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Akku auf dem Boot richtig anschließen und montieren

Sicherheit mit Hochstrom an Bord

Unser Antrieb auf dem Was­ser ist elek­trisch gewor­den. Selbst Kajaks und Bel­lys, typi­sche Boots­ty­pen für die mus­ku­lä­re Fort­be­we­gung, haben wir umge­stellt. Bei Schlauch- und Angel­boo­ten sind die Rie­men eigent­lich nur noch Sicher­heits­at­tri­bu­te mit Nost­al­gie­ef­fekt. Hoch­strom­ge­eig­ne­te Akkus und schub­star­ke E‑Motoren haben sie ersetzt und wir leh­nen uns ent­spannt zurück, pfle­gen unse­ren ange­wach­se­nen Schwimm­ring und fischen Stre­cken ab, die wir frü­her auch bei bes­ter Fit­ness nicht hät­ten bewäl­ti­gen kön­nen. Aber wis­sen wir denn immer was wir tun, wenn wir schwe­re Strom­spei­cher mit an Bord neh­men und mehr oder weni­ger gekonnt in Betrieb neh­men? Ist der Akku auf dem Boot rich­tig ange­schlos­sen und mon­tiert? Oder gibt es Gefah­ren für das Mate­ri­al und Leben?

Gehen wir ein­mal eini­ge Sze­na­ri­en durch. Für unser Angel­boot haben wir einen 600 W star­ken E‑Motor mit 55 lbs Schub­leis­tung gekauft und auf Anra­ten des Händ­lers gleich einen 100 Ah Akku dazu. Nun gibt es eini­ge Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, wenn wir mit dem Equip­ment an Bord gehen.

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1. Akku auf dem Boot platzieren und sichern

Wohin mit dem Akku haben wir schnell geklärt, das Strom­an­schluss­ka­bel des Motors ist ledig­lich 1,75 m lang, da bleibt kaum eine Alter­na­ti­ve. Obwohl es zur Gewichts­ver­tei­lung bes­ser wäre, den Strom­spei­cher in der Boots­mit­te unter die Sitz­bank zu stel­len oder idea­ler­wei­se in dem dor­ti­gen Kas­ten unter­zu­brin­gen, wenn ein sol­cher vor­han­den ist. Wie man das sinn­voll rea­li­sie­ren kann, also den Akku auf dem Boot rich­tig anschließt und mon­tiert, dazu spä­ter mehr.

Akku Standorte im Boot
Hier sind ein­mal mög­li­che Unter­brin­gungs­al­ter­na­ti­ven für den Akku auf­ge­zeigt. Alle rot gekenn­zeich­ne­ten Posi­tio­nen brau­chen ein Ver­län­ge­rungs­ka­bel. Die, die mit gelb aus­ge­wie­sen sind, sind mit dem Motor­an­schluss­ka­bel nor­ma­ler­wei­se erreichbar.

Als nächs­tes fra­gen wir uns, ob es reicht, den Akku ein­fach abzu­stel­len oder ihn zu befes­ti­gen. Natür­lich wis­sen wir, dass ein befes­tig­ter Akku siche­rer ist. Zur Rea­li­sie­rung bie­ten sich Spann­gur­te an oder falls ein Kas­ten vor­han­den ist, reicht auch ein Klemm­bü­gel quer über den Strom­spei­cher, der jede Akku­be­we­gung blockiert.

2. Mögliche Gefahren durch Akkus auf dem Boot

Beim Han­tie­ren mit leis­tungs­star­ken Akkus auf Was­ser­fahr­zeu­gen und den Ver­brau­cher­an­schluss haben wir fol­gen­de Gefah­ren, daher ist es äußerst wich­tig den Akku auf dem Boot rich­tig anzu­schlie­ßen und zu montieren:

Elektrischer Schlag

Eine Gefähr­dung durch elek­tri­schen Schlag beim ver­ant­wor­tungs­vol­len Han­tie­ren mit 12 V ist bei tro­cke­ner Haut und nor­ma­len Kör­per­wi­der­stands­wer­ten eher nicht zu erwar­ten. In Deutsch­land, wo alles minu­ti­ös mit VDE Nor­men gere­gelt ist, geht man von einer aku­ten Gefähr­dung in die­sem Bereich ab 60 V aus. Inso­fern kann man ent­spannt, aber mit der nöti­gen Umsicht, vor­ge­hen. Es kann aller­dings nicht scha­den, beim Mon­tie­ren Hand­schu­he zu tra­gen, wie es eini­ge Akkuh­er­stel­ler emp­feh­len. Das ver­bes­sert auf jeden Fall nicht nur das Sicher­heits­ge­fühl für das Unerwartbare.

