2016Zander

Zanderangeln 2016

Zanderangeln 2016 – Fänge, Köder, Tipps & Co.

Das Zander Shirt könnt Ihr hier bestellen
Das Zan­der Shirt könnt Ihr hier bestel­len.

Wie auch schon in den letz­ten bei­den Jah­ren, wird es 2016 wie­der einen Leit­ar­ti­kel zur Zan­der­sai­son bzw. zu unse­ren aktu­el­len Zan­der­fän­gen geben. Der Bei­trag wird ste­tig wach­sen und regel­mä­ßig aktua­li­siert. Wir wür­den uns natür­lich freu­en, wenn Ihr die Kom­men­tar­funk­ti­on für Eure eige­nen Erfah­run­gen beim Zan­der­an­geln, Fra­gen oder ähn­li­ches nutzt. Wei­te­re wis­sens­wer­te Infor­ma­tio­nen rund um das Angeln auf Zan­der, sprich Köder­tipps, Tech­ni­ken, Mon­ta­gen usw. fin­det Ihr unter ande­rem hier: Zan­der­an­geln.

Der Start in Zan­der­jahr 2016 war alles ande­re als ein­fach. Nach Sascha’s Jah­res­ab­schluss 2015, hat­ten wir im Janu­ar gleich zwei­mal mit Eis­gang auf der Elbe zu kämp­fen, da konn­te man das Angeln natür­lich getrost ver­ges­sen. Anfang Febru­ar waren die Bedin­gun­gen dann end­lich wie­der bes­ser, so dass die ers­ten rich­ti­gen Zan­der­tou­ren in 2016 gestar­tet wer­den konn­ten. Der ers­te rich­tig gute Fisch 2016 war jedoch ein fet­ter ÜMe­ter Hecht, den Sascha als Bei­fang beim Zan­der­an­geln fan­gen konn­te, hier gibt’s den pas­sen­den Arti­kel dazu.

Mitte 80er als verfrühtes Weihnachtsgeschenk

Wenn es läuft, dann läuft es ein­fach! Die­ses Jahr ist mit Abstand das aller­bes­te „Zan­der­jahr“ für Sascha, seit­dem er auf die Sta­chel­rit­ter fischt. Die­sen tol­len Zan­der gab es als ver­früh­tes Weih­nachts­ge­schenk zwei Tage vor Hei­lig­abend.

Das perfekte Weihnachtsgeschenk
Das per­fek­te Weih­nachts­ge­schenk

Mal sehen, ob das der letz­te Groß­zan­der in 2016 für uns ist oder ob da even­tu­ell doch noch was kommt. TL in die Run­de und Euch allen schö­ne Weih­nachs­ta­ge!

Der Dezember bringt weitere große Zander

Der Dezem­ber meint es wei­ter­hin gut mit Sascha. Nach­dem er mit einen flot­ten Ü90 Zan­der in den Monat star­ten konn­te, brach­te die nächs­te Tour auch gleich den nächs­ten schö­nen Ü80 Sta­chel­rit­ter auf einen 5er Easy Shi­ner in Chart­reu­se Green Pump­kin. Das soll­te aber auch der ein­zi­ge Fisch­kon­takt bei zwei Ang­lern in zir­ka vier Stun­den Angel­zeit sein.

Flotter Ü80 aus dem Dezember
Flot­ter Ü80 aus dem Dezem­ber

Das zwi­schen­durch auch immer wie­der Schnei­der­tou­ren oder Angel­ta­ge mit klei­ne­ren Fischen dabei sind, soll­te natür­lich jedem klar sein. In die­sem Arti­kel wer­den expli­zit unse­re Fän­ge von gro­ßen Zan­dern erwähnt. Wir fan­gen natür­lich nicht bei jeder Tour sol­che tol­len Sta­chel­rit­ter, wie sie hier zu sehen sind. Da steckt schon sehr viel Arbeit und Aus­dau­er hin­ter, ganz zu schwei­gen von der ein­ge­setz­ten Zeit, wel­che man dafür am Was­ser ver­brin­gen muss.

Solche Fische lassen alle Mühen vergessen!
Sol­che Fische las­sen alle Mühen ver­ges­sen!

