2012

Spinnvisite bei der Raubfischfraktion

Berlin: Barsche aus dem Müggelsee

Ende Juni ging es nach einem hal­ben Jahr Abwe­sen­heit mal wie­der zurück in die Haupt­stadt, wel­che mich für 2 Jah­re beher­berg­te. Neben einem TV Fuß­ball­abend am 28.06. woll­te ich ein paar Freun­de besu­chen und eine gute Zeit haben. Auch eine Spinn­ru­te wur­de ein­ge­packt, da Stef­fen von der Raub­fisch­frak­ti­on mir zei­gen woll­te wie man Bar­sche angelt.

Am Don­ners­tag ging es bereits leicht ange­schla­gen nach Ber­lin. Nach­dem das EM Spiel abge­hakt war, wur­de sich Don­ners­tag­abend und Frei­tag aus­gie­big mit den schö­nen Din­gen des Lebens beschäf­tigt. Am Sams­tag ging es dann mor­gens gegen 13Uhr in den Ber­li­ner Süd­os­ten nach Erkner, um sich beim Angel­ge­schäft Big­Fish mit Stef­fen zu tref­fen.

Lund mit 60PS — gei­les Teil!

Auf Rudern hat­te ich an dem Tag nicht so rich­tig Bock, daher war es fan­tas­tisch, dass Stef­fen das Boot von Big­Fish aus­lei­hen konn­te! Nur soviel: Lund, 60PS, E‑Motor, Abfahrt!

Die Vor­aus­set­zun­gen waren defi­ni­tiv duf­te. Boot + Gui­de = Fisch? Ja! Ich durf­te die Bar­sche unter ande­rem in einem wah­ren Fress­rausch erle­ben! Aber der Rei­he nach.

Nach­dem Stef­fen das Boot ziel­si­cher durch ‘Klein­ve­ne­dig’ steu­er­te, kamen wir am ers­ten Spot im klei­nen Müg­gel­see an. Die Akti­vi­tät der klei­nen Fische ließ eini­ge Räu­ber dar­un­ter ver­mu­ten. Es dau­er­te nicht lan­ge und die ers­ten Bar­sche hin­gen an den Hard­baits. Es waren zwar klei­ne­re Fische aber der Spaß­fak­tor pass­te.

2 ‘Rau­dau­brü­der’ auf Hard­baits

Da wir aber natür­lich auch bes­se­re Fische fan­gen woll­ten, wur­den wei­te­re Spots ange­fah­ren. Hebel auf den Tisch und in gefühlt 2 Minu­ten hat­ten wir den gro­ßen Müg­gel­see über­quert.

Gean­gelt wur­de jetzt an schwe­rer befisch­ba­ren Stel­len. Stef­fen stell­te auf Texas Rig um und ich pro­bier­te es mit der Drop-Shot Mon­ta­ge. Das Texas Rig war an den gewähl­ten Spots klar im Vor­teil. Stef­fen konn­te die Ver­ste­cke der Räu­ber viel genau­er anwer­fen, fing mehr Fische und hat­te weni­ger Abris­se.

Stef­fen mit T‑Rig Barsch

Wir klap­per­ten eini­ge Stel­len ab, konn­ten den erhoff­ten 35+ Barsch aller­dings nicht ver­haf­ten. Also wie­der zurück zum ers­ten Spot. Die Fisch­ak­ti­vi­tät war hier immer noch enorm, die Räu­ber waren noch bes­ser drauf als Stun­den zuvor. Was folg­te waren wohl die geils­ten 20 Minu­ten, die ich beim Barsch­an­geln je erle­ben durf­te. Bei fast jedem Wurf hieß es ‘fish on’!

Die Bar­sche waren in einem regel­rech­ten Fress­rausch und knall­ten sich die Hard­baits ohne mit der Wim­per zu zucken rein! Stef­fen setz­te haupt­säch­lich auf aktiv geführ­te Twitch­baits, wäh­rend ich ganz klas­sisch mit Crank­baits wie dem Baby Grif­fon angel­te. Stef­fen pro­bier­te alles was sei­ne umfang­rei­che Köder­box her­gab, aber an dem ‘ein­ge­lei­er­ten’ Baby Grif­fon in der Far­be Table Rock gab es kei­nen Weg vor­bei. Dar­auf­hin tes­te­re ich ein paar Köder. Als nächs­tes war ein Lipless Crank­bait von der-norden-angelt.de an der Rei­he. Die­ser wur­de zwar auch von den Bar­schen atta­ckiert, hän­gen blieb aller­dings kei­ner. Kurz bevor ich den Köder wie­der wech­seln woll­te, dann aber ein hef­ti­ger Schlag in der Rute.

Rap­fen am ultra­light Tack­le

Schnell war klar, das es kein Barsch war, der der 15g Rute einen Belas­tungs­test unter­zog. Ein 70+ Rap­fen hat­te sich am Köder ver­gan­gen. Der Drill mach­te an dem leich­ten Gerät tie­ri­schen Spaß und dau­er­te schon ein paar Minu­ten bevor der knapp gehak­te Rap­fen, bei der Mobi­li­sie­rung der letz­ten Kräf­te, doch noch aus­stieg. Scha­de, denn der Bur­sche wäre schon ein High­light des bis­he­ri­gen Tages gewe­sen. Rap­fen­an­geln macht ein­fach rich­tig Spaß! Eins soll­te jedoch noch kom­men…

kurz vorm lon­g­li­ne Release

Nach wei­te­ren hand­lan­gen Bar­schen mach­ten wir uns auf den Rück­weg, um zwi­schen­durch noch ein paar Wür­fe zu machen. Nach 1–2 Stel­len ohne Kon­takt kamen wir an einen Spot, den Stef­fen auf dem Hin­weg schon ange­prie­sen hat­te. Wie­der war es der Baby Grif­fon der den ers­ten Kon­takt hat­te. Der Wider­stand war deut­lich grö­ßer als bei den Bar­schen zuvor. Klei­ner Hecht oder ein bes­se­rer Barsch? Als die roten Flos­sen sicht­bar wur­den war klar, end­lich ein Guter — yeaah! Der gut genähr­te Bur­sche knack­te end­lich die 35cm.

größ­ter Barsch des Tages

Fazit: Ein super Angel­tag, bei dem in mei­nen Augen alles stimm­te! Vie­len Dank noch ein­mal an Stef­fen von der Raub­fisch­frak­ti­on fürs ‘Gui­ding’ und an Sven von Big­Fish für das gei­le Boot!

Tight lines aller­seits,

Sören

per­fek­ter Abschluß des Tages

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