2012

Neue Spots an der Elbe entdecken

Zander suchen — Hechte fangen

Nach­dem bei uns zuletzt haupt­säch­lich klei­ne­re Zan­der gefan­gen wur­den, bega­ben wir uns letz­te Woche etwas län­ger ins Auto, um neue Spots auf­zu­tun. Für vie­le ist eine ein­stün­di­ge oder noch län­ge­re Fahrt zum Was­ser abso­lu­ter Stan­dard, um auf Zan­der zu angeln, bei mir zuletzt eher eine Aus­nah­me.

Bevor es los­ging, wur­de zunächst flei­ßig Goog­le Earth bemüht, um poten­ti­ell gute Spots zu fin­den. Hier wur­den die übli­chen Fak­to­ren mit ein­be­zo­gen, sprich Außen­kur­ven, Fahr­rin­ne, schlecht zugäng­li­che Spots etc. Nach­dem wir uns vor Ort die Tages­kar­ten zuge­legt haben, ging es dann end­lich los. Ab Rich­tung Was­ser, Auto par­ken und noch­mal gut 10–15 Minu­ten zu Fuß gehen. Der Spot sah fan­tas­tisch aus, gro­ßes Buh­nen­feld, schö­ne Rück­strö­mun­gen und ca. 2,5 Meter Was­ser­tie­fe an der Strö­mungs­kan­te. Ich war mir sicher, dass hier was geht!

läuft!

Falsch gedacht, nach gut einer Stun­de des Fau­len­zens und des Drop-Sho­tens ging es zwei Buh­nen wei­ter. Hier das glei­che Spiel, oben hui unten pfui! Bei der drit­ten Buh­ne, eine beson­ders lan­ge, hät­te ich so ziem­lich jede Wet­te ange­nom­men, dass hier was geht. Ich muss­te mich durch cir­ka zwei Meter hohes Schilf schla­gen, da kein Tram­pel­pfad zum Buh­nen­kopf ging. Noch bes­ser fand ich aller­dings, dass ein Fuchs mir qua­si den Weg zur Buh­ne zeig­te. Lei­der tat sich auch hier lei­der gar nichts!

Da wir zu Zweit unter­wegs waren, hat­ten wir in etwa vier Stun­den nun sechs Buh­nen gefischt ohne jeg­li­chen Kon­takt zu haben. Also Sachen gepackt und 10 Kilo­me­ter fluß­ab­wärts gefah­ren. Auch hier sah es sehr gut aus, aller­dings war es an der Strö­mungs­kan­te etwas fla­cher. Auf dem Weg zum Spot tra­fen wir auch ein­hei­mi­sche Ang­ler, die häu­fi­ger in der Ecke angeln, an dem Tag aller­dings auch noch kein Fisch hat­ten. So ver­kehrt konn­ten wir also nicht sein. Also noch­mal voll­mo­ti­viert alles pro­biert. Es war aber ein­fach nichts zu machen. Lag es am nied­ri­gen Pegel­stand?

klei­ner Esox auf einen Seft­ack Wob­bler

Da hin­ter mir ein Ein­schnitt war, an dem häu­fi­ger geraubt wur­de, beschloss ich es statt auf Zan­der nun auf Rap­fen zu pro­bie­ren, um mich nach 6 Stun­den wenigs­tens zu ent­schnei­dern. Gesagt, getan! Aller­dings inha­lier­te nach weni­gen Wür­fen kein Rap­fen den klei­nen Seft­ack Crack­bait son­dern ein klei­ner Esox. Schnell ein Foto gemacht, nächs­ter Wurf und schon hing der nächs­te Hecht am Köder. Zwar auch kein Rie­se, aber eine sehr will­kom­me­ne Abwechs­lung zum bis dato recht ein­tö­ni­gen Tag ohne Bis­se.

Letzt­end­lich war es ein schö­ner Tag, da wir in sehr natur­be­las­se­nen Ecken gean­gelt haben. Lei­der ohne die erhoff­ten Groß­zan­der. Zum Glück waren die Hech­te mit mir und bescher­ten mir einen schö­nen Abschluss des Angel­ta­ges.

Wie geht Ihr vor, wenn neue Spots tes­ten? Betreibt Ihr ‘Buh­nen­hop­ping’ in dem Ihr nach 10 Minu­ten den Platz wech­selt oder wer­den Buh­nen bei denen Ihr ein gutes Gefühlt habt voll aus­ge­an­gelt und auch mal über 5–6 Stun­den befischt? Bit­te nutzt die Kom­men­tar­funk­ti­on hier­für.

Sören

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