Umso schö­ner ist es, wenn man für sei­ne Mühen belohnt wird, so wie es vor kur­zem mal wie­der der Fall war. Nach­dem die ers­te Stun­de gar nichts ging, haben Dirk und Sascha auf ein­mal ein kur­zes inten­si­ves Beiß­fens­ter erwischt. Zunächst stieg bei Sascha ein rich­tig guter Fisch, nach einem zir­ka 10 sekün­di­gen Drill, aus. Beim direk­ten Wurf danach, konn­te er einen guten 70er Zan­der lan­den. Die nächs­ten zwei Wür­fe blie­ben ohne Abneh­mer, bis dann wie­der ein rich­tig guter Fisch biss. Nun ging Sascha natür­lich die Pum­pe, ihr kennt das sicher­lich, wenn ihr kurz vor­her einen guten Fisch ver­lo­ren habt. Dies­mal ging aber zum Glück alles gut und Dirk konn­te den Zan­der, nach einem kna­cki­gen Drill sicher keschern. Das Raw Fines­se zeig­te dies­mal 89cm an, wie­der ein rich­tig schö­ner bul­li­ger Win­ter­zan­der!

Petri auch an Dirk!
Petri auch an Dirk!

Kurz dar­auf konn­te Dirk sich auch mit einem kom­pak­ter 76er Zan­der ent­schnei­dern. Der Stach­erl­rit­ter biss direkt nach dem Aus­wurf in der ers­ten Absink­pha­se, ohne dass der Gum­mi­fisch auch nur ein­mal den Grund berühr­te. Auf­fäl­lig war in den letz­ten Tagen, dass die Kon­tak­te und letzt­end­lich auch die Fän­ge, im Ver­gleich zum Novem­ber, deut­lich nach­ge­las­sen haben. Zwi­schen­durch haben wir auch immer mal wie­der mit Hard­baits gefischt, auch hier sind die Fän­ge zuneh­mend zurück­ge­gan­gen, Gum­mi hat jetzt ganz klar wie­der die Nase vorn gehabt!

Wie läuft es bei Euch momen­tan mit den Sta­chel­rit­tern? Ist das gro­ße Win­ter­fres­sen in Gan­ge? Schreibt Eure Erfah­run­gen doch ger­ne in die Kom­men­ta­re

Zanderfänge: Start in den Dezember

Da hat sich die Ausbauer bezahlt!
Da hat sich die Aus­bau­er bezahlt!

Nach­dem das Zan­der­an­geln Mitte/Ende Novem­ber für Sascha erst­mal wegen star­ken Rücken­pro­ble­men flach fiel, ging es am ers­ten Dezem­ber Wochen­en­de end­lich mal wie­der an die Elbe. Die Bedin­gun­gen waren echt hart, Tem­pe­ra­tu­ren im Minus­be­reich lie­ßen das Was­ser in den Rin­gen gefrie­ren und der Ost­wind war auch nicht gera­de ange­nehm. Die Hoff­nung auf einen star­ken Win­ter­zan­der war aber stets prä­sent. Nach gut drei Stun­den ohne jeg­li­chen Kon­takt, war es aber doch Zeit abzu­bre­chen und so kam der „Last Cast“. Was jetzt pas­sier­te ken­nen sicher­lich eini­ge von Euch, nur lei­der pas­siert es viel zu sel­ten.

Beim wirk­lich aller­letz­ten Wurf kam dann, in der zwei­ten oder drit­ten Absink­pha­se, das lang­ersehn­te „Tock“. Star­ke Kopf­stö­ße und ein mas­si­ver Wider­stand lie­ßen kei­ne Zwei­fel an einen Groß­zan­der übrig, es stellt sich nur die Fra­ge Ü80 oder viel­leicht Ü90. Kurz dar­auf lag dann ein wun­der­schö­ner kom­pak­ter Win­ter­zan­der im Kescher, der den 6er Noo­ries Spoon­tail kom­plett weg­ge­bal­lert hat­te. Beim anschlie­ßen­den Mes­sen zeig­te das Raw-Fines­se dann auch noch Ü90 an, ein­fach per­fekt!

