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Akku für Elektromotor im Test

LiFePo4 12V/100Ah Akku von Queen Power für Außenborder

Guter Akku für Elek­tro­mo­tor gesucht?

LiFePo4 (LFP) Akkus sind u.a. per­fekt für den Betrieb eines Elek­tro­mo­tors am Angel­boot. Kei­ne Wun­der also, dass Akkuh­er­stel­ler die­se Ziel­grup­pe im Auge haben. So hat Power Queen, seit kur­zem einen 12V/100Ah Akku für Trol­ling-Moto­ren im Ange­bot. Es hat uns neu­gie­rig gemacht, ob das ledig­lich ein Mar­ke­ting Gag ist oder ob es spe­zi­el­le Fea­tures gibt, die dem vor­ge­se­he­nen Ein­satz­zweck dien­lich sein kön­nen. Also haben wir die­sen Akku für Elek­tro­mo­to­ren getes­tet. Dies mit erstaun­li­chen Resul­ta­ten, die in eini­gen Punk­ten so gar nicht in die bis­he­ri­gen Mess­pa­ra­me­ter pas­sen wollen.

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Trolling Motor Infos vom Hersteller
Die pas­sen­de Akkus für den E‑Motor

LFT Akkus wie unser 12 V Test­mo­dell haben voll­ge­la­den übli­cher­wei­se eine Leer­lauf­span­nung (ohne ange­schlos­se­nen Ver­brau­cher) zwi­schen 13,3 V und 13,6 V. Die Span­nung stellt sich nach rela­tiv kur­zer Zeit ein, nach­dem der Lade­vor­gang mit einer Schluss­span­nung von 14,4 V (14,2 V ‑14,6 V) been­det wur­de. Abge­se­hen von der ange­spro­che­nen Voll­la­dung ist für LFT Akkus wich­tig, dass eine belie­bi­ge aktu­el­le Span­nungs­an­zei­ge kei­ne ver­läss­li­che Grö­ße für den jewei­li­gen Lade­zu­stand des Strom­spei­chers ist, da im LFT Bereich schon sehr klei­ne Dif­fe­ren­zen von nur 0,1 V gro­ße Kapa­zi­täts­un­ter­schie­de bedeu­ten kön­nen. Letzt­lich spielt sich ja die gesam­te Akku­ka­pa­zi­tät auf einem klei­nen Span­nungs­be­reich von nur 0,5 V ab.

Akku Beispiel

Eine Leer­lauf­span­nung von 13,3 V eines voll­ge­la­de­nen Akkus (100 %) fällt bei einem ange­schlos­se­nen Ver­brau­cher sofort ab auf rund 13 V. Die­se Span­nung unter Last ändert sich im Lau­fe des Betriebs nur in sehr klei­nen Inter­val­len von 0,01 V bis zum Leer­stand (15%), der etwa bei 12,5 V ein­ge­tre­ten ist. Nimmt man jetzt den Ver­brau­cher ab, so klet­tert die Span­nung wie­der nach oben zu einer Leer­lauf­span­nung von ca. 12,9 V.

Die­ser Wert bedeu­tet spe­zi­ell für die­sen Elek­tro­mo­tor-Akku: er hat eine Rest­ka­pa­zi­tät von 15 %, ist aber so nicht auto­ma­tisch auf ande­re Akku Model­le über­trag­bar. Mer­ken wir uns die ange­spro­che­nen Wer­te, die bei allen bis­her von mir gesich­te­ten Akkus mit mini­ma­len Abwei­chun­gen für alle Model­le zutra­fen. Fol­gen­de Wer­te wer­den im Test­ver­lauf die­ses Akkus noch inter­es­sant werden.

Leer­lauf­span­nung bei Voll­la­dung: 13,3–13,6 V
Leer­lauf­span­nung nach Ent­la­dung (15%) : 12,9 V

Das Produktvideo zum getesteten Akku

Akku im Test: Power Queen Trolling-Motor 12V 100Ah

Die­se Elek­tro Bat­te­rie ent­spricht in den Maßen und den ein­ge­setz­ten pris­ma­ti­schen Zel­len der BIG BOX unse­res vor­her­ge­hen­den Test­be­rich­tes. Der Her­stel­ler hat ledig­lich das BMS geän­dert und den Akku­auf­kle­ber mit „Trol­ling Motor“ ver­se­hen. Das jetzt ver­wen­de­te BMS soll den Akku käl­te­taug­li­cher machen, im Wesent­li­chen den Akku vor Schä­den beim Laden (< 0°) und im Gebrauch (< ‑20 °) durch Abschal­ten schüt­zen und den Betrieb auto­ma­tisch wie­der auf­neh­men, wenn die Bedin­gun­gen sich geän­dert haben.