Kurzschluss

Zwin­gend ver­mie­den wer­den muss aller­dings einen Kurz­schluss. Für unse­ren 12/100Ah Akku sind bei einem sol­chen Sze­na­rio Strom­flüs­se von meh­re­ren hun­dert Ampere mög­lich, die zu star­ker Erhit­zung (Ver­bren­nun­gen) und je nach Akku Typ auch zu Brän­den und Explo­sio­nen füh­ren kön­nen. Sport­freun­de, die immer noch glau­ben mit säu­re­ge­füll­ten Auto­bat­te­rien Geld spa­ren zu müs­sen, sind hier beson­ders gefähr­det. Bei Lithi­um Akkus gibt es in der Regel eine Schutz­schal­tung über das Bat­tery Manage­ment Sys­tem (BMS), die aber auch sicher funk­tio­nie­ren muss. Nie­mand möch­te das im Ernst­fall ausprobieren.

Feuchtigkeit

In jedem Fall soll­te man den Akku immer vor Feuch­tig­keit schüt­zen, auch wenn er von Hau­se aus IP65 oder höher mit­bringt, um jeder Art von Abla­ge­run­gen und  Kor­ro­si­on vor­zu­beu­gen. Ein Bat­te­rie­kas­ten wäre eine der sinn­volls­ten Lösun­gen. Es gibt mitt­ler­wei­le eine Viel­zahl von vor­ge­fer­tig­ten und ver­drah­te­ten Bat­te­rie­käs­ten im Han­del. Mehr dazu später.

Frischhaltefolie

Mehr­fach gese­hen habe ich bei dem ein- oder ande­ren Sport­freund, dass er sei­nen Strom­spei­cher mit Frisch­hal­te­fo­lie umwi­ckelt hat, um ihn vor Näs­se zu schüt­zen. Sicher kei­ne gute Idee. Ein­mal weil Öff­nun­gen an den Polen blei­ben, wo Was­ser ein­lau­fen kann, das kaum noch ver­duns­ten kann. Außer­dem wird  sich unter der Folie bei Wär­me­ein­wir­kung pri­ma Schwitz­was­ser bil­den. Also genau das Gegen­teil von dem, was beab­sich­tigt war. 

Funkenbildung

Eini­ge Moto­ren zie­hen schon beim Anschlie­ßen Strom durch ihre LED Anzei­gen, was unwei­ger­lich zu Fun­ken­bil­dung beim Anschluss führt. Das lässt sich sicher ver­mei­den durch das Zwi­schen­schal­ten einer Auto­ma­tik­si­che­rung, die hier wie ein Ein/Aus Schal­ter funk­tio­nie­ren kann. Die Strom­ver­bin­dung wird dann erst nach Anschluss der bei­den Kabel hergestellt.

Sicherungsautomat

Für den Motor­an­schluss ist eine pas­sen­de Siche­rung abso­lut Pflicht, um jedem Über­strom, der schon bei einem klei­nen Motor­de­fekt auf­tre­ten kann, vor­zu­beu­gen. Auto­ma­tik­si­che­run­gen besit­zen den Vor­teil, dass sie nach Aus­lö­sung durch ein­fa­chen Tas­ten­druck wie­der scharf­ge­macht wer­den kön­nen. Man muss dann nicht erst nach einer Ersatz­si­che­rung suchen, die im Zwei­fels­fall auch schon mal nicht vor­han­den ist. Eben­so kann man die Siche­rung u. U. als EIN/AUS Schal­ter ver­wen­den und den Motor jeder­zeit damit von der Strom­quel­le tren­nen. Die Stär­ke der Siche­rung rich­tet sich nach dem Maxi­mal­strom, den der Motor zie­hen kann. Bei unse­rem 55 lbs Modell sind das 50 A. Eine 60 A Siche­rung wäre hier die rich­ti­ge Wahl. Auto­ma­tik­si­che­run­gen haben eine fes­te Wider­stands­grö­ße, die nicht aus­tausch­bar ist. Dar­auf muss beim Kauf geach­tet werden.

3. Sichere Anschluss Hardware für Boote

Kom­men wir nun zu den Anschluss­bau­tei­len, die das Motor­ka­bel mit dem Akku verbinden.

3.1 Krokodilklemmen: Die schlechteste Lösung

Eini­ge Motor­her­stel­ler emp­feh­len als Bat­te­rie­kon­takt bei den schwä­che­ren Model­len 30/34 lbs gro­ße Kro­ko­dil­klem­men, die sie dann evtl. sogar an ihren Motor­ka­beln direkt mon­tiert haben. Damit ist der Anschluss des Motors unkom­pli­ziert, schnell und ohne Werk­zeug erle­digt. Außer­dem sind die Kro­kos uni­ver­sell bei jedem Akku ein­setz­bar, unab­hän­gig davon, ob die Pole über einen Schraub­an­schluss oder einen Fest­an­schluss ver­fü­gen.  Dem muss man ent­ge­gen­hal­ten, dass Kro­ko Klem­men für Ver­suchs­auf­bau­ten vor­ge­se­hen sind. Als dau­er­haf­te Ver­bin­dung sind sie mecha­nisch als auch elek­trisch zu unsi­cher. Die Ver­bin­dung kann jeder­zeit unbe­ab­sich­tigt unter­bro­chen wer­den durch Stoß, Schlag oder Erschüt­te­rung oder ganz simp­le durch Abrut­schen. Außer­dem ist die Gefahr eines Kurz­schlus­ses, gera­de bei offen lie­gen­den Bat­te­rie­po­len, z.B. durch ein abge­leg­tes oder her­un­ter­fal­len­des Gaff, ein Stahl­vor­fach o.a. nicht aus­zu­schlie­ßen. Für hohe elek­tri­sche Strom­flüs­se schei­det die­se Art des Anschlus­ses eben­falls aus. 

