2012Fangberichte Süßwasser

Buhnenangeln in der Elbe

 Zanderfischen im Hamburger Fluß

hung­ri­ger Sta­chel­rit­ter

Ges­tern ging es mit mei­nem Onkel an die Elbe, um dem alten Her­ren mal zu zei­gen wie man auf Zan­der Angelt. Das Vor­ha­ben ging lei­der nach hin­ten los und die grö­ße­re Erfah­rung zahl­te sich offen­sicht­lich aus, da er den größ­ten Fisch des Tages fing. Aber der Rei­he nach.

Die Tide war recht früh mor­gens opti­mal und so fan­den wir uns zu einer für mich unge­wohn­ten Zeit am Was­ser ein. Der ers­te Spot war ein alter bekann­ter, an dem schon so manch guter Zan­der gefan­gen wur­de. Der ers­te Zup­fer des Tages ließ auch nicht lan­ge auf sich war­ten. Lei­der konn­te ich ihn nicht ver­wer­ten und es blieb es bei einem kur­zem Kon­takt.

Mein Onkelt mach­te es kurz dar­auf bes­ser. Ich konn­te beob­ach­ten, wie ein knüp­pel­har­ter Biss mit einem sat­ten Anschlag quit­tiert wur­de. Der saß! Man sah sofort, dass es sich um kei­nen “Jung­spund” han­delt, wel­che zuletzt häu­fi­ger gefan­gen wur­den. Nach einem kur­zen und kna­cki­gen Drill kam letzt­end­lich ein wohl­ge­nähr­ter 68er Sta­chel­rit­ter zum Vor­schein, der das Gum­mi inklu­si­ve Jig förm­lich inha­liert hat­te.

da passt noch mehr rein…

Der hat­te offen­sicht­lich Hun­ger und ließ gutes ver­mu­ten. Pus­te­ku­chen! Wir fisch­ten wei­ter und konn­ten bis auf einen zag­haf­ten Anfas­ser kei­nen Kon­takt mehr ver­bu­chen. Also ab zum nächs­ten Spot, eine tie­fe Buh­ne mit einem gro­ßen Buh­nen­feld. Die Hoff­nun­gen waren groß, da ich hier letz­tes Jahr etwa zur glei­chen Zeit einen Ü80 lan­den konn­te. Der Unter­grund mit sei­nen san­di­gen Ecken und stei­ni­gen Pas­sa­gen fühl­te sich gut an. Zumin­dest für mich, denn es war kei­ner Zan­der in Sicht.


Ich wech­sel­te die Sei­te und warf strom­auf­wärts, was bei dem star­ken Gegen­wind nicht son­der­lich viel Spaß mach­te. Doch direkt beim ers­ten Wurf bekam ich einen guten Biss auf einen Action-Shad im Stint Design. Lei­der konn­te ich auch die­sen Biss nicht ver­wer­ten, der Fisch hat­te den Gum­mi­fisch von Vor­ne kurz hin­ter dem Kopf gepackt, wie die Biss­spu­ren ver­rie­ten. Ich mach­te noch zwei Wür­fe in den Bereich, wo ich den Biss hat­te, aller­dings ohne wei­te­ren Kon­takt. Also wech­sel­te ich den Köder und pro­bier­te es jetzt mit einem Easy Shi­ner im hel­len Design. Ers­ter Wurf, drit­te Absink­pha­se, Biss, Anhieb, Fisch! Lei­der ein Zan­der der Kate­go­rie “schick mir dei­ne Oma vor­bei Freund­chen”, was ihm beim Release im Was­ser mit auf den Weg gege­ben wur­de. Ich und mein Onkel, der eine Buh­ne wei­ter angel­te, fisch­ten noch ca. 30 Minu­ten ohne Kon­takt wei­ter bevor es zum nächs­ten Spot ging. Lei­der hat­ten wir hier gar kei­nen Biss und fuh­ren schließ­lich mit einem Son­nen­brand und immer­hin zwei gefan­ge­nen Zan­dern nach ca. vier Stun­den nach Hau­se.

Die gro­ßen Zan­der haben sich bei uns zur Zeit etwas rar­ge­macht. Könnt Ihr das bestä­ti­gen? Wie läuft es bei Euch? Bit­te nutzt die Kom­men­tar­funk­ti­on für Eure der­zei­ti­gen Erleb­nis­se!

Grü­ße in die Run­de,
Sören aka Ter­ry Tench

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