Damit ent­fällt das lei­di­ge Pro­blem, das BMS nach der Abschal­tun­gen wie­der aktiv akti­vie­ren zu müs­sen z.B. mit einem ent­spre­chen­den Lade­ge­rät. Inwie­weit die­ses sicher begrü­ßens­wer­te Fea­ture den Akku für den Elek­tro­mo­to­ren Ein­satz bevor­zugt qua­li­fi­ziert, kann jeder selbst entscheiden.

Die Vor­aus­set­zun­gen sind mit dem Näs­se­schutz IP65 des Gehäu­ses, der Feuch­tig­keits­be­stän­dig­keit des BMS und sei­ner dau­er­haft höhe­ren Strom­auf­nah­me­fä­hig­keit gege­ben. Zudem wer­den lt. Her­stel­ler GRADE A Zel­len ein­ge­setzt. Das ver­spricht eine gute Anpas­sung unter­ein­an­der, hohe Lade­fä­hig­keit, lan­ge Lebens­dau­er (4000 Zyklen bei 100%). Sowie einen lan­gen Atem bei der Ver­sor­gung des jewei­li­gen E‑Motors. Soweit die Ver­spre­chen des Her­stel­lers, ob sie umge­setzt wer­den kön­nen, wird das Fazit am Ende des Bei­trags zeigen.

Die technischen Daten des Akkus für Elektromotoren

Daten: LiFePo4 12V/100Ah Akku von Queen Power

Die Testparameter beim Akku Test

Wir gehen bei die­sem Akku für Elek­tro­mo­tor Test ana­log zu unse­rem Bei­trag „Power Queen Akkus im Test“ vor. Wir prü­fen den gesam­ten Lade- und Ent­la­de­pro­zess der Bat­te­rie, mes­sen alle Para­me­ter per­ma­nent durch und zeich­nen das Gan­ze mit Hil­fe von Mess­ge­rä­ten und pas­sen­den Pro­gramm Tools auf einem Com­pu­ter auf. Alle Daten geben uns ver­läss­li­che Kri­te­ri­en, die Leis­tungs­fä­hig­keit und Qua­li­tät der Bat­te­rie ein­zu­schät­zen und eine wahr­schein­li­che Pro­gno­se für das Lang­zeit­ver­hal­ten des Akkus abzu­ge­ben. Gehen wir es an.

Akku für Elektromotor — Der Ladevorgang

Die ers­te Mes­sung zeigt eine Leer­lauf­span­nung von 13,14 V an. Übli­cher­wei­se wer­den die LFT Akkus zu 50 % — 60 % gela­den ver­sandt, inso­fern kön­nen wir auch hier in etwa davon aus­ge­hen. Die Ladung erfolg­te nach Anpas­sung der Akku­tem­pe­ra­tur auf Raum­ni­veau mit einem Power Queen 14,6 V/20 A Lade­ge­rät und dau­er­te 2 h 12 min, das ist weni­ger als die Hälf­te der Zeit einer typi­schen Voll­la­dung. Im Lau­fe des Tes­tes haben wir meh­re­re Lade­vor­gän­ge durch­ge­führt. Zwei von 12,5 V aus (lee­rer Akku) und ein­mal von 12,7 V aus. Alle Lade­pro­zes­se zeig­ten ein sehr ähn­li­ches Bild, so dass wir exem­pla­risch hier einen Voll­la­de­vor­gang vorstellen.

trolling-motor akku laden
Die Lade­kur­ve ver­läuft nicht ganz homo­gen. Ide­al wäre ein kon­ti­nu­ier­li­cher leich­ter Anstieg der Lade­kur­ve bis zur Lade­schluss­span­nung. Das kommt aber nicht all­zu häu­fig vor. Der fla­che Bereich zwi­schen 13,4 V und 13,5 V ist sicht­bar aber nicht unge­wöhn­lich oder gar anor­mal. Aber der extrem kur­ze Zeit­raum von 13,7 V bis zur Abschal­tung lässt ver­mu­ten, dass hier prak­tisch kei­ne Ladung mehr auf­ge­baut wird, d.h. die Akku­la­dung ist bei 13,7 V eigent­lich schon abge­schlos­sen. Dazu passt dann auch der sehr schnel­le und star­ke Span­nungs­ab­fall nach Been­di­gung des Ladens und die abschlie­ßen­de Leer­lauf­span­nung von nur 12,9 V, die wir hier als Eigen­art die­ses Modells beschrei­ben wol­len. Die Ursa­chen kön­nen nur gemut­maßt wer­den. Spä­ter mehr dazu.
power queen akku
Im Ver­gleich dazu die Lade­kur­ve der Big Box aus unse­rem ers­ten Test. Hier sieht man, dass ab 13,7 V flei­ßig wei­ter Ladung auf­ge­nom­men wird, die sich ab 12,8 V etwas beschleu­nigt aber selbst jen­seits von 14 V noch Lade­zeit beansprucht. 

