2012

Barsch, Zander oder Rapfen?

Sommerangeln: Sonne, Hitze und gute Fische

Der Som­mer ist nun rich­tig da. Son­ne und 30° Cel­si­us, was macht man da? Ab ans Was­ser! So war es auch heu­te. Jan hat­te sich vor kur­zem ein Kanu zuge­legt, dass noch ges­tern Abend von uns für die heu­ti­ge Tour fer­tig gemacht wur­de. Denn wir woll­te nicht mit Mus­kel­kraft, son­dern mit dem Elek­tro­mo­tor die Dove Elbe in Ham­burg unsi­cher machen. Am Vor­mit­tag ging es dann an den Fluss im Osten Ham­burgs und das Boot ins Was­ser. Heu­te an Bord: Jan, Sören und ich. Auf­trag: Sören von der Güte des Gewäs­sers über­zeu­gen. Und das soll­te uns gelin­gen.

Barsche fangen
Sören und Felix mit Bar­schen aus der Doven Elbe

Erstmal Barschangeln…auf Barsch, Zander und Rapfen.

Rapfen Elbe
…Rap­fen, auch bekannt als Koks­plöt­ze

Zunächst ging es an die uns bekann­ten Spots, an denen eigent­lich immer Bar­sche ste­hen. Die ers­ten Fän­ge lie­ßen auch nicht lan­ge auf sich war­ten. Am fei­nen Geschirr immer wie­der ein gro­ßer Spaß, die klei­nen Sta­chel­trä­ger zu ver­haf­ten. Über den Tag konn­ten wir diver­se Bar­sche bis 30cm an die Haken krie­gen. Wir fisch­ten wie­der haupt­säch­lich mit Hard­baits: Klei­ne Wob­bler, Stick­baits und an beson­ders hän­ger­träch­ti­gen Stel­len auch mal das Texas-Rig. Die Fische bis­sen meist in Tie­fen von 1–3 Meter. Als die erfolg­reichs­ten Bar­sch­kö­der erwie­sen sich heu­te der Illex Chub­by und der Baby Grif­fon, ein Crank­bait aus dem Hau­se Mega­bass. Immer wie­der waren auch Rap­fen gern gese­he­ne Gäs­te an unse­ren Ruten. Die Kapi­ta­len waren (noch) nicht dabei. Aber auch das soll­te sich noch spä­ter am Tag ändern. Aber erst­mal zu den Zan­dern.

Zander
Jan mit über­ra­schen­dem Fang

Einen uns bekann­ten Ang­ler aus Ham­burg konn­ten wir dann auch noch auf dem Was­ser tref­fen: Jörg, der auch mal einen Bericht von sei­nem kapi­ta­len Zan­der hier bei uns geposted hat, war mit sei­nem Boot, der HD4Ever, am Ufer und genoss das herr­li­che Wet­ter. Sei­ne Angeln waren natür­lich auch dabei. Nach kur­zem Gruß ging es wei­ter.
Jan ver­such­te es etwas wei­ter drau­ßen vor der Kan­te und mon­tier­te einen etwas tie­fer lau­fen­den Wob­bler. Gleich beim ers­ten Wurf ging ein Schlag durch die Rute. Ein Zan­der hat­te sich den Wob­bler von “Der Nor­den angelt” von Sven Mat­t­hies­sen ein­ver­leibt.

http://www.youtube.com/watch?v=PfmFKJSk4Rg

Er kam, sah ihn, und fing ihn — Rapfen PB geknackt

Maul eines Rapfen
Scheu­ne auf — da geht eini­ges rein!

Spä­ter am Nach­mit­tag wur­de dann noch mal ein unbe­kann­ter Spot ange­fah­ren. Rela­tiv flach und mit viel Alt­holz im Was­ser. Ich warf immer wie­der ans Ufer, das mit über­hän­gen und ver­sun­ke­nen Bäu­men gespickt war. Mir wur­de bewusst, wie gut es doch sein kann, eine Son­nen­bril­le mit pola­ri­sier­ten Glä­sern zu tra­gen: Ein kapi­tal­ter Rap­fen zog kei­ne zehn Meter von mir und dem Boot ent­fernt knapp unter­halb der Was­ser­ober­flä­che sei­ne Run­den. Info an die Boot­s­crew: “Kapi­ta­ler Rap­fen, schaut da!” Ich wer­fe cir­ca fünf Meter hin­ter den Räu­ber und leie­re mei­nen Wob­bler rela­tiv zügig ein. Dann der ersehn­te Ein­schlag in der Rute! Welch ein Erleb­nis, einen Fisch auf Sicht anzu­wer­fen und zu fan­gen. Nach kna­cki­gem Drill mit schö­nen Fluch­ten und viel Schweiß konn­te ich den Rap­fen dann lan­den: 75cm. Mei­ne neue PB! Rap­fen­an­geln rockt!

Großrapfen
75cm Rap­fen — neue PB für Felix
Rapfen angeln
Auf Wie­der­se­hen!

Wie­der­mal ein rich­tig guter Angel­tag! Dan­ke an Jan, das Boot geht ab — und fängt!

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3 Kommentare

  1. Petri zum Rap­fen PB und wei­ter­hin fet­te Beu­te! Die Sil­ber­pfei­le machen im Drill ein­fach eine mords Gau­di und zei­gen der Brem­se mal so rich­tig wo es lang geht. Schö­ne Fische und Thumbs up!

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