Vor­tei­le: Schnel­le Mon­ta­ge ohne Werk­zeug, unab­hän­gig vom Polanschluss

Nach­tei­le: Unsi­che­re Ver­bin­dung, nicht geeig­net für höhe­re Strom­stär­ken, Kurz­schluss­ge­fahr bei offe­nem Akku

Akkus auf dem Boot richtig anschließen und montieren
Die beschrie­be­nen Akku Anschlüs­se von links nach rechts: Kro­ko­dil Klem­me, Ring­ka­bel­schuh und Schnell­klem­me, die einen Pol­ad­ap­ter not­wen­dig macht.

3.2  Ringkabelschuhe : Eine sichere Verbindung

Eine siche­re und fes­te Ver­bin­dung vom E‑Motor zu Akku lässt sich mit Ring­schu­hen her­stel­len, die mit dem Schraub­an­schluss (meist eine 8er Schloss­schrau­be) fest auf die Pol Kon­takt­flä­chen gedrückt wer­den. Pro­ble­me durch Hitzent­wick­lung und Span­nungs­ab­fall kann es bei die­ser Anschluss­form aller­dings auch geben, wenn der Ring­schuh zu locker ange­bracht ist oder ein direk­ter Kon­takt zur Pol­flä­che durch Unter­leg­schei­ben oder Feder­rin­ge ver­hin­dert wird. Ansons­ten ist das unbe­ab­sich­tig­te Lösen des Kabels prak­tisch aus­ge­schlos­sen und hohe Strom­stär­ken wer­den pro­blem­los umge­setzt, da bei die­ser Art der Anbin­dung kei­ne hohen Wider­stands­wer­te auftreten.

Die Kurz­schluss­ge­fahr bei offen ein­ge­setz­ten Akkus besteht hier auch, da die Pol­schrau­ben gänz­lich unge­schützt sind.

Die meis­ten E‑Motor Her­stel­ler ver­se­hen ihre Pro­duk­te mit die­sen Ring­schu­hen. Minn Kota hat sich für eine offe­ne Ver­si­on (Gabel­schuh) ent­schie­den. Hier braucht man die Pol­schrau­be nur anzu­he­ben, den Schuh drun­ter zu schie­ben und die Schrau­be anzu­zie­hen. Sicher gegen unbe­ab­sich­tig­tes Lösen der Kon­tak­te ist die­se Ver­bin­dung aller­dings nicht.

Vor­tei­le: Siche­re Ver­bin­dung, hochstromgeeignet

Nach­tei­le: Mon­ta­ge­auf­wand, Kurz­schluss­ge­fahr bei offe­nem Akku

3.3 Batterieschnellklemmen: schnell und sicher

Schnell mon­tiert, Hoch­strom geeig­net und mit gut iso­lier­ten Polen klappt der Akku­an­schluss mit Bat­te­rie­schnell­klem­men. Für Akkus mit Schraub­an­schlüs­sen wird aller­dings ein Adap­ter gebraucht, der die Pole mit einem koni­schen „Zylin­der“ aus­rüs­tet, der für die Schnell­klem­men die pas­sen­de Kon­takt­flä­che lie­fert. Bei­de Pole wer­den nach dem Auf­set­zen der Klem­men groß­zü­gig mit Plas­tik­kap­pen abge­deckt, das bie­tet Sicher­heit vor Kurz­schlüs­sen. Die Motor­ka­bel ver­bin­den sich über Schraub­an­schlüs­se mit den Klem­men. Bei der Mon­ta­ge emp­feh­le ich Ade­rend­hül­sen zu ver­wen­den, um mög­li­chen Lit­zen­brü­chen an den Naht­stel­len vorzubeugen. 

Vor­tei­le: schnel­le Mon­ta­ge und Demon­ta­ge, wirk­sa­mer Schutz gegen Kurz­schlüs­se, hochstromgeeignet

Nach­tei­le: Zusatzkosten

3.4 Anderson Stecker: genial einfach

Ander­son Ste­cker sind ein­fach geni­al kon­stru­iert und auch noch preis­wert anzu­schaf­fen. Sie bie­ten sich als Ver­bin­dung E‑Motor – Akku an, wenn der Akku nicht in Motor­nä­he unter­bracht wird, oder man eine gut durch­kon­stru­ier­te Akku Box sein eigen nennt. 

