2014Bachforelle

Erste Bafo Tour 2014

Bachforellenangeln in Niedersachsen

Letz­tes Jahr stell­ten wir mehr oder weni­ger durch einen Zufall fest, dass man unweit von Ham­burg in Nie­der­sach­sen sehr gut auf Bach­fo­rel­len angeln kann. Nach­dem Sören bei einer Kanu­tour die Sal­mo­n­i­den auf­spür­te, star­te­ten wir 2013 in ver­schie­de­nen Beset­zun­gen die ein oder ande­re Tour an den natur­be­las­se­nen Bach. Die ver­schie­de­nen Berich­te zu den Trips fin­det Ihr mit etwas Stö­bern im Bereich Forel­len­an­geln

Ges­tern ging es dann das ers­te Mal im Jahr 2014 auf die hüb­schen Bach­fo­rel­len. Mit von der Par­tie waren Dirk, Eric und ich (Sören). Die Bedin­gun­gen waren recht beschei­den, sehr wech­sel­haf­tes Wet­ter mit star­ken Sturm­bö­en, Platz­re­gen und Son­nen­schein mach­te das Unter­fan­gen nicht gera­de ein­fa­cher.

Ausrüstung zum Bachforellenangeln
Aus­rüs­tung zum Bach­fo­rel­len­an­geln

Nach­dem die Waf­fen scharf waren, ging es an den ers­ten Spot. Da es wie ange­spro­chen die ers­te Tour 2014 war und wir den Bach 2013 erst ab Spät­som­mer befischt haben, konn­ten wir die Fang­aus­sich­ten nur schwer abschät­zen. Zuver­sicht­lich stimm­te uns, dass Dirk bereits in der ers­ten Kur­ve eine stei­gen­de Bach­fo­rel­le beob­ach­ten konn­te.



Gefischt wur­de zunächst aus­schließ­lich mit Hard­baits. Wäh­rend Dirk wie­der sei­nen Lieb­lings­kö­der aus dem ver­gan­ge­nem Jahr aus­pack­te, ein 61er Squir­rel, pro­bier­te es Eric aus­schließ­lich mit DUO Ködern und ich mit dem Poin­ter von Lucky Craft. An Stel­len, die 2013 fast immer einen Fisch brach­ten, tat sich an die­sem Tag rein gar nichts. Ledig­lich Eric konn­te einen Nach­läu­fer und einen zag­haf­ten Biss ver­zeich­nen. Da wir in Rela­ti­on zu den Tou­ren in 2013 sehr wenig Kon­tak­te beka­men, wur­de etwas expe­ri­men­tiert, ich fisch­te zum Bei­spiel zwi­schen­durch einen Skir­ted Jig mit klei­nen Gum­mis und 4er Mepps. Auf den Spin­ner gab es kur­ze Zeit spä­ter einen Kon­takt, die Forel­le biss aber offen­sicht­lich zu zag­haft zu und blieb nicht hän­gen. So fisch­ten wir uns Meter für Meter den Bach ent­lang. Letzt­end­lich was es dann Dirk, der die ers­te Bach­fo­rel­le des Tages auf den schnell geführ­ten Squir­rel ver­zeich­nen konn­te.

Dicke Bachforelle! Petri Dirk
Dicke Bach­fo­rel­le! Petri Dirk

Wirk­lich ein tol­ler Fisch, die Maße der wohl­ge­nähr­ten Forel­le erin­ner­ten schon fast an einen Barsch. Nach­dem ein schnel­les Erin­ne­rungs­fo­to geschos­sen wur­de und wir kurz ‘abklatsch­ten’, ging es wei­ter. Bis­se beka­men wir an die­ser Stre­cke aller­dings nicht mehr. So fuh­ren wir etwas fluss­auf­wärts, um unser Glück an einer ande­ren Stel­le zu ver­su­chen. Am neu­en Spot dau­er­te es nicht lan­ge, bis ich mei­ne ers­te Forel­le des Tages lan­den konn­te. Die Bafo stieg vehe­ment auf einen LC Poin­ter ein und lie­fer­te einen kur­zen, aber kna­cki­gen Drill.

Forelle_Angeln_Niedersachsen
Die zwei­te Trut­te des Tages

Wir hat­ten offen­sicht­lich eine gute Stre­cke gefun­den, denn kur­ze Zeit spä­ter stieg bei Eric ein guter Fisch auf einen klei­nen Crank­bait ein. Die Forel­le konn­te den Schon­ha­ken aber lei­der durch wil­de Sprün­ge wie­der abschüt­teln, was Eric etwas in Rage brach­te. Ich konn­te ein paar Meter wei­ter noch mit einer klei­ne­ren Bach­fo­rel­le nach­le­gen und auch das kon­ge­nia­le Duo Dirk+Squirrel fing noch eine Trut­te. Kurz bevor wir die Stre­cke aber­mals wech­seln woll­ten, war es dann auch bei Eric soweit. Ein am Ufer­be­reich schnell geführ­ter DUO brach­te einen knall­har­ten Biss. Dirk war wie immer schnell mit dem Kescher zur Stel­le und konn­te Erics ers­te Bach­fo­rel­le in die­sem Gewäs­ser lan­den. Petrus Eric!

Die Freude ist nicht zu übersehen!
Die Freu­de ist nicht zu über­se­hen! (Farb­lich passt es auch)

Nun hat­ten alle eine ordent­li­che Bach­fo­rel­le gefan­gen und wir hät­ten die Nie­der­sach­sen Tour erfolg­reich abschlie­ßen kön­nen, eine wei­te­re Ecke woll­ten wir uns dann aber doch noch anse­hen. Die­se ist auf Grund der vie­len Bäu­me recht schwer zu befi­schen. Daher macht es Sinn, mit der Wat­ho­se ins Was­ser zu gehen, auch wenn dies auf Grund von tie­fe­ren Löchern und der teil­wei­se star­ken Strö­mung nicht ganz unge­fähr­lich ist.

Bachforelle drillen
Bach­fo­rel­le im Drill

Der größ­te Vor­teil ist sicher­lich, dass man Ecken anwer­fen kann, an die man sonst nicht her­an­kommt. Außer­dem kann man auch mal rela­tiv pas­siv strom­ab­wärts fischen und dem Bait nur ab und zu mal durch Twit­chen Leben ein­hau­chen. Genau in die­ser Situa­ti­on stieg die letz­te Forel­le des Tages ein. Im wil­den Bach ste­hend, gegen die Strö­mung eine Forel­le dril­len ist schon ein High­light.

Schöner Abschluß einer gelungenen Tour
Schö­ner Abschluß einer gelun­ge­nen Tour

Ins­ge­samt mal wie­der eine super Tour mit schö­nen Bach­fo­rel­len für alle Betei­lig­ten. Die nächs­te Tour kommt bestimmt, Ziel ist dann die ü50, die Eric gesich­tet hat.

Wei­te­re Berich­te zum (Bach) ‑Forel­len­an­geln fin­det Ihr hier.

P.S.: Dan­ke für die Fotos Jungs

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Sören

Ich habe 2009 den DaF Blog bzw. 2014 den Shop gestartet und seit dem habe ich viel Zeit und Liebe in "mein Baby" gesteckt. Die Zeiten mit einer dreistelligen Anzahl an Angeltagen im Jahr sind vorbei, aber natürlich bin ich noch so häufig wie möglich am Wasser, um Süß- und Salzwasserräuber zu ärgern.

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