Ü90 mit dem letzten Wurf
Ü90 mit dem letz­ten Wurf

Zanderfänge November

Die letz­ten Tage des Okto­bers hat­ten es echt in sich, wie Ihr etwas wei­ter unten sehen könnt. Gera­de beim Fischen mit Wob­blern in der Dun­kel­heit konn­te Sascha noch eini­ge schö­ne Zan­der bis Anfang 80cm fan­gen. Als sehr fän­gi­ge Hard­baits haben sich vor allem der Lucky Craft Poin­ter in SR und SP in 10cm, der Illex Arn­aud F in 10cm und der Hybri­da Zan­der­kö­nig erwie­sen. Die Far­be spiel­te eigent­lich nicht so wirk­lich eine Rol­le, Sil­ber- und Schwarz­tö­ne haben gleich gut gefan­gen.

Erster 80+ mit Hardbait für Sascha
Ers­ter 80+ mit Hard­bait für Sascha

Der Start in den Novem­ber ver­lief auch nach Maß. Gleich bei der ers­ten Tour konn­te Sascha wie­der einen schö­nen Mit­te 80er Sta­chel­rit­ter fan­gen. Dafür wur­den aber auch zunächst gute fünf Schnei­der­stun­den in Kauf genom­men, ehe das ersehn­te Tock kam. Dies­mal war ein 6“ Nories Spoon­tail der Erfolgs­kö­der. Kurz dar­auf folg­te noch ein wei­te­rer ca. 65cm gro­ßer Zan­der. Wenn man bedenkt, dass es in ca. sechs Stun­den Angel­zeit bei zwei Leu­ten auch wirk­lich nur die­se bei­den Kon­tak­te gab, soll­te jedem klar sein, dass die Fische einem nicht von allei­ne in den Kescher sprin­gen.

Schicker Mitte 80er, diesmal klassisch auf Gummi
Schi­cker Mit­te 80er, dies­mal klas­sisch auf Gum­mi

Mal schau­en was die nächs­ten Wochen noch so brin­gen.

Zanderfänge Oktober

Sören scheint in die­sem Jahr, trotz weni­ger Angel­zeit, einen Lauf zu haben. Nach­dem er beim “Black Bass No Kill” Event den größ­ten Schwarz­barsch der gesam­ten Ver­an­stal­tun­gen fan­gen konn­te, ging es ein paar Tage spä­ter mit der Freun­din ans Was­ser, um etwas Luft zu schnap­pen. Bei herbst­li­chen Bedin­gun­gen soll­te es mit Tee und Kuchen im Gepäck ein ent­spann­ter Nach­mit­tag wer­den. Am Spot ange­kom­men wur­de der Tee natür­lich erst­mal ver­nach­läs­sigt und die Schnur benässt. Nach nicht mal 20 Minu­ten gab es dann einen rich­ti­gen sat­ten Biss auf vol­ler Wurf­di­stanz. Nach einem kna­cki­gem Drill kam, dann nach einer gefühl­ten Ewig­keit (für einen Zan­der­drill) der nächs­te 90+ Zan­der aus der Elbe. Auf­grund der Quo­te hat Sören sich vor­ge­nom­men nun erst­mal eher ande­re Ziel­fi­sche aufs Korn zu neh­men, ob er es umsetzt und durch­hält, bleibt abzu­war­ten.

Zanderangeln im Herbst
Genau so stellt man sich den Herbst vor.

Bei Sascha stand in den letz­ten Wochen das Zan­der­an­geln mit Wob­blern in der Dun­kel­heit bei uns im Fokus, dadurch wur­de die her­kömm­li­che Ange­lei mit Gum­mi­fi­schen am Tage ein wenig ver­nach­läs­sigt. Wir konn­ten so eini­ge schö­ne Zan­der bis Anfang 70cm fan­gen, nur die rich­tig kapi­ta­len blie­ben lei­der bis dato aus.