Sichere Stecker für den Akku Anschluss im Boot
Ander­son Ste­cker mit ver­sil­ber­ten Kon­takt­zun­gen, die am bes­ten ange­lö­tet wer­den. Sie wer­den dann, wie im Bild zu sehen, von links nach rechts in den Ste­cker ein­ge­bracht, bis sie an den Blatt­fe­dern ein­ras­ten. Ganz rechts ist die Gum­mi­tül­le zu sehen, die für den Was­ser­schutz, der auf die Kabel gescho­ben wird, bevor man den Ste­cker anbringt. Die Kabel­ein­läs­se müs­sen evtl. auf die Kabel­stär­ke ange­passt werden.

Ander­son Ste­cker bestehen aus zwei glei­chen Ste­ckern, die zur Ver­bin­dung gegen­läu­fig zusam­men­ge­fügt wer­den. Pro Ste­cker gibt es zwei lose Kon­takt­zun­gen, die an das Kabel­en­de ange­crimpt oder ange­lö­tet wer­den. Danach schiebt man sie in das Poly­car­bo­nat Gehäu­se, wo sie von zwei Blatt­fe­dern fest­ge­setzt wer­den. Die­se Feder drü­cken auch die Kon­takt­flä­chen zwei­er Ste­cker zusam­men, wenn die Ver­bin­dung her­ge­stellt wird.

4. Zwei Beispiele für einen E‑Motor Anschluss im Angelboot

4.1 Szenario 1: Akku in der Bootsmitte im Kasten unter der Sitzbank, alternativ im Bugkasten.

Es gibt natür­lich ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, wie man ein sol­ches Vor­ha­ben rea­li­sie­ren kann. Bei mei­nem Vor­schlag ste­hen der Sicher­heits­ge­dan­ke, die Dau­er­haf­tig­keit des Anschlus­ses und die ein­fa­che Hand­ha­bung im täg­li­chen Gebrauch oben auf der Agen­da, auch wenn der Mon­ta­ge­auf­wand etwas höher aus­fällt. Höher des­halb, als das Ver­län­ge­rungs­ka­bel im Boot fest und damit stol­per­si­cher ange­bracht wird und die Kabel durch ein Schutz­rohr lau­fen sol­len, das die Umman­te­lung vor UV Strah­lung und mecha­ni­scher Beschä­di­gung schützt.

Bei der Bau­teil­aus­wahl habe ich fol­gen­de Über­le­gun­gen mit einbezogen.

Kabel­aus­füh­rung

Bei einem max. Strom­auf­kom­men für den 55 lbs Motor von 50 A und einer Anschluss­ver­län­ge­rung von min. 2 m soll­te der Kabel­quer­schnitt nicht klei­ner als 16 mm² sein. Im Hin­blick auf eine unkom­pli­zier­te Kabel­ver­le­gung soll­te man auf stör­ri­ge Stan­dard­lit­zen ver­zich­ten und fle­xi­ble Aus­füh­run­gen bevor­zu­gen. Bei einer nied­ri­gen Span­nung von 12 V muss man immer die mög­li­che Wär­me­ent­wick­lung durch einen erhöh­ten Kabel­wi­der­stand und den Lei­tungs­ver­lust an Span­nung im Auge haben, der 4 %, das sind rund 0,5 V nicht über­schrei­ten soll­te. Einen schö­nen Kabel­quer­schnitts­rech­ner mit vie­len Infos gibt es hier: camperstyle.de/wohnmobil-12v-kabelquerschnitt

Schutz­rohr

Als Schutz­rohr kann man eine star­re oder fle­xi­ble Aus­füh­rung wäh­len. Da zwei Kabel von rund 9 mm Durch­mes­ser anste­hen, wäre z.B. ein flach gewölb­ter Kanal für den Außen­be­reich, der sich sehr gut in Boden­nä­he mon­tie­ren lässt, geeig­net oder ein fle­xi­bles Schutzrohr.

Befes­ti­gung

Den Kabel­ka­nal kann man an geeig­ne­ter Stel­le z.B. an der unte­ren Bord­wand befes­ti­gen. Da Schraub­ver­bin­dun­gen nicht in Fra­ge kom­men, lässt sich punk­tu­ell etwas mit Kunst­harz arran­gie­ren, das den Belas­tun­gen stand­hal­ten sollte.

Anschlüs­se

Für den Motor­an­schluss bie­tet sich eine Ander­son Ver­bin­dung an, die gegen Wit­te­rungs­ein­flüs­se mit den ent­spre­chen­den Schutz­über­zü­gen aus­ge­stat­tet wer­den kann. Beim Akku sind Schnell­kupp­lun­gen sinn­voll, damit man den STROMSPEICHER schnell ent­neh­men kann um ihn z.B. zum Laden mitzunehmen.

