2013

Watangeln in der Ostsee

Anstatt der erhofften Meerforelle gab es einen starken Dorsch

Der macht schon ordentlich Spaß am Meerforellentackle
Der macht schon ordent­lich Spaß am Meer­fo­rel­len­ta­ck­le

Frei­tag ging es zum ers­ten Mal seit dem Früh­jahr 2011 für mich zum Wat­fi­schen an die Ost­see­küs­te, mit am Start war Till vom Ber­ge­dor­fer Ang­ler-Cen­trum. Den Ziel­fisch der Tour, die Meer­fo­rel­le, konn­ten wir lei­der nicht fan­gen, dafür gab es aber eine gewich­ti­ge Über­ra­schung.

Mor­gens um 4 Uhr ging es mit dem Auto Rich­tung Ost­hol­stein. Die Fahrt lief rei­bungs­los und so stan­den wir wie geplant in vol­ler Wat­mon­tur um 6 Uhr im Was­ser. Till fisch­te klas­sisch mit einem Blin­ker und einer Sprin­ger­flie­ge, wäh­rend ich ein wenig moder­ner daher kam und einen FX9 von Mega­bass als Köder wähl­te. Gleich beim zwei­ten Wurf stieg ein Fisch zir­ka zehn Meter vorm Ufer auf mei­nen japa­ni­schen Hard­bait ein. Es war sofort klar, dass da was „lüd­des“ den Köder gepackt hat und dann konn­te ich auch schon einen klei­nen Dorsch im Schein mei­ner Kopf­lam­pe erken­nen. Schnell abge­hakt und zurück zu Mud­di geschickt. Das war schon mal ein guter Anfang dach­ten wir uns, aber Bana­ne, die nächs­ten drei Stun­den gab es kei­nen rich­ti­gen Fisch­kon­takt für uns. Glas­kla­res Was­ser, kein Wind, ver­hält­nis­mä­ßig nied­ri­ger Was­ser­stand und ein reich­li­ches Nah­rungs­an­ge­bot an San­daa­len, Grun­deln und Gar­ne­len mach­ten das Fischen auf die Sil­ber­bar­ren nicht wirk­lich ein­fach.

Gegen 9 Uhr kam dann die Erlö­sung, ich fisch­te gera­de mit einem gedeck­ten 25g Snaps, als ich auf vol­ler Wurf­di­stanz einen guten Biss bekam. Der Anschlag saß und ich spür­te sofort gute Gegen­wehr, doch dann hat­te ich auf ein­mal das Gefühl, einen Hän­ger zu haben, bis wie­der Bewe­gung ins Spiel kam. Das konn­te kei­ne Meer­fo­rel­le sein dach­ten wir uns und als ich den Fisch dann ziem­lich an mich ran gepumpt hat­te, ent­pupp­te sich mein Geg­ner als statt­li­cher Küs­ten­dorsch. Till schal­te­te schnell und kescher­te den Dorsch sicher. Was für ein kugel­run­des Pracht­ex­em­plar, ich kann mich nicht dran erin­nern, dass ich mal einen grö­ße­ren Ost­see­leo­par­den beim Wat­fi­schen gefan­gen habe.

Ein stattlicher Beifang
Ein statt­li­cher Bei­fang

Danach befisch­ten wir den Spot in der Hoff­nung, dass noch wei­te­re Dor­sche vor Ort sind, ein wenig wei­ter, jedoch ohne wei­te­re Bis­se. Dafür konn­ten wir aber eini­ge Meer­fo­rel­len beim Sprin­gen und Buckeln beob­ach­ten, bei­ßen woll­ten sie jedoch nicht. Kurz dar­auf wech­sel­ten wir noch mal die Stel­le, doch auch dort gab es kei­ne Bis­se mehr, bis wir uns letzt­end­lich dazu ent­schlos­sen Fei­er­abend zu machen.

Obwohl die Meer­fo­rel­len heu­te lei­der ziem­lich zickig waren, war das mal wie­der ein tol­ler Angel­tag nach lan­ger Absti­nenz an der Ost­see. Der Dorsch war zudem ein super Bei­fang und macht Lau­ne auf mehr, die bes­te Zeit für Küs­ten­dor­sche beginnt ja gera­de erst.

Also ab mit Euch ans Was­ser, tight lines!
Sascha

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Sascha

Quasi seit der ersten Minute mit am Start. Zielfisch Nr.1 ist immer noch ganz klar der Zander. Aber auch Hechte, Meerforellen in der Ostsee, Lachse in DK und Wolfsbarsche in Irland stehen jedes Jahr auf's Neue auf der Liste. Mal schauen was da in der Zukunft noch dazu kommen wird...

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