Schöner Wobbler-Zander
Schö­ner 70+ Wob­bler-Zan­der

Die­ses Wochen­en­de fin­gen Dirk und Sascha schon am spä­te­ren Nach­mit­tag, also noch im hel­len, mit dem Fischen an. Die ers­ten zwei Spots brach­ten zunächst kei­nen ein­zi­gen Kon­takt. Als drit­ter Spot wur­de eine recht tie­fe, steil abfal­len­de Kan­te mit reich­lich Strö­mung auf­ge­sucht. Und hier kam dann nach kur­zer Zeit ein gewal­ti­ger Ein­schlag auf Sascha’s 5er Easy Shi­ner am 20g Kopf. Das da ein gro­ßer Zan­der im Drill war stand außer Fra­ge, doch als der Fisch an die Ober­flä­che kam, trau­ten die Jungs ihren Augen nicht, der Zan­der war Pech­schwarz und das Ende Okto­ber. Der Sta­chel­rit­ter maß 82cm, stand bes­tens im Fut­ter und erin­ner­te mit sei­ner recht fet­ten Sta­tur, eher an ein Weib­chen als an einen Bock.


Pechschwarzer 82er im Oktober
Pech­schwar­zer 82er im Okto­ber

So einen dun­kel gefärb­ten Zan­der aus der Elbe haben wir zu die­ser Jah­res­zeit noch nie gese­hen. In man­chen Seen und teil­wei­se auch in der Als­ter, wer­den ja übers gan­ze Jahr auch immer mal wie­der dunk­le­re Zan­der gefan­gen, aber von der Elbe kennt man es eigent­lich nur direkt nach der Laich­zeit von Mai bis Juli von den Nest­bö­cken. Der Fisch wird sich auf jeden Fall ins Gedächt­nis ein­bren­nen, ein wirk­lich mar­kan­ter „Höl­len-Zan­der“.

Danach tat sich eine gan­ze Zeit erst mal nix, bis dann auch Dirk in der Däm­me­rung end­lich an der Rei­he war. Auch hier war sofort klar, dass da ein kapi­ta­ler Zan­der ein­ge­stie­gen ist. Nach einem kur­zen aber hef­ti­gen Drill konn­te Sascha den Fisch sicher keschern. Dies­mal zeig­te das Maß­band sogar 85cm an, ein wirk­lich traum­haf­ter makel­lo­ser Herbst­zan­der!

Makelloser 85er Herbstzander
Makel­lo­ser 85er Herbst­zan­der

So wünscht man sich das doch, zwei Ang­ler, zwei Bis­se, zwei ü80 Zan­der. Fast zu schön um wahr zu sein. In der Dun­kel­heit wur­de noch ein letz­ter Spot ange­fah­ren, um ein wenig mit Hard­baits in fla­che­ren Berei­chen zu fischen. Hier war Petrus aber nicht mehr so gut gestimmt. Sascha ver­lor gleich zu Anfang einen rich­tig guten Zan­der, der sicher­lich auch im 80er Bereich lag, ehe Dirk auch noch einen schö­nen Anfang 70er kurz vor der Lan­dung ver­lor. Aber das wäre viel­leicht auch alles wie­der zu viel des Guten gewe­sen.

Der ist defintiv zu groß für die Pfanne!
Der ist def­in­tiv zu groß für die Pfan­ne!

Wie läuft es bei Euch momen­tan mit den Sta­chel­rit­tern? Hat das gro­ße Herbst­fres­sen schon begon­nen? Schreibt Eure Erfah­run­gen doch ger­ne in die Kom­men­ta­re

Neuer DaF Zander PB von Sören

Im Hoch­som­mer rech­net man eigent­lich nicht unbe­dingt mit den ganz Gro­ßen Fischen. In der war­men Jah­res­zeit ist im Ver­gleich zum Win­ter eigent­lich deut­lich schwie­ri­ger, wirk­lich gro­ße Zan­der zu fan­gen. Das Aus­nah­men die Regel bestä­ti­gen, könn­te Sören kürz­lich unter Beweis stel­len. Eigent­lich soll­te es an disem Abend eher auf Rap­fen und viel­leicht noch Hard­bait-Zan­der gehen, so dass neben gerin­gen Fang-Erwar­tun­gen nur eine leich­te Rute im Gepäck war. Am Ende die­ses wirk­lich erstaun­li­chen abends zeig­te das Maß­band dann stol­ze 98cm an, ein neu­er DaF Zan­der PB. Die gan­ze Sto­ry zum Fisch, der an die­sem Abend zwei­mal aus dem Was­ser kam, könnt Ihr hier nach­le­sen.