Siche­rung

Eine Siche­rung zwi­schen Akku und Motor ist Pflicht. Bei unse­rem 55 lbs Exem­plar ist eine 60 A Auto­ma­tik­si­che­rung die rich­ti­ge Wahl. Die Siche­rung selbst soll­te mög­lichst nah am Akku ange­bracht wer­den, evtl. befes­tigt man sie im Montagekasten.

Sicherer Akku Anschluss im Boot
Die bespro­che­ne Ver­län­ge­rung zum Akku Anschluss mit allen not­wen­di­gen Bau­tei­len, dem Kabel­ka­nal (ein Bei­spiel) und dem fer­ti­gen Ander­son Ste­cker mit Feuchtigkeitsschutz.

4.2 Szenario 2: Von der Batterie Box zur Outdoor Powerbox

Wer mobil blei­ben möch­te, trotz­dem aber Sicher­heits­ge­dan­ken nicht ver­nach­läs­si­gen möch­te, kommt um einen Bat­te­rie­kas­ten für sei­nen Strom­spei­cher nicht her­um. Das Ange­bot sol­cher Behält­nis­se ist groß und reicht von einer ein­fa­chen Plas­tik­box für 15 € bis zur Out­door Vari­an­te mit LiFePO4 Akku, Lade­ge­rät und ver­schie­de­nen Anschluss­op­tio­nen für 1300,00 €. 

Hier der Ama­zon Bestseller:

Best­sel­ler Nr. 1
Miga­neo Bat­te­rie­box für Boots­mo­tor Elek­tro­mo­tor Schlauch­boot Aussenboarder 
  • Maxi­ma­le Bat­te­rie­grö­ße 100AH
  • Pas­send für alle unse­ren Elektromotoren.
  • hoch­qua­li­ta­tiv verarbeitet

Wer unsi­cher ist, wel­cher Lösung er den Vor­zug geben soll, kann sich an fol­gen­den Fra­gen zum Ziel hangeln:

Ist die Box robust genug, um den Praxisalltag schadlos zu überstehen?

Schlag­fes­te ABS Mate­ri­al, faser­ver­stärk­te oder hoch­ver­dich­te­te Kunst­stof­fe sind hier ers­te Wahl aber lan­ge nicht die Norm bei den Bat­te­rie­käs­ten. Wer Stoß­schä­den zwin­gend ver­mei­den möch­te, kommt um einen prü­fen­den Blick auf das Gehäu­se­ma­te­ri­al nicht her­um. Schon des­halb nicht, als der ers­te Riss in der Box alle Maß­nah­men zum Feuch­tig­keits­schutz der Bat­te­rie zunich­te macht und letzt­lich auch die Sta­bi­li­tät des Gehäu­ses gefährdet. 

Ist die Batterie Box stabil genug, um einen schweren Stromspeicher zu befördern?

Blei­bat­te­rien von 100 AH wie­gen rund 28 kg, gleich­star­ke LiFePO4 Typen 11 kg oder sogar weni­ger. In bei­den Fäl­len muss das Schutz­ge­häu­se eine hohe inne­re Sta­bi­li­tät auf­wei­sen, um nicht selbst Scha­den beim Trans­port durch den gewich­ti­gen Inhalt zu erlei­den. Wenn der Her­stel­ler zur Box einen Gurt lie­fert, mit dem die Gehäu­se­tei­le fest­ge­zurrt wer­den, muss man wis­sen, dass bei­de Boxen­tei­le nur lose auf­ein­an­der gesetzt sind und ledig­lich vom Gurt zusam­men­ge­hal­ten wer­den. Wie gut das geht und ob das Kon­strukt damit sta­bil genug ist, darf in Fra­ge gestellt wer­den.  Sicher ist, dass der obe­re Griff bei gewich­ti­gen Blei­ver­tre­tern die Ver­win­dungs­stei­fig­keit des Gehäu­ses über­for­dern wird. Hier müs­sen die seit­li­chen Griff­mul­den und der Zwei­hand­trans­port grei­fen, sonst wird es für die Box sta­bi­li­täts­mä­ßig ungemütlich.

Sichere Boxen für Akkus
Vier Bei­spie­le für Akku Boxen. Unten link­sein lee­rer Bat­te­rie­kas­ten ohne Anschluss­mög­lich­kei­ten. Oben rechts ein ver­plomb­tes Top­mo­dell von Rig­bee Öster­reich mit ein­ge­bau­tem LFP Akku 12V/100Ah und Lade­ge­rät. Oben links ein anschluss­fer­ti­ges Sys­tem ( Miga­neo Bat­tery Box) ohne Akku zur Selbst­be­stü­ckung. Unten rechts ein Top­mo­dell von ibank power. Die Model­le von ibank power und Rig­bee erfül­len die Out­door Kri­te­ri­en, sind aber auch mit Abstand die teu­ers­te, wobei die Power Box von ibank power (12V/100 Ah) mit 999,00€ inkl. Lade­ge­rät die preis­wer­te Alter­na­ti­ve ist.