Wie aus der Gra­fik zu sehen ist, star­tet der Lade­vor­gang beim Power Queen Trol­ling Motor Akku bei einer Leer­lauf­span­nung von 12,9 V, das sind unter Last 12,5 V, wo der Ent­la­de­vor­gang aus­ge­schal­tet wur­de. Zwei inter­es­san­te Berei­che im Lade­ver­lauf sind aus­zu­ma­chen. Zunächst geht es zügig auf­wärts bis ca. 13,4 V, dann braucht es län­ger bis 13,5 V erreicht sind. Danach zieht der Lade­vor­gang etwas an bei 13,52 V und ver­läuft danach ste­tig lang­sam stei­gend (Ide­al­fall) bis 13,7 V.

Von da ab geht es sehr schnell bis zum Abschal­ten bei 14,4 V (Lade­schluss­span­nung). Die Leer­lauf­span­nung fällt dann ab und ist sta­bil, nach 12 h fest­ge­stellt, bei 12,9 V bzw. 12,92 V. Das hat uns schon nach dem ers­ten Lade­pro­zess ver­wun­dert, als sich die Leer­lauf­span­nung nach einer voll­stän­di­gen Auf­la­dung doch deut­lich von den bis­her übli­chen Wer­ten 13,3 – 13,6 V abhebt.

Noch ver­wun­der­li­cher: Die Leer­lauf­span­nung bei Voll­la­dung und die Leer­lauf­span­nung nach dem Ent­la­de­vor­gang bis 12,5V (unter Last) sind bei­de gleich: 12,9 V (!). Nun, zunächst haben wir nicht nach Erklä­run­gen für die­ses Phä­no­men gesucht, son­dern zwei wei­te­re Mess­in­stru­men­te bemüht, um even­tu­el­le Defek­te bei der Mes­sung aus­zu­schlie­ßen. Auch hier wur­de über­ein­stim­mend 12,9 V angezeigt.

Der Entladevorgang des Akkus für Elektromotoren

Gespannt waren wir jetzt aber auf den Ent­la­de­vor­gang, der Auf­schluss dar­über geben soll­te, ob evtl. ein Hard­ware­de­fekt bei unse­rem Akku vor­liegt. Dazu haben wir wie beim ers­ten Test unse­ren Ver­brau­cher, einen ca. 400W star­ken Heiz­strah­ler über einen Strom­wand­ler (Inver­ter 12V auf 230 V) ange­schlos­sen und den Ent­la­de­vor­gang (34,5 A Ent­la­de­strom) gestar­tet. Im ers­ten Test hat­ten wir für die­sen Ver­brau­cher eine theo­re­ti­sche Lauf­zeit von 2 h 20 min errech­net, die auch hier als Grund­la­ge für den Leis­tungs­test dient.

Trolling-Motor Akku entladen
Der Ent­la­de­vor­gang star­tet bei 12,9 V Leer­lauf­span­nung. Sobald der Ver­brau­cher Zugriff auf den Akku hat, geht die Span­nung hoch auf 13,14 V, die dann schnell abfällt auf 12,98 V. Bei die­ser Span­nung bleibt der Akku rund 30 Minu­ten sta­bil trotz hoher Strom­ent­nah­me. Inter­es­san­ter­wei­se ist 1 h und 11 Minu­ten lang unse­re Akku Span­nung höher als die anfäng­li­che Leer­lauf­span­nung von 12,9 V. Die Mess­wer­te wer­den hier alle 20 sec auf­ge­zeich­net, daher auch der gezack­te Kur­ven­ver­lauf. Die ein­zel­nen Lauf­zeit­pha­sen im Abstand von 0,1 V fas­sen wir in der fol­gen­den Tabel­le zusammen.
test akktu für trolling motoren

