HechtKöder / BaitsMethodenTechnik, Tackle, Köder

Jerken und Jerkbaits

Um was geht es eigentlich beim Jerken? Und was sind Jerkbaits?

Jer­ken ist eine spe­zi­el­le Köder­füh­rung, die mit einem ruck­ar­ti­gen Füh­rungs­stil (to jerk = rucken) und spe­zi­ell dafür aus­ge­leg­ten und ent­wi­ckel­ten Ködern gefischt wird.

Hechtangeln: Jerkbait
Gro­ßer Hecht aus Hol­land

Man kann jedoch die ver­schie­dens­ten Kunst­kö­der auf die­se Art fischen:
Spe­zi­el­le Jerk­baitsTwitch­baits (wozu eigent­lich alle nor­ma­len Wob­bler und Pop­per gehö­ren, die geschla­gen oder gezupft wer­den), Diver (tau­chen­de Jerk­baits, die einen ver­füh­re­ri­schen auf- und ab Lauf haben)  und Gli­der (glei­ten­de Jerk­baits, sie lau­fen her seits­wärts). Alle die­se Köder wer­den durch eine ruck­ar­ti­ge Füh­rung mit ein­ge­streu­ten Pau­sen meist inter­es­san­ter für die Räu­ber.

Jerkbaits

Die „ech­ten Jerk­baits“ wur­den frü­her aus­schließ­lich aus Holz her­ge­stellt, mitt­ler­wei­le gibt es aber auch vie­le ver­schie­de­ne Köder aus Kunst­stoff, die min­des­tens genau­so gut lau­fen und dazu meis­tens noch wesent­lich wider­stands­fä­hi­ger als Holz­mo­del­le sind. Sie besit­zen kei­ne Tauch­schau­fel und es gibt sie in den ver­schie­dens­ten For­men, Far­ben, Grö­ßen und Aus­füh­run­gen.
Jerk­baits kön­nen eigent­lich das gan­ze Jahr über gefischt wer­den, wobei sie doch in der war­men Jah­res­zeit am fän­gigs­ten sind. Wer im Win­ter mit Jerks fischt, soll­te dar­auf ach­ten, den Köder lang­sam zu füh­ren. Auch gibt es ein paar Jerk­bait-Model­le, die mit Gum­mi­schwän­zen aus­ge­rüs­tet sind. Im Breich der Weich­plas­tik­kö­der (Soft­lu­res) gibt es außer­dem Soft­je­rks, die sich auch sehr gut auf Hecht und Co. fischen las­sen.

Die­ses Video zeigt die ver­schie­de­nen Köder­ty­pen mit ihrem ver­schie­de­nen Lauf­ei­gen­schaf­ten und natür­lich ein paar tol­le Fän­ge.

Man unter­schei­det vor allem zwei Arten von Jerk­bait, die im Fol­gen­den erklärt wer­den:

Glider — gleitender Jerkbait

Gli­der bzw. glei­ten­de Jerk­baits wech­seln bei jedem Schlag ihre Lauf­rich­tung. In den Spinn­pau­sen schwe­ben die­se Köder dann ver­füh­re­risch, um den hecht zum Anbiss zu rei­zen. Aber auch sin­ken­de und auf­trei­ben­de Jerk­baits sind erhät­lich. Schwim­men­de Jerk­baits, soge­nann­te Top-Water-Jerks eig­nen sich vor allem, wenn über Kraut­bän­ken, die knapp unter die Ober­flä­che rei­chen, gefischt wer­den soll.Ein sin­ken­der Jerk­bait sinkt lang­sam ab, sein Köder­spiel beginnt in dem Moment, in dem mit dem Ein­ho­len begon­nen wird und wir die Schlä­ge in die Rute geben.

Diver — abtauchender Jerkbait

Als Diver oder abtau­chenn­den Jerk­bait bezeich­net man Jerk­baits, die beim Ein­ho­len und bei den Schlä­gen abtau­chen und in den Spinn­pau­sen wie­der auf­tau­chen. Eini­ge die­ser Model­le bes­ti­zen bieg­sa­me Tauch­schau­feln, so dass der Ang­ler die Tauch­tie­fe selbst vari­ie­ren kann. Die unbeblei­ten Model­le tau­chen nicht so tief wie die beblei­ten ab, mit einem beblei­ten Jerk­bait las­sen sich Tie­fen von bis zu fünf Meter befi­schen.

Mehr zum The­ma Köder & Co. fin­det Ihr in unse­rem Bait & Tack­le Bereich und bei Angel­kö­dern

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