Wie wird der Akku im Behältnis gesichert?

Gar nicht? Wenn ja, könn­te das schon ein Aus­schluss­kri­te­ri­um für den Kauf sein. Schließ­lich wol­len wir unse­ren Akku mit der Box schüt­zen und nicht mut­wil­lig beschä­di­gen. Wie letzt­lich der Akku gesi­chert wer­den kann, mit inne­ren Gur­ten, Schaum­stoff Inlet oder Klemm­schie­nen ist nicht wich­tig. Haupt­sa­che, eine Siche­rungs­mög­lich­keit besteht überhaupt. 

Welche Anschlussmöglichkeiten werden angeboten?

Die Bil­lig­lö­sun­gen haben kei­ne Anschluss­op­tio­nen, es ist ein­fach ein lee­rer Kas­ten mit Deckel, in dem der Akku unter­ge­bracht wird. Ein Anschluss­ka­bel an den Strom­ver­sor­ger wird irgend­wie von außen nach innen ein­ge­bracht und ange­schlos­sen. Wer mehr möch­te, kann sich i.d.R. auf einen oder meh­re­re 12 V Anschlüs­se bis ca. 50 A, einen oder meh­re­re USB Anschlüs­se 5V bis 4,8 A, ein Volt­me­ter zur Akku­über­wa­chung und ande­res mehr freuen. 

Anschlüsse für Akku Boxen
Hier ein paar Anschluss­bei­spiel: In der Mit­te der schon bespro­che­ne Ander­son Anschluss für Ver­brau­cher bis 50 A, links eine SAE Steck­do­se mit pas­sen­dem Ste­cker, ide­al für den Lade- und Echo­lo­t­an­schluss zwei­te von rechts eine Kom­bi­do­se mit Span­nungs­an­zei­ge und zwei DC 3.0 USB Schnitt­stel­len unter der Abde­ckung. Rechts davon ein nach außen­ge­führ­ter Anschluss Pol zum direk­ten Anschluss von Ringkabelschuhen.

Was ist bei der inneren Verkabelung zu beachten?

Jeder Anschluss im Bat­te­rie­kas­ten erfor­dert eine inter­ne Ver­ka­be­lung, die ordent­lich befes­tigt und ver­legt sein und die erfor­der­li­chen Draht­stär­ken mit­brin­gen soll­te. Gän­gi­ge E‑Motoren zie­hen um die 50 A Strom, hier soll­te der Kabel­quer­schnitt sicher­heits­hal­ber bei 10 mm² (deut­sche Norm) oder AWG 7–8 (ame­ri­ka­ni­sche Norm) lie­gen. Für einen Lade­an­schluss um die 20 A wären 6 mm² oder AWG 10 eine opti­ma­le Lösung. In der Regel fin­det man die not­wen­di­gen Anga­ben auf den Kabel­stü­cken auf­ge­druckt, wenn nicht, soll­te man den Kabel­durch­mes­ser bestim­men, um einen siche­ren Anhalts­punkt zu haben. Zu dün­ne Kabel­quer­schnit­te erhö­hen den Kabel­wi­der­stand und damit die Wär­me­ent­wick­lung wäh­rend des Betriebs im Sys­tem und kön­nen zu Leis­tungs­ver­lus­ten füh­ren, die im Extrem­fall sogar den Lade­vor­gang des Akku behin­dern kön­nen. Das soll­te man vermeiden. 

Verkabelung Akku Box
Ein Blick in den Deckel der preis­wer­ten Miga­neo Bat­tery BOX nach Abnah­me der Kabel­ab­de­ckung. Die Bat­te­rie­po­le wer­den hier nach außen geführt. Beim Akku Anschluss muss man dar­auf ach­ten, dass die Anschluss­ka­bel zum Strom­spei­cher bei auf­ge­setz­tem Deckel nicht gequetscht oder zu stark geknickt wer­den. Ganz rechts mit den vier Schrauben/Muttern sind die Auto­ma­tik­si­che­run­gen ange­bracht, die auf den Deckel aus­ge­führt wer­den und somit von außen wie­der zu akti­vie­ren sind. Der Akku muss mit die­ser Box über die Außen­po­le gela­den wer­den, da alle ande­ren Zugän­ge bereits bei 10 A Lade­strom von der Siche­rung unter­bro­chen werden.

Die Miga­neo Bat­te­rie­box könnt ihr hier kos­ten­güns­tig bestellen.

Hat die Box Anschlusspole außen?

Bei unge­schütz­ten Akkus haben wir im Vor­her­ge­hen­den immer wie­der die mög­li­che Kurz­schluss­ge­fahr ange­spro­chen. Mit der BOX haben wir den Strom­spei­cher aber unter „Ver­schluss“, d.h. die Pole sind in der Pra­xis nicht mehr offen erreich­bar, soll­te man jeden­falls mei­nen. Was aber, wenn der Her­stel­ler aus Kos­ten­grün­den kei­ne Anschluss­mög­lich­kei­ten über siche­re Steck­ver­bin­dun­gen vor­ge­se­hen hat, son­dern die Akku Pole ein­fach offen nach außen auf den Gehäu­se­de­ckel führt. Nun, dann ist schutz­mä­ßig wenig gewon­nen. Kommt bei käuf­li­chen Boxen häu­fi­ger vor, als man den­ken sollte.

