Spinnvisite bei der Raubfischfraktion

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie 2012
Tags / Schlagworte: :

Veröffentlicht am Juli 16, 2012 , derzeit 3 Kommentare

Berlin: Barsche aus dem Müggelsee

Ende Juni ging es nach einem halben Jahr Abwesenheit mal wieder zurück in die Hauptstadt, welche mich für 2 Jahre beherbergte. Neben einem TV Fußballabend am 28.06. wollte ich ein paar Freunde besuchen und eine gute Zeit haben. Auch eine Spinnrute wurde eingepackt, da Steffen von der Raubfischfraktion mir zeigen wollte wie man Barsche angelt.

Am Donnerstag ging es bereits leicht angeschlagen nach Berlin. Nachdem das EM Spiel abgehakt war, wurde sich Donnerstagabend und Freitag ausgiebig mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigt. Am Samstag ging es dann morgens gegen 13Uhr in den Berliner Südosten nach Erkner, um sich beim Angelgeschäft BigFish mit Steffen zu treffen.

Lund mit 60PS – geiles Teil!

Auf Rudern hatte ich an dem Tag nicht so richtig Bock, daher war es fantastisch, dass Steffen das Boot von BigFish ausleihen konnte! Nur soviel: Lund, 60PS, E-Motor, Abfahrt!

Die Voraussetzungen waren definitiv dufte. Boot + Guide = Fisch? Ja! Ich durfte die Barsche unter anderem in einem wahren Fressrausch erleben! Aber der Reihe nach.

Nachdem Steffen das Boot zielsicher durch ‚Kleinvenedig‘ steuerte, kamen wir am ersten Spot im kleinen Müggelsee an. Die Aktivität der kleinen Fische ließ einige Räuber darunter vermuten. Es dauerte nicht lange und die ersten Barsche hingen an den Hardbaits. Es waren zwar kleinere Fische aber der Spaßfaktor passte.

2 ‚Raudaubrüder‘ auf Hardbaits

Da wir aber natürlich auch bessere Fische fangen wollten, wurden weitere Spots angefahren. Hebel auf den Tisch und in gefühlt 2 Minuten hatten wir den großen Müggelsee überquert.

Geangelt wurde jetzt an schwerer befischbaren Stellen. Steffen stellte auf Texas Rig um und ich probierte es mit der Drop-Shot Montage. Das Texas Rig war an den gewählten Spots klar im Vorteil. Steffen konnte die Verstecke der Räuber viel genauer anwerfen, fing mehr Fische und hatte weniger Abrisse.

Steffen mit T-Rig Barsch

Wir klapperten einige Stellen ab, konnten den erhofften 35+ Barsch allerdings nicht verhaften. Also wieder zurück zum ersten Spot. Die Fischaktivität war hier immer noch enorm, die Räuber waren noch besser drauf als Stunden zuvor. Was folgte waren wohl die geilsten 20 Minuten, die ich beim Barschangeln je erleben durfte. Bei fast jedem Wurf hieß es ‚fish on’!

Die Barsche waren in einem regelrechten Fressrausch und knallten sich die Hardbaits ohne mit der Wimper zu zucken rein! Steffen setzte hauptsächlich auf aktiv geführte Twitchbaits, während ich ganz klassisch mit Crankbaits wie dem Baby Griffon angelte. Steffen probierte alles was seine umfangreiche Köderbox hergab, aber an dem ‚eingeleierten‘ Baby Griffon in der Farbe Table Rock gab es keinen Weg vorbei. Daraufhin testere ich ein paar Köder. Als nächstes war ein Lipless Crankbait von der-norden-angelt.de an der Reihe. Dieser wurde zwar auch von den Barschen attackiert, hängen blieb allerdings keiner. Kurz bevor ich den Köder wieder wechseln wollte, dann aber ein heftiger Schlag in der Rute.

Rapfen am ultralight Tackle

Schnell war klar, das es kein Barsch war, der der 15g Rute einen Belastungstest unterzog. Ein 70+ Rapfen hatte sich am Köder vergangen. Der Drill machte an dem leichten Gerät tierischen Spaß und dauerte schon ein paar Minuten bevor der knapp gehakte Rapfen, bei der Mobilisierung der letzten Kräfte, doch noch ausstieg. Schade, denn der Bursche wäre schon ein Highlight des bisherigen Tages gewesen. Rapfenangeln macht einfach richtig Spaß! Eins sollte jedoch noch kommen…

kurz vorm longline Release

Nach weiteren handlangen Barschen machten wir uns auf den Rückweg, um zwischendurch noch ein paar Würfe zu machen. Nach 1-2 Stellen ohne Kontakt kamen wir an einen Spot, den Steffen auf dem Hinweg schon angepriesen hatte. Wieder war es der Baby Griffon der den ersten Kontakt hatte. Der Widerstand war deutlich größer als bei den Barschen zuvor. Kleiner Hecht oder ein besserer Barsch? Als die roten Flossen sichtbar wurden war klar, endlich ein Guter – yeaah! Der gut genährte Bursche knackte endlich die 35cm.

größter Barsch des Tages

Fazit: Ein super Angeltag, bei dem in meinen Augen alles stimmte! Vielen Dank noch einmal an Steffen von der Raubfischfraktion fürs ‚Guiding‘ und an Sven von BigFish für das geile Boot!

Tight lines allerseits,

Sören

P.S.: Auch der ‚Havelritter‘ Marco kam mittlerweile in den Genuss mit Steffen den Müggelsee zu erkunden, hier sein Artikel.

perfekter Abschluß des Tages

3 Kommentare

Noch gibt es 3 Kommentare bei Spinnvisite bei der Raubfischfraktion. Möchtest Du ein Kommentar hinzufügen Wir freuen uns!?

  1. Wird erledigt!

  2. Ich drück die Daumen! Grüße an die Jungs.

  3. Das lief doch ganz ordentlich! Mal sehen was bei mir am Wochenende passiert. Petri Jungs!

Hinterlasse ein Kommentar