In zwei Durch­gän­gen haben wir bis zur Abschal­tung bei 12,5 V die Lauf­zei­ten ermit­telt, um sicher zu gehen, dass die Aus­sa­gen repro­du­zier­bar sind. In bei­den Fäl­len lagen wir mit 2 h 41 Minu­ten und 2 h 42 min deut­lich über unse­rem errech­ne­ten Wert von 2 h 20 min. Das sind rund 15 % mehr an Akku­ka­pa­zi­tät als ange­ge­ben. Vor einem drit­ten Ent­la­de­vor­gang haben wir den Akku nach der Voll­la­dung mit dem Power Queen Lader noch 30 Minu­ten mit unse­rem Impuls­la­der zum Zell­aus­gleich bear­bei­tet. Danach konn­ten wir kei­ne wesent­li­che Lauf­zeit­ver­län­ge­rung aus­ma­chen. Wir kön­nen dem­nach davon aus­ge­hen, dass die Zel­len ganz gut unter­ein­an­der ange­gli­chen sind.

Wie sind diese Ergebnisse des Akku Tests einzuordnen?

Nun gut, wir haben eine selt­sa­me Leer­lauf­span­nung nach Voll­la­dung, die wir als Leer­lauf­wert auch nach dem Ent­la­de­vor­gang wie­der­fin­den. Außer­dem star­ten wir beim Ent­la­den mit einer deut­lich höhe­ren Span­nung als der Leer­lauf­span­nung. Das hat es bis­her noch nicht gege­ben. Hät­ten wir 13,14 V als Leer­lauf­span­nung gehabt, wie es sich beim Zuschal­ten des Ver­brau­chers ein­stellt, die sich unter Last dann auf 12,98 V redu­ziert, wäre alles bes­tens gewe­sen und wir hät­ten das The­ma über­haupt nicht dis­ku­tie­ren müssen.

Der zwei­te Punkt, der auf­fäl­lig ist, ist die extrem kur­ze Lade­zeit zwi­schen 13,7 V und 14,4 V Lade­schluss­span­nung. Auch dies ist aty­pisch im Ver­gleich zur BIG BOX und dem Mini Schwes­ter­mo­dell aus dem ers­ten Test. Auf der ande­ren Sei­te haben wir Lauf­zei­ten im Ent­la­de­pro­zess, die zei­gen, dass die ange­ge­be­ne Akku Kapa­zi­tät von 100 Ah um rund 15 % über­trof­fen wird. Für den Ver­brau­cher bzw. Käu­fer zählt nur letz­te­res. Nie­mand der die­sen Akku ein­setzt, wird die Leer­lauf­span­nun­gen mes­sen und Ver­glei­che zie­hen. Es zählt ledig­lich die ver­füg­ba­re Leis­tung und die ist nicht von schlech­ten Eltern.

Trotz­dem haben wir natür­lich Über­le­gun­gen ange­stellt und nach Erklä­run­gen gesucht, war­um die Leer­lauf­span­nung voll und ent­la­den sich nicht unter­schei­det und die Akku­span­nung bei Ent­la­den erst ein­mal steigt. Da die Zel­len schein­bar in Ord­nung sind, liegt der schwar­ze Peter wohl beim BMS, das noch nicht so ganz aus­ge­reift scheint.

Dem Ein­satz­zweck tut das kei­nen Abbruch, da die Leis­tung erbracht wird. Aber auch Nicht­per­fek­tio­nis­ten wol­len Ord­nung haben und da soll­te sich die Leer­lauf­span­nung rich­tig ein­stel­len und der Lade­ver­lauf in der End­pha­se der übli­chen Norm ent­spre­chen, es sei denn wir haben es hier mit einer ande­ren Zel­len­art zu tun, die ihre Spei­cher­be­rei­che mit ande­ren Schwer­punk­ten defi­niert, d.h. bereits bei einer Zell­span­nung von 3,25 V die Voll­la­dung erreicht hat.

Unser Fazit zum Akku für Elektromotor Test

LFP Akkus sind effi­zi­ent in der Ener­gie­aus­beu­te, unkom­pli­ziert und sicher im prak­ti­schen Gebrauch. Sie haben mit meh­re­ren Tau­send Lade­zy­klen ein lan­ges Akku Leben vor sich. Unser Test­kan­di­dat Power Queen Trol­ling Motor 12V/100Ah macht da kei­ne Aus­nah­me. Die Akku­ka­pa­zi­tät wur­de im Test um rund 15 % über­trof­fen, das ist ein guter Wert.