Wie sind die einzelnen Anschlüsse abgesichert?

Im Ide­al­fall sind alle Anschlüs­se gemäß ihrer Ein­satz­be­stim­mung abge­si­chert. Der Motor­an­schluss bis 50 A hät­te dann eine 60 A Siche­rung ein­ge­baut, der Lade­an­schluss für das Lade­ge­rät bis 20 A eine 25 A Siche­rung. Wenn man hier auch sein Echo­lot anschließt, muss eine 5 A Siche­rung her, die natür­lich nicht zusätz­lich in den Strom­kreis der Box ein­ge­baut wer­den kann, son­dern z.B. als Kabel­si­che­rung am Anschluss­ad­ap­ter hängt. 

Sicherung Boot Akkus
Groß­auf­nah­me einer kom­pak­ten Auto­ma­tik­si­che­rung. Die Kabel­en­den wer­den hier in einer Metall­tül­le ein­ge­bracht und mit einer Imbus­schrau­be fest­ge­klemmt. Damit die ein­zel­nen Kup­fer­adern durch den Schrau­ben­druck nicht beschä­digt oder sogar abge­trennt wer­den, soll­te man pas­sen­de Adern­end­hül­sen verwenden.

Schließ­lich fehlt noch eine 10 A Kabel­si­che­rung für die USB Anschlüs­se bei 4,8 A, oder klei­ner, wenn nur 2,1A Anschlüs­se vor­han­den sind. In den wenigs­ten Bat­te­rie Boxen sind all die­se Siche­run­gen, schon gar kei­ne auto­ma­ti­schen Aus­füh­run­gen, vor­han­den. Dann soll­te man sie, wie beim Echo­lot beschrie­ben, extern zufüh­ren, was den Kom­fort in der Pra­xis aber einschränkt.

Was ist von Power Boxen zu halten, die verplombt sind?

U.a. wird eine sol­che Box (Her­stel­ler RIGBEE, Öster­reich) von einem gro­ßen Händ­ler aus West­fa­len zum Preis von 1299,00 € (inkl. Lade­ge­rät) ange­bo­ten mit dem Zusatz, dass die Garan­tie erlischt, wenn die Plom­be beschä­digt wird. Das heißt im Klar­text: Der Kun­de kann sei­ne für teu­res Geld erwor­be­ne Box nicht öff­nen, ohne gleich­zei­tig sei­nen Garan­tie­an­spruch auf­zu­ge­ben. Es hat mich sehr inter­es­siert, wel­che Moti­va­ti­on her­stel­ler­seits dahin­ter steht so zu handeln. 

Out­door­bo­xen wie die­se haben die Mög­lich­keit, die Box mit einem klei­nen Vor­hän­ge­schloss zu sichern. Die vor­ge­se­he­nen Öff­nun­gen sind hier mit Pfei­len gekenn­zeich­net und wer­den hier, wie rechts zu sehen, für die Plom­be genutzt.

Zur Ver­plom­bung habe ich beim Her­stel­ler nach­ge­fragt und eine erwart­ba­re Ant­wort erhal­ten. Er möch­te aus­schlie­ßen, dass der Kun­de in irgend­ei­ner Form Ände­run­gen am Innen­le­ben der Box durch­führt. Die­se Maß­nah­me grün­det sich, nach sei­nen Anga­ben, auf ent­spre­chen­de Erfah­rungs­wer­te bei ein­ge­tre­te­nen Garan­tie­an­sprü­chen, wel­che auf Kun­den­ein­grif­fe zurück­zu­füh­ren waren. Inso­fern kann man die Maß­nah­me: Garan­tie nur bei unbe­schä­dig­ter Ver­plom­bung nach­voll­zie­hen. Bei vie­len ande­ren elek­tri­schen Gerä­ten ist der Blick ins Inne­re eben­so ver­wehrt und greift bei Wider­hand­lung den Garan­tie­an­spruch an.

Aber: Mir als Tech­nik Freak stößt es schon ein wenig auf, dass ich kei­nen Blick in das Inne­re wer­fen kann, um den ein- oder ande­ren hier ange­spro­che­nen Punkt nach­zu­schau­en ohne auf 2 Jah­re Garan­tie ver­zich­ten zu müssen.

Und: Mit­be­wer­ber (z.B. ibank power) in einer ver­gleich­ba­ren Preis­klas­se kom­men mit ihren Boxen auch ohne Plom­be aus oder haben eine ele­gan­te­re Lösung gefun­den sich vor Ein­grif­fen zu schützen.

Muss die Akku Box outdoorfähig sein?

