2013

Es gibt sie doch noch die besseren Zander in der Hamburger Elbe

Zur Zeit läuft es mit den Zandern

Nach­dem ich nun end­lich mein Examen hin­ter mir habe und somit eine unglaub­lich schwe­re Last von mei­nen Schul­tern gefal­len ist, ging es Don­ners­tag­abend zurück in die Hei­mat nach Ham­burg. Frei­tag hieß es dann erst mal abschal­ten und auf ande­re Gedan­ken kom­men und wo kann man das bes­ten? Natür­lich beim Angeln! Also schnell mei­nen Cou­sin ein­ge­sam­melt und ab an die Elbe.

Schöner Ü60 Zander
Schö­ner Ü60 Zan­der

Zuerst ging es an ein paar Buh­nen am Haupt­strom, doch da stand der doch recht star­ke Wind mit eini­gen hef­ti­gen Böen so ungüns­tig, dass man selbst mit 28g Jig­köp­fen nicht rich­tig kon­trol­liert fischen konn­te. Das gan­ze taten wir uns dann eine knap­pe hal­be Stun­de an, bis wir uns ent­schei­den den Spot zu wech­seln. Am nächs­ten wind­ge­schütz­te­ren Spot ange­kom­men, konn­te mein Cou­sin gleich zu Anfang einen ca. 20cm gro­ßen Barsch fan­gen, seit lan­gen mal wie­der ein Barsch aus der Tiden­el­be. Als an dem Spot lei­der trotz guter Wind­be­din­gun­gen nix wei­ter ging, fuh­ren wir zum nächs­ten Spot. Hier war ich dann an der Rei­he. Gleich beim drit­ten Wurf bekam ich auf fast vol­ler Wurf­wei­te ein star­kes Tock. Der Anhieb saß und ich wuss­te gleich, dass da wie­der ein guter Zan­der am Band war. Als der Kol­le­ge dann an die Ober­flä­che kam, war ich doch ein wenig ver­wun­dert, vom Drill her hät­te ich ihn so an die 10 bis 15cm grö­ßer geschätzt. Die Lan­dung lief rei­bungs­los und ein Mes­sen ergab 62cm. Köder war ein 5“ Easys­hi­ner in Gol­dens­hi­ner. Das war schon mal ein schö­nes Will­kom­mens­ge­schenk von der Elbe. Danach tat sich nix mehr und wir mach­ten Fei­er­abend, um ein wenig mei­ne Rück­kehr nach Ham­burg zu fei­ern.

Zander aus der Hamburger Elbe
Zan­der aus der Ham­bur­ger Elbe
Der nächste, diesmal Mitte 60
Der nächs­te, dies­mal Mit­te 60

Sams­tag ging es dann noch mal zusam­men mit Sören für zwei Stünd­chen vorm DFB-Pokal­fi­na­le an die Elbe. Wir hat­ten wie­der mit ner­vi­gen Sei­ten­wind zu kämp­fen, was die Bis­ser­ken­nung nicht erleich­ter­te. Aber durch das ein­ge­schränk­te Zeit­fens­ter haben wir uns dazu ent­schie­den, es in Kauf zu neh­men und kei­ne ande­ren Spots anzu­fah­ren. Die ers­te Stun­de tat sich erst mal gar nix, kei­nen rich­ti­gen Kon­takt konn­ten wir ver­bu­chen. Dann bekam ich kurz vorm Ufer, direkt vor der Stein­pa­ckung einen har­ten Ein­schlag auf mei­nen 13,5cm gro­ßen Spro Play­boy in Green Toma­to. Nach dem Anschlag waren wie­der star­ke bocki­ge Kopf­schlä­ge eines guten Zan­ders zu spü­ren. Da der Biss direkt vorm Ufer kam, ging der Drill ziem­lich schnell und die Lan­dung glück­te. Wie neu­lich schon war der Play­boy wie­der kom­plett weginha­liert. 65cm groß war der Sta­chel­rit­ter. Danach habe ich noch eine Frit­te gefan­gen, bis Sören mit zwei Frit­ten nach­leg­te. Dann muss­ten wir lei­der Fei­er­abend wegen des Fuß­ball­spiels machen, ich den­ke da wäre sicher­lich noch mehr gegan­gen, aber egal, jetzt hab ich ja wie­der öfters Zeit an der Elbe zu fischen, end­lich wie­der!

Der hatte definitiv Hunger!
Der hat­te defi­ni­tiv Hun­ger!

Gruß in die Run­de
Sascha

Was geht bei Euch zur Zeit an der Elbe?

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Sascha

Quasi seit der ersten Minute mit am Start. Zielfisch Nr.1 ist immer noch ganz klar der Zander. Aber auch Hechte, Meerforellen in der Ostsee, Lachse in DK und Wolfsbarsche in Irland stehen jedes Jahr auf's Neue auf der Liste. Mal schauen was da in der Zukunft noch dazu kommen wird...

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