Bei den Mess­wer­ten hat unser Kan­di­dat sei­ne Eigen­hei­ten mit unge­wöhn­li­cher Leer­lauf­span­nung nach Voll­la­dung, Span­nungs­an­stie­gen beim Ent­la­de­vor­gang, mini­ma­lem Kapa­zi­täts­auf­bau ab 13,7 V und einer Leer­lauf­span­nung beim lee­ren Akku, die den glei­chen Wert wie bei Voll­la­dung auf­weist. Das ist unge­wöhn­lich, muss aber augen­schein­lich dem neu­en BMS zuge­schrie­ben wer­den, als die Kapa­zi­täts­leis­tung des Kraftpaketes
stim­mig ist.

Im Lade­vor­gang ist zwar eine Del­le im Kur­ven­ver­lauf ab 13,4 V zu sehen, die einen gleich­mä­ßi­gen Kur­ven­ver­lauf, wie wir ihn beim ers­ten Test beim Mini Modell gese­hen haben, stört. Das ist aber nicht anor­mal und fin­det sich auch im Lade­vor­gang des BIG Box Modells wie­der, wobei deut­li­che Unter­schie­de im Lade­ver­hal­ten ab 13,7 V sicht­bar sind. Beim Ent­la­de­pro­zess gibt es bis auf den anfäng­li­chen Span­nungs­an­stieg kei­ne Auffälligkeiten.

Der Akku bleibt in der 12,98 V Anfangs­span­nung lan­ge Zeit unver­än­dert. Bei einer Gesamt­lauf­zeit von 2 h 43 min zeigt sich für rund 2 h ein gewünsch­ter fla­cher Kur­ven­ver­lauf, der erst in der Rest­zeit stär­ker abfällt. Zum Schluss geht es ab 12,6 V dann natur­ge­mäß sehr schnell, da die Akku Kapa­zi­tät fast aus­ge­schöpft ist.

Den Akku für Elektromotoren Power Queen kaufen?

Wenn wir außer den Lauf­zei­ten im Test nichts gemes­sen hät­ten, wäre alles in bes­ter Ord­nung. Einer Kauf­emp­feh­lung stün­de nichts im Wege. Bis auf die Unge­reimt­hei­ten in der Span­nungs­mes­sung und dem Lade­ver­hal­ten, die als Wer­muts­trop­fen nicht weg­zu­dis­ku­tie­ren sind, passt der Akku für die inten­dier­ten Ein­satz­be­rei­che aber gut.

Zum Laden ist ein 20 A Gerät zu emp­feh­len, da sich die Lade­zei­ten mit 5 h und 45 min in einem ver­nünf­ti­gen Rah­men hal­ten, ohne den Akku zu stark zu belas­ten. Bei einem Stra­ßen­preis von cir­ca 300,- € erhält man mit die­sem Elek­tro­mo­tor-Akku eben­so einen ordent­li­chen Gegen­wert, wie wir ihn bei den bei­den ande­ren 100 Ah Model­len des ers­ten Tes­tes bereits fest­ge­stellt haben.

Den aktuellen Preis und weitere Infos zum getesteten Akku, findet Ihr direkt unter diesem Link beim Hersteller Power Queen. Mit dem Code “dichtamfisch” spart ihr bei allen Power Queen Produkten 5%. 

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Gerd, der Autor die­ses Arti­kels, bie­tet eine unab­hän­gi­ge, ehr­li­che, nicht ver­kaufs­ori­en­tier­te indi­vi­du­el­le Bera­tung rund um das The­ma Tech­nik für Ang­ler (Echo­lo­te, Plot­ter, E‑Motoren, Ener­gie­ver­sor­gung etc.):

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Gerd

Erster Angeleinsatz : Holland 1962 mit einer Fertigangel Bambus dreiteilig 3 m, Fangergebnis 36 Aale an einem Regentag im August. Danach Süßwasserangelei vorwiegend an der Mosel und den Mittelgebirgstalsperren (Sauerland) mit kurzer Visite in einem Angelverein (der mir mit seiner Vereinsmeierei schnell gezeigt hat, dass er für mich keine Heimat sein und schon gar keine Herausforderung bieten konnte). Nach der Schule im rheinischen Raum (Bonn und Umgebung) vorwiegend an großen nicht bewirtschafteten Kiesgruben auf Karpfen und Forellen, Flussangelei an der Mosel, Kyll(Saarland). Erste Erfahrungen mit der Salzwasserfischerei (Nordsee,Ostsee) ab den 70er Jahren. Regelmäßige Angelreisen ab 1982 nach Irland (Hecht, Browntrout), Kanada(Königslachs, Sockey). In den letzten 15 Jahren min 1x/Jahr Irland, Norwegen (nur Salzwasser), Süßwasser nur noch Talsperre, gelegentlich noch Flußangelei Lippe,Sieg (Raum Unna).

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