Im Klar­text heißt das, was­ser­dicht mit allen Anschlüs­sen und klag­los ein­satz­fä­hig in allen erdenk­ba­ren Ein­satz Sze­na­ri­en bei bes­tem Schutz des Innen­le­bens. Ob man das braucht, muss jeder für sich ent­schei­den. Letzt­lich ist es aber auch eine Fra­ge des Anschaf­fungs­prei­ses, der mit LFP Akku 12V/100Ah und Lade­ge­rät so ab 1000 € anzu­sie­deln ist. 

Kann man sich auf die Sicherheit käuflicher Akku Boxen verlassen?

Preis­wer­te Ange­bo­te im Bereich unter 100 €, die alle­samt aus Chi­na kom­men und vom Händ­ler aus Kos­ten­grün­den nicht nach­ge­se­hen wer­den, fal­len sel­ten unter die Rubrik „geprüf­te Sicher­heit“. Hier darf man skep­tisch sein. Es kann nicht scha­den bei den Typen der enge­ren Wahl in die Pro­dukt­be­wer­tun­gen zu schau­en, die mit­un­ter miss­li­che Zustän­de offen­ba­ren. Sol­che Boxen soll­te man nur kau­fen, wenn man über die not­wen­di­gen Sach­kennt­nis­se ver­fügt, um die gesam­te Instal­la­ti­on der Box fach­ge­recht über­prü­fen und bei Bedarf auch Tei­le aus­tau­schen zu kön­nen. Ansons­ten kann hier durch­aus ein ech­tes Sicher­heits­ri­si­ko bestehen, das sich nie­mand zumu­ten soll­te.  Genau hin­schau­en lohnt sich in jedem Fall, denn es gibt auch preis­wer­te Model­le, die sehr gut ver­ar­bei­tet und elek­trisch sicher ver­ka­belt sind.

Akku auf dem Boot richtig anschließen und montieren — Fazit:

Der Ein­satz leis­tungs­star­ker Akkus auf dem Boot erfor­dert Sorg­falt bei der Instal­la­ti­on und dem Betrieb, um mög­li­che Schä­den am Strom­spei­cher und den ange­schlos­se­nen Gerä­ten aber auch evtl. ein­tre­ten­de gesund­heit­li­che Ein­bu­ßen sicher zu ver­hin­dern. Nehmt euch dafür Zeit, Akkus auf dem Boot rich­tig anschlie­ßen und mon­tie­ren ist für eure Sicher­heit sehr wichtig.

Mit fol­gen­den Hand­lungs­an­rei­zen ist man ein gutes Stück auf der „siche­ren Seite“. 

  • Der Akku wird sicher unter­ge­bracht und befestigt.
  • Alle Ver­brau­cher wer­den mit pas­sen­den Siche­run­gen gegen Fehl­be­die­nung und Über­strom­fäl­le geschützt.
  • Die ein­ge­setz­ten Kabel­ver­bin­dun­gen ent­hal­ten einen ange­pass­ten Kabel­quer­schnitt und wer­den fach­ge­recht montiert.
  • Der Akku wird aktiv z.B. mit einer Akku Box oder einem Boots­kas­ten gegen mecha­ni­sche Beschä­di­gung und Feuch­tig­keit gesichert.
  • Alle Ver­bin­dung vom Ver­brau­cher zum Strom­spei­cher sind belas­tungs- und kon­takt­si­cher angebracht.
  • Bei der Aus­wahl des ver­wen­de­ten Akkus sind Nass­bat­te­rien aus Sicher­heits­grün­den ausgeschlossen.

Preis­wert ange­schaff­te Akku Boxen wer­den vor der Nut­zung fach­ge­recht über­prüft und bei Bedarf nachgebessert.

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Gerd

Erster Angeleinsatz : Holland 1962 mit einer Fertigangel Bambus dreiteilig 3 m, Fangergebnis 36 Aale an einem Regentag im August. Danach Süßwasserangelei vorwiegend an der Mosel und den Mittelgebirgstalsperren (Sauerland) mit kurzer Visite in einem Angelverein (der mir mit seiner Vereinsmeierei schnell gezeigt hat, dass er für mich keine Heimat sein und schon gar keine Herausforderung bieten konnte). Nach der Schule im rheinischen Raum (Bonn und Umgebung) vorwiegend an großen nicht bewirtschafteten Kiesgruben auf Karpfen und Forellen, Flussangelei an der Mosel, Kyll(Saarland). Erste Erfahrungen mit der Salzwasserfischerei (Nordsee,Ostsee) ab den 70er Jahren. Regelmäßige Angelreisen ab 1982 nach Irland (Hecht, Browntrout), Kanada(Königslachs, Sockey). In den letzten 15 Jahren min 1x/Jahr Irland, Norwegen (nur Salzwasser), Süßwasser nur noch Talsperre, gelegentlich noch Flußangelei Lippe,Sieg (Raum Unna).

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