Mark BilbreySchwarzbarsch

Tipps und Tricks zum Barschangeln im Frühjahr 

(Schwarz-) Barsche vor der Laichzeit

 

Donna mit einem schönen Schwarzbarsch auf Skirted Jig
Don­na mit einem schö­nen Schwarz­barsch auf Skir­ted Jig

Vor der Laich­zeit wan­dern die Bar­sche im Früh­jahr vom tie­fen ins fla­che Was­ser. Vie­le Ang­ler gehen dann auto­ma­tisch davon aus, dass die Bar­sche dann am Ufer gefan­gen wer­den. An der Ufer­li­nie begin­nen die jün­ge­ren Bar­sche ihre Raub­zü­ge. Was vie­le Ang­ler aller­dings nicht wis­sen ist, dass dies nur ein klei­ner Teil der Bar­sche ist, die sich an der Ufer­li­nie auf­hal­ten. Wäh­rend vie­le Ang­ler vom Ufer fischen, suchen Wett­kampf­ang­ler eher nach struk­tu­rier­tem Unter­grund in fla­chen Berei­chen, in der Nähe von tie­fen Stel­len. Natür­lich ist es bes­ser 5 Bar­sche an einem Spot mit 5 Wür­fen zu fan­gen, als 5 Bar­sche an 5 unter­schied­li­chen Spots mit 500 Wür­fen zu fan­gen. Der Angel­tag ist zu kurz, als dass man den gan­zen Tag mit Suchen ver­bringt will. Daher gilt beson­de­res Augen­merk auf die Platz­wahl beim Barsch­an­geln vor der Laich­zeit.

Richtige Platzwahl im Frühjahr

Hier liegt der Fokus auf der Tiefenkarte nicht dem Bait
Hier liegt der Fokus auf der Tie­fen­kar­te, nicht dem Bait.

Das sorg­fäl­ti­ge stu­die­ren einer Unter­was­ser­kar­te, kann den ent­schei­den­den Vor­teil brin­gen. Inter­es­san­te Berei­che sind fla­che Berei­che an der Ufer­kan­te, die in der Nähe von stei­len Kan­ten sind, die auf 2–3m Was­ser­tie­fe oder tie­fer gehen. Je stei­ler die Kan­te, des­to bes­ser. Über­gän­ge vom Haupt­ge­wäs­ser zu Alt­ar­men, wo das Was­ser wär­mer wird, die aber gro­ße Flach­was­ser­be­rei­che und tie­fe­ren Stel­len auf­wei­sen, kön­nen sich als wah­re Gold­gru­ben für Bar­sche ent­pup­pen.

Natür­lich fin­det man nicht immer eine gute Kar­te, die den Unter­grund des Gewäs­sers auf­zeigt, das ist dann der Zeit­punkt, an dem die Tech­no­lo­gie des Ang­lers bes­ter Freund wird. Inter­net­sei­ten wie Goog­le Earth oder Navio­nics kön­nen Struk­tur­än­de­run­gen auf­zei­gen, die man dann auch auf elek­tro­ni­schen Gerä­ten spei­chern kann.

Kanten aufsuchen

Die­se Flach­was­ser­be­rei­che, in denen sich die Bar­sche in Ihrer Vor­laich­zeit im Früh­jahr auf­hal­ten, kön­nen sehr unter­schied­lich sein, aber sie haben alle eine gemein­sa­me Eigen­schaft und zwar sind alle Berei­che in der Nähe von stei­len Kan­ten zu tie­fen Berei­chen. Tie­fes Was­ser bie­tet Sicher­heit, Flucht­we­ge als auch eine Umge­bung, in der gro­ße Bar­sche klei­ne­re Fische fres­sen. Das ist ein natür­li­cher Instinkt dem die Fische fol­gen. Bar­sche hal­ten sich eben­falls in Berei­chen auf, in denen Sie Fut­ter­fisch fin­den und die­se Berei­che wei­sen stets eine mar­kan­te Struk­tur auf.

Das Stu­die­ren des Gewäs­sers ist eine wesent­li­che Inves­ti­ti­on, die einen erfolg­rei­chen Ang­ler aus­macht. Dies soll­te schon Tage vor­her erfol­gen, da die Zeit auf dem Was­ser ein­fach zu wert­voll ist, um die­se mit Suchen zu ver­schwen­den. Vie­le Ang­ler ver­las­sen sich auf ihre Fähig­keit Ufer­li­ni­en lesen zu kön­nen und zu wis­sen dann wie es unter­halb der Was­ser­ober­flä­che aus­sieht, aber täu­schen kann sich jeder. Des­halb ist eine Kar­te oder ein Echo­lot so wich­tig.

Ein Echolot hilft beim auffinden markanter Stellen.
Ein Echo­lot hilft beim Auf­fin­den mar­kan­ter Stel­len.

Wenn man einen Flach­was­ser­be­reich aus­fin­dig machen kann, der in der Nähe des Ufers ist und eine stei­le Kan­te mit tie­fen Berei­chen hat, dann kann dies ein groß­ar­ti­ger Spot sein. Mit einer Kar­te des Unter­grun­des bzw. einem Echo­lot kann man jedoch viel mehr erken­nen, wie Ver­tie­fun­gen, Grä­ben, wech­seln­de Struk­tu­ren, die den Bar­schen als Hin­ter­halt die­nen kön­nen, dies sind dann die abso­lu­ten Hot­spots. Die­se Berei­che gilt es inten­siv abzu­fi­schen! Sobald man dann auf dem Was­ser ist, fährt man zu den vor­de­fi­nier­ten Stel­len und veri­fi­ziert sie mit dem Fish­fin­der.

Angeln in Flach­was­ser­be­rei­chen vor der Laich­zeit ist ohne Zwei­fel die erfolg­reichs­te Art des Fischens auf Barsch im Jahr und wenn man sei­ne Haus­auf­ga­ben macht, kann es nur noch bes­ser wer­den. An „Barsch­ber­gen“ oder Hügel­ket­ten hal­ten sich stets Bar­sche auf, da in die­sen Berei­chen alles ist, was der Barsch benö­tigt. Ang­ler die das ver­stan­den haben, kön­nen sich mehr dar­auf fokus­sie­ren, wel­cher Köder der geeig­ne­te ist. Köder mit denen man gro­ße Berei­che absu­chen kann sind die geeig­ne­ten, wie z.B. Crank­baits, Jigs und Gum­mi­kö­der.

Unter fol­gen­dem Link fin­det Ihr mehr zum The­ma Barsch­an­geln.

Hap­py Fishing!

Mark Bil­brey


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Ein Kommentar

  1. Ich fin­de schon mal toll, dass es auch wei­te­re Frau­en gibt, die ger­ne Angeln. Und an die Bequem­lich­keit vom Ufer aus zu angeln soll­te man sich nicht all zu schnell gewöh­nen, wie man auch aus dem Bericht ent­neh­men kann 😉 Mal mit dem Boot aufs Was­ser lohnt sich dann doch mehr !

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