MeerforelleMontagen / Rigs

Springerfliege für das Meerforellenangeln mit dem festen Seitenarm

Feste Springerfliege für das Angeln auf Meerforellen

Vie­le Meer­fo­rel­len Ang­ler fra­gen sich, ob man mit Sprin­ger­flie­ge tat­säch­lich mehr Fische fängt. Die­se Fra­ge kann ich nicht defi­ni­tiv beant­wor­ten. Mei­ner Mei­nung nach, kann eine Sprin­ger­flie­ge beim Meer­fo­rel­len­an­geln jedoch manch­mal wah­re Wun­der bewir­ken. Die Flie­ge imi­tiert ein flüch­ten­des Klein­tier wie z.B. eine Gar­ne­le, wel­che vom Blin­ker/Wobbler, der einem klei­nen Fisch ähnelt, ver­folgt wird. Dadurch wird der ‚Fut­ter­neid’ der Meer­fo­rel­le teil­wei­se so stark gereizt, dass auch Fische bei­ßen, die eigent­lich nicht hung­rig sind. Es gibt auch immer wie­der Tage an denen die Meer­fo­rel­len nur auf die Sprin­ger­flie­ge bei­ßen und den Blin­ker ver­schmä­hen. Hin und wie­der pas­siert es aber auch (sel­ten), dass man Dou­blet­ten fängt, das sind dann meis­ten Grön­län­der, die in Grup­pen jagen, die Fische sind dann in der Regel 30–50cm groß. Die Flie­ge wird ca. 50–100cm über den Blinker/Wobbler an einen ca. 10–15cm lan­gen Sei­ten­arm mon­tiert.

Ich präsentiere stolz meine 59er Meerforelle
Ich prä­sen­tie­re stolz mei­ne 59er Meer­fo­rel­le

Es gibt zahl­rei­che Metho­den um die Sprin­ger­flie­ge zu mon­tie­ren, ich erklä­re euch im Fol­gen­den mei­ne per­sön­li­che Lieb­lings­mon­ta­ge. Egal ob ich mit oder ohne Sprin­ger­flie­ge fische, ver­bin­de ich mein ca.1,2m lan­ges, 0,28mm star­kes Fluo­car­bon­vorfach mit Hil­fe des dop­pel­ten Grin­ner­kno­tens mit der 7,5kg tra­gen­den gefloch­te­nen Haupt­schnur von Stroft. Der dop­pel­te Grin­ner­kno­ten lässt sich wie folgt bin­den:

Zuerst legt man die Schnuren­den par­al­lel zuein­an­der. Dann legt man mit dem einen Ende eine Schlau­fe, anschlie­ßend führt man das Ende 5 mal durch die Schlau­fe. Jetzt befeuch­tet man die Schnur ein wenig und zieht den Kno­ten zusam­men. Nun wie­der­holt man das Gan­ze mit dem ande­ren Schnuren­de der ande­ren Sei­te. Jetzt kann man an bei­den Schnü­ren zie­hen, so dass die Kno­ten auf ein­an­der zug­lei­ten, jetzt noch ordent­lich fest­zie­hen. So, nun kommt der ent­schei­de­ne Aspekt, wenn man ohne Sprin­ger­flie­ge fischen woll­te, wür­de man jetzt bei­de über­ste­hen­den Schnuren­den abschnei­den. Ich schnei­de aber nur das Ende der gefloch­te­nen Haupt­schur ab und kno­te mei­ne Sprin­ger­flie­ge mit dem Rapal­lakno­ten an das Ende des über­ste­hen­den Fluo­car­bon­vorfachs. Wäh­rend ich den dop­pel­ten Grin­ner­kno­ten bin­de, ach­te ich schon immer dar­auf, dass ein ca. 15cm lan­ges Stück Fluo­car­bon über­ste­hen bleibt.

Meerforellenfliegen
Meer­fo­rel­len­flie­gen

Als Flie­ge ver­wen­de ich eigent­lich das gan­ze Jahr über ver­schie­de­ne Gar­ne­le­n­imi­ta­tio­nen wie z.B. die Pat­te­gri­sen und auch ger­ne mal Reiz­flie­gen wie die Polar-Magnus. Beim Fischen am Abend und in der Nacht brin­gen schwar­ze Flie­gen auch immer wie­der den ersehn­ten Erfolg und auch die Dor­sche sind dann nicht abge­neigt, die gibt es dann auch oft als Dou­blet­te, wenn ein Schwarm unter Land ist. Aber lei­der gibt es bei der Sprin­ger­flie­gen­mon­ta­ge auch einen Nach­teil. Man muss beden­ken, dass wenn ein Fisch gebis­sen hat, immer ein Haken/Drilling frei hängt und sich im Tang, See­grass oder an Stei­nen fest­ha­ken kann, in die­sem Fall ver­liert man den Fisch häu­fig. Mir per­sön­lich ist es zum Glück noch nie pas­siert.

So ich hof­fe, dass ich euch ein wenig wei­ter­hel­fen konn­te.

Gruß an die Küs­te Euer Z. Zan­der

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