2012

Bachforellen in Schleswig-Holstein

Forellenangeln im Bach

Letz­te Woche ging es zu Sven Mat­t­hie­sen von der ‘der-Norden-angelt.de’, um an sei­nem Haus­ge­wäs­ser einem Bach bzw. klei­nem Fluß auf Bach­fo­rel­len zu angeln. Mor­gens um 7 star­te­ten wir unse­ren Trip, nach 2 Stun­den fahrt gab es bei Sven ein Begrü­ßungs­käff­chen und eine neue Bar­sch­ru­te für Sascha. Nach einem kur­zem Schnack ging es dann auch schon ans Was­ser.

Sascha mit sei­ner bes­ten Bafo

Wie schon häu­fi­ger die­ses Jahr erwisch­ten wir nach diver­sen Son­nen­ta­gen mal wie­der einen Tag mit nord­deut­schem ‘Schiet­wet­ter’ und star­te­ten den Angel­tag im Dau­er­re­gen. Wir began­nen an einem klei­nem Wehr, wel­ches durch den Sauer­stoff­reich­tum sicher­lich ein guter Spot ist. Die ers­ten Fische lie­ßen nicht lan­ge auf sich war­ten. Sven konn­te bereits nach dem zwei­ten Wurf einen klei­nen Barsch lan­den und auch ich fing mei­ne ers­ten Fische, dar­un­ter ein bes­se­rer Barsch an die 30cm. Da wir es aber auf Sal­mo­ni­den abge­se­hen hat­ten, wech­sel­ten wir den Spot und schli­chen von nun an am Bach ent­lang, der an man­chen Stel­len kei­ne 3 Meter breit ist.

Wir befisch­ten ein paar viel­ver­spre­chen­de Stel­len und beka­men wei­te­re klei­ne Sta­chel­rit­ter an den Haken. Sven war es dann, der den ers­ten Sal­mo­ni­den­kon­takt hat­te. Es war eine klei­ne­re Forel­le, die den Haken im Drill aller­dings abschüt­teln konn­te. Nach ein paar wei­te­ren Wür­fen ging es zurück zum Auto, um den Spot noch­mal zu wech­seln. Es ging an einen abge­le­gen Teil des Flu­ßes mit unbe­rühr­ter Natur. Neben einer Blind­schlei­che, einem Eis­vo­gel beka­men wir hier auch end­lich wun­der­schö­ne Bach­fo­rel­len zu gesicht!

Das Angeln an die­sem Teil des Gewäs­sern war wirk­lich traum­haft, auch wenn der Dau­er­re­gen mir lang­sam auf die Ner­ven ging. Wir schli­chen von Spot zu Spot und angel­ten mal vom Ufer und mal mit­ten im Bach, eine wahr­lich fan­tas­ti­sche Fische­rei. Sven agier­te dabei als Gui­de und zeig­te uns viel­ver­spre­chen­de Stel­len. Als der Regen nach­ließ und die Son­ne lang­sam aber sicher ihren Weg durch die Wol­ken bahn­te, beka­men auch die Bach­fo­rel­len mehr Lust auf unse­re Köder. Sven konn­te die ers­ten 2 Sal­mo­ni­den des Tages fan­gen, zwar kei­ne Rie­sen aber sehr schö­ne Fische.