Zander PB
Etwas wei­ter Win­kel bei den Kame­ra­ein­stel­lun­gen, aber die Maße kann man erah­nen…
Zanderfänge Juli: Gute Frequenz und ein dicker Sommerzander

Der Juli ist ja nicht gera­de als ein super „Zan­der­mo­nat“ bekannt. Die­ses Jahr sorgt aber das eher herbst­li­che Wet­ter für recht gute Zan­der­fän­ge bei uns. Sascha war in sei­nem Urlaub, des Öfte­ren an der Tiden­el­be unter­wegs und hat­te eine recht gute Fre­quenz an Zan­dern zwi­schen 45 und 60cm.

Als High­light des Urlaubs gab es sogar noch einen kapi­ta­len Som­mer­zan­der bei einer abend­li­chen Tour. Befischt wur­de eine Stre­cke, direkt am Haupt­strom der Tiden­el­be, die wir in den letz­ten Jah­ren etwas ver­nach­läs­sigt haben. Die Bedin­gun­gen waren mit Regen­schau­ern, star­kem Wind und ziem­lich erhöh­tem Was­ser­stand auch nicht gera­de die bes­ten. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Petri, schöner Z!
Petri, schö­ner Z!

Nach­dem es an der ers­ten Stel­le nur Abris­se gab, kam an der zwei­ten Stel­le, gleich beim zwei­ten Wurf ein hef­ti­ger Kon­takt, der sich jedoch im ers­ten Moment wie der nächs­te Hän­ger anfühl­te. Aber dann kamen die, von uns Zan­derang­lern gelieb­ten bru­ta­len Kopf­stö­ße, die kei­nen Zwei­fel dar­an lie­ßen, dass da ein kapi­ta­ler Zan­der ein­ge­stie­gen war. Der Drill war echt hart, da die kom­plet­te Stein­pa­ckung vom Hoch­was­ser über­spült war. Die Lan­dung wur­de dadurch auch etwas pro­ble­ma­ti­scher, da der Zan­der noch durch gut zwei Meter über­spül­tes hohes Gras manö­vriert wer­den muss­te und der Kescher natür­lich im Auto lag. Aber für so einen Fisch steht man doch ger­ne mal in Jeans bis zu den Waden im Was­ser und lan­det ihn per Hand. Zum Glück saß er Jig­ha­ken des 5“ Easy Shi­ner in Gol­den Shi­ner echt per­fekt und die Lan­dung glück­te ohne wei­te­re Pro­ble­me.

Kapitaler Sommerzander
Dicker Som­mer­zan­der

Wahn­sinn wie fett der Zan­der für den Juli schon war, so sehen eigent­lich eher Win­ter­zan­der aus. Auf jeden Fall einer der hüb­sches­ten und größ­ten Zan­der, die Sascha je fan­gen konn­te und das im Som­mer! Das war mal wie­der so ein Moment, der sich auf Ewig­keit im Gedächt­nis ein­ge­brannt hat!

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Zanderfänge Juni: 90er Zander
Da ist dir Freude natürlich groß!
Da ist die Freu­de natür­lich groß!

Die­se Sai­son läuft irgend­wie ganz anders als gewohnt. Eigent­lich haben wir in den letz­ten Jah­ren im Juni von der Fre­quenz her recht gut gefan­gen. Es waren aber auch immer vie­le klei­ne­re Zan­der zwi­schen 40 und 60cm dabei.

Die­ses Jahr ist die Fre­quenz an klei­nen Fischen echt gering, ab und zu wur­de mal ein „nor­ma­ler“ Zan­der um die 50 bis 60cm gefan­gen, aber eigent­lich fast nie als zwei, drei Stück mit zwei Ang­lern pro Tag. Klei­ne Zan­der zwi­schen 30 und 50cm fehl­ten gänz­lich, sowas hat­ten wir in den letz­ten Jah­ren zur die­ser Zeit nie. Schnei­der­ta­ge gab es natür­lich auch das ein- oder ande­re Mal. Dafür gab es aber auch eini­ge schö­ne 70+ Fische, ein paar Ü80 Zan­der und sogar schon zwei Traum­fi­sche mit 90 und 92cm in unse­ren Krei­sen!

