2013

Neue Angelspots an den Hamburger Gewässern entdecken

Spotsuche an den Hamburger Brücken

halbstarker Hamburger Barsch
halb­star­ker Ham­bur­ger Barsch

Es war der ers­te wirk­li­che Früh­lings­tag in Ham­burg. Schön war’s! Letz­te Woche ging es zusam­men mit Phil­ip kreuz und quer durch die Han­se­stadt, um ein paar neue Angel­spots aus­zu­spä­hen. Ham­burg hat cir­ca 2500 Brü­cken, mehr als Vene­dig, Ams­ter­dam und Lon­don zusam­men. Dem­entspre­chend gibt es natür­lich nahe­zu unend­lich vie­le Spots, die man befi­schen kann. An den Ham­bur­ger Gewäs­sern hieß es also Meter machen und Tes­ten. Die ers­te Stel­le sah sehr viel­ver­spre­chend aus: Boo­te, Ste­ge, Brü­cken noch das ein oder ande­re Schman­kerl, auf das die Bar­sche eigent­li­chen ste­hen soll­ten. Doch nichts war’s, nicht ein Biss auf Gum­mi oder Hard­bait. Daher ver­ab­schie­de­ten wir uns nach gut 30 Minu­ten wie­der und zogen wei­ter. Per Goog­le Maps wur­den wei­te­re poten­ti­ell inter­es­san­te Ecken aus­ge­guckt und schließ­lich ange­fah­ren. Die meis­ten ande­ren Spots konn­ten wir jedoch nicht bean­geln, da man ein­fach nicht ans Was­ser kam.

Zwei, drei Brü­cken wei­ter gab es dann end­lich den ers­ten Fisch des Tages. Beim ers­ten Wurf stieg ein klei­nen Barsch auf einen Kei­tech 3″ Easy Shi­ner ein. Wir hat­ten offen­sicht­lich die Weiß­fi­sche und somit auch die Räu­ber gefun­den, denn es gab eine gute Biss- und Fisch­fre­quenz mit Bar­schen bis an die 30cm. Zwar waren kei­ne gro­ßen Sta­chel­rit­ter vor Ort, aber Spaß mach­te es defi­ni­tiv. Zu beob­ach­ten war, dass Gum­mi am Jig deut­lich bes­ser lief als an der Drop Shot Mon­ta­ge. Von einer auf die ande­re Minu­te war dann der Spuk vor­bei und wir beka­men kei­ne Bis­se mehr. Hat­ten wir die Bar­sche zu sehr genervt? Waren sie wei­ter gezo­gen? Die Ant­wort folg­te kur­ze Zeit spä­ter: ein cir­ka 60cm lan­ger Hecht stieg auf einen Flash J Pin­tail in 3″ an der 1,6gr Nail­bomb ein, der an der 15gr Rute schon Lau­ne mach­te. Das Stroft Fluo­ro hielt und so konn­te der Fisch zügig gelan­det und released wer­den. Da es nun sicher­lich etwas dau­ern wür­de bis die Bar­sche wie­der an den Spot zurück­kom­men wür­den, zogen wei­ter an den Ham­bur­ger Gewäs­sern ent­lang und such­ten eine neue Angel­stel­le. Zunächst erfolg­los, denn Pri­vat­grund­stü­cke mit Zäu­nen ver­sperr­ten uns immer wie­der den Weg.

Bester Barsch des Tages
Bes­ter Barsch des Tages

Letzt­end­lich fan­den wir noch ein paar Stel­len, an den man gut ans Was­ser kam und die viel­ver­spre­chend aus­sa­hen, jedoch gab es hier nicht einen Biss. Da die wir nicht mehr viel Zeit hat­ten und es bei Phil­ip bis dato nicht so rich­tig gut lief fuh­ren wir zurück an den bes­ten Spot des Tages. Bereits nach kur­zer Zeit konn­te Phil­ip zwi­schen Brü­cke und Steg einen anstän­di­gen Barsch ver­haf­ten, der größ­te bis dato. Ich fisch­te zu der Zeit einen 3″ Flash J am Pro­pel­ler Jig, bekam zunächst aller­dings nicht einen Biss. Kurz bevor wir ein­pa­cken woll­ten, gab es dann doch noch ein dump­fes Tock! Kein gro­ßer Barsch son­dern ein Zan­der hat­te sich den Flash J ein­ver­leibt. Im Gegen­satz zum Hecht, wur­de die­ser noch schnell abge­lich­tet bevor er wie­der ins Was­ser durf­te. Da nun offen­sicht­lich wie­der die grö­ße­ren Räu­ber am Platz waren, die Schon­zeit haben, pack­ten wir ein und fuh­ren nach einem schö­nen Angel­tag in der Son­ne nach Hau­se.

ungewollter Beifang am Propeller Jig
unge­woll­ter Bei­fang am Pro­pel­ler Jig

Nächster Tag — gleicher Spot

Am fol­gen­den Tag konn­te ich mei­ne frisch gefer­tig­te, neue Zan­der­ru­te bei Kum­pel Den­nis abho­len. Da es nur ein mini­ma­ler Umweg war, fuhr ich auf dem Rück­weg kurz am Spot des Vor­ta­ges vor­bei. Ich bekam deut­lich weni­ger Bis­se und konn­te zunächst nur zwei Baby Bar­sche und einen halb­star­ken ‘Gestreif­ten’ ver­haf­ten. Kurz bevor ich ein­pa­cken woll­te, gab es dann end­lich noch einen zünf­ti­gen Anfas­ser! Wie­der war es der 3″ Easy Shi­ner in Waka­sa­gi von Kei­tech, der bereits am Vor­tag am bes­ten lief, der den Biss pro­vo­zier­te. Zum Vor­schein kam ein 36er Barsch der offen­sicht­lich kurz vorm ablai­chen war. Lei­der war nie­mand für ein anstän­di­ges Foto in Reich­wei­te, wes­we­gen es nur ein selbst geschos­se­nes Han­dy­pic gibt. Auch am fol­gen­den Tag, gab es von guten sil­ber­nen Fischen kei­ne anstän­di­gen Fotos. Wo ist der Foto­graf, wenn man ihn braucht? Mehr dazu im nächs­ten Bericht.

Barsch mit Baby Bauch
Barsch mit Baby Bauch

Grü­ße in die Run­de und bis dem­nächst!

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Redaktion

Unter dem Namen Redaktion haben wir vornehmlich ältere Artikel abgelegt, bei denen eine Zuordnung des Autors schwierig ist oder es einmalige Beiträge waren.

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