2014DennisHecht

Hechtangeln im Sommer

Hechtangeln in verkrauteten Gewässern

An die­ser Stel­le denkt ihr euch viel­leicht, och schon wie­der ein Bericht über das Hecht­an­geln von Den­nis und Sascha. Aber dies­mal erleb­ten wir bei­de eine abso­lut fan­tas­ti­sche Ange­lei auf Meis­ter Esox. Es stimm­te nicht nur die Fre­quenz und die Biss­aus­beu­te son­dern auch die Klas­se, sogar die Meter­mar­ke wur­de dies­mal geknackt! Aber eins nach dem Ande­ren.

Guter Start in den Tag
Guter Start in den Tag

Gefischt wur­de wie­der­mal auf einem klei­nen See in Schles­wig-Hol­stein, wel­cher im Som­mer ziem­lich ver­krau­tet ist. Wie auch beim letz­ten Mal, kamen wir ziem­lich früh am Was­ser an und der See war in dicken Nebel gehüllt, ein wirk­lich tol­le Atmo­sphä­re. Dies­mal ging es auch gleich gut los und wir konn­ten die ers­ten Hech­te noch im dich­ten Mor­gen­ne­bel fan­gen. Die Grö­ße hat­te mit guten 80cm auch gleich einen ver­nünf­ti­gen Schnitt.

Meterhecht aus dem Kraut

Was ein kompakter Brocken
Was ein kom­pak­ter Bro­cken

Da das Gewäs­ser ziem­lich ver­krau­tet war, muss­ten wir unse­re Baits sehr ober­flä­chen­nah füh­ren, so ca. 10cm unter der Was­ser­ober­flä­che, da waren die Bis­se natür­lich immer ein abso­lu­tes High­light. Im dich­ten Mor­gen­ne­bel konn­ten wir zwar nicht jeden Biss genau sehen, dafür aber immer rich­tig laut hören! Als der Nebel sich dann lang­sam ver­zo­gen hat­te, bekam ich zunächst eine har­te Fehl­at­ta­cke. Zwei Wür­fe spä­ter kam dann an sel­bi­ger Stel­le ein hef­ti­ger Ein­schlag direkt an der Ober­flä­che. Der Pike zog nach dem Biss sofort Rich­tung Grund und lies sich fast gar nicht bewe­gen, dass war das Zei­chen für einen rich­tig guten Fisch. Der Drill, der nun folg­te, war eigent­lich an sich nicht wirk­lich spek­ta­ku­lär. Nach­dem ich den Hecht vom Grund hoch­be­kom­men habe, kamen noch zwei, drei Fluch­ten jedoch ohne Sprün­ge, bis wir ihn das ers­te Mal sehen konn­ten. Der Haken saß lei­der nur ganz knapp, was die gan­ze Geschich­te noch mal rich­tig span­nend mach­te, doch zum Glück klapp­te der zwei­te Lan­de­ver­such und ich konn­te die pral­le Lady zum kur­zem Foto­shoo­ting ein­la­den. Nun hat­te es end­lich beim vier­ten Ver­such zusam­men mit Den­nis mit mei­nem Meter­hecht geklappt! Vie­len Dank noch mal an Den­nis, ganz gro­ßes Kino!

Mezer geknackt!
Meter geknackt!

Nun waren wir bei­den erst­mal gut geflasht und leg­ten eine Früh­stücks­pau­se ein, um das Erleb­te sacken zu las­sen. Sol­che Fische fängt man ja schließ­lich nicht jeden Tag und die­se Momen­te soll­te man genie­ßen! Danach ging es gleich gut wei­ter und eini­ge Hech­te zwi­schen 70 und Anfang 80cm folg­ten. Obwohl das Kraut es uns teil­wei­se echt schwer mach­te, war es eine abso­lut traum­haf­te Ange­lei. Wir muss­ten nie­mals län­ger als 15 Minu­ten auf einen nächs­ten Biss war­ten.

Der gute Durchschnitt
Der gute Durch­schnitt

Der nächste starke Sommerhecht

Nach einem erneu­ten Spot­wech­sel bekam Den­nis einen hef­ti­gen Ein­schlag. Auch die­ser Fisch zog zunächst bockig Rich­tung Grund und setz­te zu eini­gen Fluch­ten an, da gal­ten unse­re Gedan­ken natür­lich sofort dem nächs­ten Meter­hecht. Der Drill war sogar um eini­ges hef­ti­ger als bei mei­ner fet­ten Dame. Doch nach­dem ich den Hecht sicher keschern konn­te, blieb das Maß­band bei Mit­te 90 ste­hen, nicht ganz der Meter aber trotz­dem ein gei­ler Fisch.

Knapp die Metermarke verfehlt
Knapp die Meter­mar­ke ver­fehlt

Kurz vorm Fei­er­abend gab es dann zwei gute 70er Hech­te. Der Tag hat mal wie­der bewie­sen, dass man selbst bei eigent­lich schlech­te­ren Bedin­gun­gen super Fang­er­geb­nis­se erzie­len kann. Gera­de im Som­mer, wenn die meis­ten Still­ge­wäs­ser stark ver­krau­tet sind, muss man die Tak­ti­ken den Bedin­gun­gen anpas­sen, wenn man nicht als Schnei­der nach Hau­se gehen will und das hat dies­mal bes­tens geklappt. Als wir mor­gens gese­hen haben, wie ver­krau­tet der See war, hat­ten wir zunächst mit dem schlimms­ten gerech­net. Aber egal, wir wur­den ja eines bes­se­ren belehrt und konn­ten so Hech­te im zwei­stel­li­gen Bereich fan­gen. Ein­fach ein super Tag an dem der Meter­hecht nur das I‑Tüpfelchen war.

Gruß in die Run­de
Sascha

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Sascha

Quasi seit der ersten Minute mit am Start. Zielfisch Nr.1 ist immer noch ganz klar der Zander. Aber auch Hechte, Meerforellen in der Ostsee, Lachse in DK und Wolfsbarsche in Irland stehen jedes Jahr auf's Neue auf der Liste. Mal schauen was da in der Zukunft noch dazu kommen wird...

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Ein Kommentar

  1. Ken­ne das Kraut­pro­blem aus den Gewäs­sern hier bei mir. Habe aber fest­ge­stellt, dass ich mit flach­lau­fen­den Kunst­kö­dern im Schnitt rela­tiv klei­ne Hech­te fan­ge. Wenn ich ein gro­ßes, totes Rot­au­ge ins Kraut lege fan­ge ich grö­ße­re. Der Anschlag soll­te dann aber rela­tiv früh kom­men, da der Hecht sofort ins Kraut zieht.

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