Der 90er biss am letz­ten Sonn­tag­abend, als Ste­fan und Sascha nur noch mal schnell ein Stünd­chen, zum Wochen­end­ab­schluss an die Elbe woll­ten. Der ers­te Spot des Tages brach­te 30 Minu­ten kei­nen ein­zi­gen Kon­takt, also schnell rüber zur nächs­ten „guten“ Stel­le. Hier ging es dann ziem­lich schnell. Kei­ne 10 Wür­fe hat es gedau­ert, bis Sascha einen bra­chia­len Ein­schlag, auf sei­nen 5“ Kei­tech Easy Shi­ner in Fire­ti­ger, direkt an der Stein­pa­ckung, bekam. Da der Fisch nur ca. fünf Meter vorm Ufer ein­ge­stie­gen ist, ging der Drill auch ziem­lich fix. Es war aber auch ein beru­hi­gen­des Gefühl, als der Zan­der das ers­te Mal an die Ober­flä­che kam und kein Köder zu sehen war, weil er ihn kom­plett inha­liert hat. Der ers­te Lan­de­ver­such mit dem gro­ßen gum­mi­er­ten Kescher glück­te ohne Pro­ble­me und ein anschlie­ßen­des Mes­sen ergab dann exakt 90cm! Da war die Freu­de natür­lich rie­sen­groß, die 90cm sind immer was ganz Beson­de­res, vor allem so früh in der Sai­son!

Sportlicher 90er aus dem Juni
Sport­li­cher 90er aus dem Juni

Auf­fäl­lig war, dass der Fisch noch recht schlank war. Es wur­den in den letz­ten Tagen eini­ge schlan­ke­re Zan­der­männ­chen in unse­rem Bekann­ten­kreis gefan­gen. Das lässt dar­auf schlie­ßen, dass die Zan­der jetzt wohl soweit mit Lai­chen durch sind. Die Männ­chen sind von den Nes­tern run­ter und wol­len sich wie­der Kraft­re­ser­ven anfres­sen. Der Juli wird sicher­lich nicht ein­fach, die gro­ßen Zan­der ver­tei­len sich jetzt auf den gesam­ten Elb­strom und Fut­ter­fisch gibt es auch bald wie­der in Mas­sen. Mal sehen was in den nächs­ten Wochen so pas­siert. Petri an alle, die ans Was­ser kom­men.

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Ü90cm Zander auf Hardbait

Ges­tern Abend waren Dirk und Sascha mal wie­der zusam­men an der Elbe unter­wegs. Das man bei den bei­den, wenn sie zusam­men unter­wegs sind, immer mit einer Über­ra­schung rech­nen muss, ist lang­sam schon zu einem klei­nen Run­nig Gag bei uns gewor­den. Eini­ge Meter+ Hech­te, ein Wal­ler von knapp einem Meter am UL-Tack­le, ein 90cm Karp­fen und noch wei­te­re schö­ne Fische kamen bei den letz­ten Tou­ren raus. Nur irgend­wie waren die Fän­ge, bis zum heu­ti­gen Tag, nicht so gerecht ver­teilt.

Dies­mal stand der Zan­der im Fokus, doch zunächst soll­te es erst mal kurz auf Rap­fen gehen. Die Jungs waren aber gar nicht gut drauf und so wur­de nach ca. 30 Minu­ten ohne Biss schnell der Spot gewech­selt und die Hard­baits gegen 5“ Easy Shi­ner getauscht. Gleich beim drit­ten Wurf konn­te Sascha dann einen schö­nen 65cm gro­ßen Zan­der fan­gen. Das fing ja gut an, aber das soll­te es dann lei­der auch erst mal gewe­sen sein. Die nächs­ten drei bis vier Stun­den ging erst mal nichts mehr, doch dann kam das gro­ße Hap­py­end gegen Mit­ter­nacht in völ­li­ger Dun­kel­heit.

