­ne in Panik, denn ich hat­te nie zuvor eine Bach­fo­rel­le am Band. Der Drill dau­er­te schon ein paar Minu­ten bis sich der Fisch letzt­end­lich befrei­te. Ich war wirk­lich ent­täuscht, aber irgend­wie war es mir noch nicht vor­bei. Der Fisch zog zurück in den Strom und hielt neben einer ande­ren brau­nen Forel­le gegen den Strom gerich­tet. Mikey schlug vor den Fisch etwas ruhen zu las­sen und es dann noch­mal mit einer ande­ren Flie­ge zu ver­su­chen. Die Flie­ge die ich nun ver­wen­de­te war grö­ßer und imi­tiert ver­we­sen­de Lachs Haut … lecker oder? Die klei­ner Bach­fo­rel­le atta­ckier­te den Köder sofort, ver­pass­te ihn aber. Doch ein paar wei­te­ren Wür­fen pas­sier­te es. Die gro­ße Bach­fo­rel­le inha­lier­te die Flie­ge … und ein hei­ßer Drill begann. Ich ging sofort in den Bach zu einem grö­ße­ren fla­chen Bereich, an dem ich eine bes­se­re Chan­ce hat­te den Fisch zu lan­den.

What a beauty!
What a beau­ty!

Mikey: “Der Fisch flüch­te­te zunächst in Rich­tung eines Baum­stamms und ver­such­te mit dem Kopf am Boden zu blei­ben. Er mach­te eini­ge Fluch­ten an der Rück­sei­te des Pools und dreh­te dann wie­der zum Kopf des Beckens. Die Forel­le ver­such­te stän­dig etwas zu fin­den, um das sie sich wickeln konn­te. Wenn Ashley’s Flie­gen­ru­te etwas leich­ter gewe­sen wäre, hät­te sie Schwie­rig­kei­ten bekom­men kön­nen, aber so mach­te sie einen wirk­lich guten Job.” Wie auf dem fol­gen­den Bild sieht, gibt es eine Fuß­gän­ger­brü­cke im Hintergrund.Während ich mit dem Fisch kämpf­te, ver­sam­mel­te sich eine klei­ne Grup­pe Wan­de­rer und beob­ach­te­ten mei­nen Drill. Als ich den Fisch letzt­end­lich lan­de­te jubel­ten und klatsch­ten die­se ca. 6–8 Per­so­nen und einer von ihnen kam, um ein Foto von mir und Mikey zu machen. Wir hat­ten zwar kein Maß­band dabei, aber ich kann euch sagen, dass der Fisch mir wirk­lich rie­sig vor­kam. Da ich ein Fan von Catch & Release bin, wur­de der Fisch nach ein paar schnel­len Fotos wie­der in sein Ele­ment gelas­sen.

Anschlie­ßend stie­gen wir wie­der auf die Sand­bank. Ich saß nur da und genoß die­sen unglaub­li­chen Moment, wäh­rend Mickey die ande­re Bach­fo­rel­le lan­de­te. Danach mach­ten wir uns auf, um noch ein paar Regen­bo­gen­fo­rel­len zu fan­gen. Ich ver­lor noch eine im Drill, doch das war neben­säch­lich, denn ich lächel­te den gan­zen Tag….Dan­ke Mikey!

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