unter­ma­ßi­ge Bach­fo­rel­len beim Release

Auch ich bekam mei­nen ers­ten Kon­takt. Ich hat­te die knapp gehak­te Forel­le von gut 30cm schon kurz vor den Füßen, als sie eine Flucht star­te­te und den Haken anschüt­tel­te. Ärger­lich, aber nicht wei­ter schlimm, da ich davon aus­ging, das wei­te­re Fische fol­gen wür­den. Pus­te­ku­chen! Ich hat­te ein­deu­tig einen gebrauch­ten Tag erwischt, denn ich konn­te von 4 Bis­sen ledig­lich einen ver­wer­ten. Einer war beson­ders ärger­lich. Eine cir­ca 40cm Forel­le atta­ckier­te mei­nen Köder direkt vor mei­nen Füßen, woll­te aber ein­fach nicht hän­gen blei­ben. So konn­te ich an die­sem Tag nur eine klei­ne Bach­fo­rel­le und diver­se Bar­sche lan­den. Bei Sven und Sascha lief es deut­lich bes­ser. Bei­de konn­ten 8 Bach­fo­rel­len fan­gen, Sven mit 40 und 41cm sogar zwei rich­tig gute Fische.

Drill einer 40er Bach­fo­rel­le

Wor­an lag es, das die Jungs mich so nass gemacht haben? Habe ich mich ein­fach zu doof ange­stellt? Nein, natür­lich auf gar kei­nen Fall! Zwar kann ich mich mit mei­nen knapp 2 Metern nicht so gazel­len­gleich durchs Was­ser bewe­gen wie Sven, aller­dings stol­ziert Sascha ver­mut­lich auch nicht so ele­gant wie ein Fla­min­go durch den Bach. Lag es an mei­ner roten Tarn­ja­cke? Nein, auch nicht, denn an einer Stel­le stand ich mit Sascha auf glei­cher Höhe im Was­ser — er fing 3 klei­ne Forel­len, ich hat­te kei­nen Kon­takt. Der Schul­di­ge, zumin­dest mei­ne offi­zi­el­le Aus­re­de, ist also der Köder! 16 von 17 Forel­len wur­den auf den Lucky Craft Poin­ter 48SP gefan­gen.

Auch wenn ich die­sen Tag sehr genos­sen habe und es so schnell wie mög­lich wie­der­ho­len möch­te, ich habe schließ­lich was gut zu machen, hat­ten Sascha und Sven sicher­lich etwas mehr Spaß. Bei Sascha war die Fre­quenz teil­wei­se fan­tas­tisch, er konn­te zum Bei­spiel inner­halb von 5 Wür­fen 3 Forel­len fan­gen. Er erwisch­te mit cir­ca 30cm auch eine etwas bes­se­re Sal­mo­ni­de. Das bes­te Ergeb­nis erziel­te aller­dings Sven, da er die bei­den größ­ten Bach­fo­rel­len des Tages fing. Die 41er war eine abso­lu­te Schön­heit, wie ihr auf fol­gen­dem Bild unschwer erken­nen könnt. Dazu noch ein­mal ein dickes Petri Sven.

Bachforelle
größ­te und schöns­te Bach­fo­rel­le des Tages

Auch an die­ser Stel­le noch ein­mal ein gro­ßes Dan­ke­schön an Sven für die­sen super Tag und das Gui­ding. Wir sehen uns am Bach oder beim Zan­dern an der Elbe.

Tight lines aller­seits Euer Sören

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Unter dem Namen Redaktion haben wir vornehmlich ältere Artikel abgelegt, bei denen eine Zuordnung des Autors schwierig ist oder es einmalige Beiträge waren.

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4 Kommentare

  1. Hal­lo!!
    Ich bin auch häu­fi­ger angeln in der tree­ne und wir hat­ten noch nie so einen erfolg­rei­chen Tag wie sie es hat­ten. dazu erst­mal herz­li­chen Glück­wunsch da kann man ja echt nei­disch wer­den! Wo an der tree­ne waren sie denn? Wir sind meis­tens bei Tarp in der Nähe.
    Mfg

    1. Moin Frith­jof, dan­ke für die Glück­wün­sche. Wir waren auch in der Nähe von Tarp, genau kann ich es dir aber nicht mehr sagen, ist schließ­lich schon ein paar Jah­re her. Ob es dort immer noch so gut ist, kann ich dir nicht sagen, der Bestand soll aber ganz ordent­lich sein.
      LG

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