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Angel-News: Fischtreppe versus Denkmalschutz, Aalangeln 2013 und der Barsch als gern gesehener Beifang

Hamburg-Bergedorf: neue Fischtreppe an der Bille sorgt für Ärger

Die­se Fisch­trep­pe hät­te so wohl nicht gebaut wer­den dür­fen. Laut Denk­mal­schüt­zer ist der “Koloss aus Stahl” eine Ver­schan­de­lung des 800 Jah­re alten Kul­tur­denk­ma­les im Ham­bur­ger Stadteil Ber­ge­dorf. Die neue 95 Meter lan­ge Fisch­trep­pe soll die Bil­le für die dort hei­mi­schen Forel­len (vor allem Bach­fo­rel­len und Meer­fo­rel­len auf dem Weg zu ihren Laich­ge­bie­ten) erleich­tern. Im Rah­men der EG Was­ser­rah­men­richt­li­nie wur­de die­se Wohl­tat für Fische erbaut. Am Ser­r­ahn, wie der Teil der Bil­le dort heißt, wird Was­ser auf­ge­staut. Ein­ser­seits wird damit der Gra­ben sowie der See am Ber­ge­dor­fer Schloss mit Was­ser der Bil­le befüllt und außer­dem wur­de hier so frü­her eine Müh­le mit Was­ser­kraft betrie­ben. Laut Denk­mal­schutz hät­te die­ser Bau jedoch nicht geneh­migt wer­den dür­fen. Die Behör­den hal­ten sich momen­tan bedeckt. Die Eigen­tü­mer der uralten Gebäu­de den­ken nun über eine Kla­ge wegen der erlit­te­nen Wert­min­de­rung nach. Am Sams­tag den 1. Juni soll die Fisch­trep­pe im Rah­men eines Sta­pel­lau­fes ein­ge­weiht wer­den. Ein Kom­men­tar einen Denk­mal­schüt­zers: “Die Fische sind hier 800 Jah­re ohne Auf­stieg aus­ge­kom­men, ohne dass es öko­lo­gi­sche Kata­stro­phen gab. Wozu brau­chen sie jetzt die Trep­pe?” Kein Kom­men­tar zu die­sem Kom­men­tar von unse­rer Sei­te.

Aalangeln 2013: Die Fänge gehen los

Die Mel­dun­gen von Aal­fän­gen häu­fen sich. Mit den stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren kom­men auch die Aale in Fress­lau­ne. Und das mer­ken die Ang­ler. Immer häu­fi­ger wer­den gute Aal­fän­ge gemel­det, der Topp­kö­der ist auch in die­sem Jahr bis­her wie­der der gute alte Tau­wurm. Beim Aalan­geln soll­te man den Hege­ge­dan­ken jedoch noch inten­si­ver als beim Ang­len ansons­ten beden­ken. Bei kaum einem ande­ren Fisch wird der­art viel Auf­wand für Besatz und Erhalt der Art getan. Der Grund ist dabei ein­fach und trau­rig zugleich: Der Aal ist eine vom Aus­ster­ben bedroh­te Art. Eini­ge der Grün­de dafür könnt Ihr in dem fol­gen­den Arti­kel nach­le­sen: Aal vor dem aus­ster­ben bedroht

Ein häu­fi­ger Bei­fang beim Aalan­geln: Der Barsch. Gera­de in den letz­ten drei Stun­den vor der Dun­kel­heit schei­nen die Bar­sche sich noch­mal den Bauch voll­schla­gen zu wol­len. Wer also ein Nacht­an­geln auf Aal plant, soll­te ruhig frü­her am Was­ser als gewohnt sein. Dann hat man gute Chan­cen, den einen oder ande­ren Barsch zu erwi­schen. Das Gute dabei: Weder Metho­de noch Köder müs­sen dafür umge­stellt wer­den und die Bar­sche gehen schein­bar auf den sel­ben Fress­rou­te wie die Aale, bloß frü­her. Ein­fach mit dem Tau­wurm auf Grund angeln, und auf Bar­sche hof­fen. Gera­de dann, wenn der Barsch der Ziel­fisch ist, reicht oft­mals ein hal­ber Tau­wurm. Links: Tipps für das Aalan­geln / Tipps für das Barsch­an­geln

Mach's gut Jungchen!
Mach’s gut Jung­chen!

Angeln: Vermischte News

Spruch der Woche: “Es ist mir scheiß­egal, wer Dein Vater ist – solan­ge ich hier ang­le, läufst Du nicht übers Was­ser!”

Arti­kel, die die­se Woche neu und aktu­ell bei Dicht am Fisch zu fin­den sind:

Okavango tiger fishing

Zwei Typen, drei Flie­gen­ru­ten, ein Vans RV6 Air­craft, eine GoPro und jede Men­ge Begeis­te­rung, auf dem Angelaben­teu­er Ihres Lebens! The Awe­so­me Oka­van­go Cat­fish Run!

Wir wün­schen allen ein schö­nes und hoff­fent­lich fischi­ges und son­ni­ges Wochen­en­de!

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Redaktion

Unter dem Namen Redaktion haben wir vornehmlich ältere Artikel abgelegt, bei denen eine Zuordnung des Autors schwierig ist oder es einmalige Beiträge waren.

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