Erster Zander des Tages
Ers­ter Zan­der des Tages

Die bei­den fisch­ten gra­de eine Stein­pa­ckung mit Hard­baits ab als bei Dirk ein star­ker Fisch ein­stieg. Zu Anfang war Dirk gar nicht so bewusst, was da für eine Maschi­ne am Hard­bait hing, aber als der Zan­der das ers­te Mal an die Ober­flä­che kam, war sofort klar, dass der min­des­tens Ende 80cm haben muss! Zum Glück konn­te Sascha den Sta­chel­rit­ter beim zwei­ten Kescher­ver­such sicher ein­net­zen! Noch im Kescher lös­te sich der Dril­ling des Hard­baits.

Traumzander und Dirks neuer PB
Traum­zan­der und Dirks neu­er PB

Was für ein traum­haft makel­lo­ser und fet­ter Zan­der und dann zeig­te das Raw Fines­se beim Mes­sen auch noch Ü90cm an! Das war zugleich ein neu­er PB für Dirk und dann auch noch mit einem Hard­bait bei Nacht gefan­gen. Noch mal ein ganz fet­tes Petri, der war mehr als ver­dient und vom Her­zen gegönnt!

Wie läuft es bei Euch zur Zeit an der Zan­der­kant? Schreibt Eure Erleb­nis­se doch ger­ne in die Kom­men­ta­re! TL in die Run­de!

Schonzeitende: Zanderfänge Mai 2016

Der dies­jäh­ri­ge Sai­son­start lief ziem­lich zäh an der Zan­der­kant. Die ers­ten Tage nach der Schon­zeit stand zunächst der Hecht im Fokus. Auch wenn der erhoff­te Meter­pi­ke aus­blieb, konn­ten wir eini­ge schö­ne Hech­te bis 90cm beim Boots- und Wat­an­geln fan­gen.

Die Zan­der hin­ge­gen spiel­ten gar nicht gut mit. Bei den ers­ten Ver­su­chen kam hier und da höchs­tens mal ein klei­ne­rer Sta­chel­rit­ter bis 55cm raus. So sah es zunächst auch bei der letz­ten Elb­tour aus. In drei Stun­den angeln gab es zunächst ledig­lich eine gehak­te Bras­se, bis end­lich der erhoff­te bra­chia­le Ein­schlag kam. Echt Wahn­sinn wie die, Jungs im Som­mer auf die Köder bal­lern. Nach kur­zen aber kna­cki­gen Drill konn­te Sascha dann end­lich den ers­ten 80er Zan­der der neu­en Sai­son in den Hän­den hal­ten.

Erster "Achi" der neue Saison
Ers­ter “Achi” der neu­en Sai­son

TL in die Run­de!

Erster guter Zander 2016

Ein Wochen­en­de spä­ter gab es dann auch end­lich den ers­ten bes­se­ren Zan­der für Sascha, zwar hat­te der Sta­chel­rit­ter knapp die 80cm-Mar­ke ver­fehlt, aber mit 78cm immer noch ein wirk­lich schö­ner Fisch, der auch echt hart erar­bei­tet war. Nach­dem schon am Abend zuvor drei Stun­den in klir­ren­der Käl­te geschnei­dert wur­de, stieg der Zan­der erst am dar­auf­fol­gen­den Tag, nach knapp fünf Stun­den Angel­zeit, am letz­ten Spot des Tages, auf einen 5,8er Kei­tech FSI, ein. So ist das nun mal im Win­ter, vie­le Schnei­der­stun­den, aber wenn dann mal was beißt, ist es in der Regel auch ein guter Fisch!

Der erste "gute" Zander 2016
Der ers­te “gute” Zan­der 2016

Mal sehen was die 2016ner Sai­son uns so brin­gen wird, wir wün­schen Euch allen eine tol­le Sai­son, vie­le dicke Fische und eine schö­ne Zeit am Was­ser.

TL und bes­te Grü­ße
Euer DaF Team

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Sascha

Quasi seit der ersten Minute mit am Start. Zielfisch Nr.1 ist immer noch ganz klar der Zander. Aber auch Hechte, Meerforellen in der Ostsee, Lachse in DK und Wolfsbarsche in Irland stehen jedes Jahr auf's Neue auf der Liste. Mal schauen was da in der Zukunft noch dazu kommen wird...

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