AngeltripsForellenguiding im SchwarzwaldNico

Forellenguiding im Sommer

Schöne Bachforellen in Süddeutschland

Bachforellen gab es wieder mal zweistellig beim Guiding
Bach­fo­rel­len gab es wie­der mal zwei­stel­lig beim Gui­ding

Anfang der Woche hat­te ich wie­der einen Gui­ding­gast bei mir am Forel­len­bach. Da es bei gro­ßer Hit­ze im Som­mer immer ein wenig schwer ist, einen rich­tig guten Fang­tag zu erle­ben, haben wir recht spon­tan einen Tag am Anfang die­ser Woche gewählt. Ein Regen­schau­er über Nacht und tags­über bewölkt, soll­te ide­al für unse­ren Trip am Bach sein. Nach einer recht lan­gen Anfahrt von Alex star­te­ten wir dann um ca. 8 Uhr mit dem Fischen am Bach­un­ter­lauf.

Schon am ers­ten Platz, bekam Alex­an­der auf einen 6cm Pul­se Shad einen Biss. Lei­der blieb der Fisch nicht hän­gen. Auch an der nächs­ten Stel­le gab es gleich wie­der eine hef­ti­ge Atta­cke von einer guten Bach­fo­rel­le.  Einen Gum­pen wei­ter kam dann schon der ers­te Fisch des Tages, eine schö­ne knapp­ma­ßi­ge Bach­fo­rel­le.

Auch wenn im Nor­mal­fall nach einem Fehl­biss oder einem gelan­de­ten Fisch danach nichts mehr in dem jewei­li­gen im Gum­pen beißt, riet ich ihm, es noch mal zu ver­su­chen. Tat­säch­lich kam wie­der eine Forel­le und atta­ckier­te den Köder, aber selbst beim zwei­ten nach­fas­sen blieb sie nicht hän­gen. Beim nächs­ten Wurf kam der Fisch wie­der aus sei­nem unter­spühl­ten Stein her­vor. Dies­mal saß der Haken und schon hat­te Alex eine Forel­le, die an dem Tag schwer zu top­pen war. Ganz dun­kel, dick und 45cm lang.

Die erste Ü40 am Tag
Die ers­te Ü40 am Tag

Lei­der setz­te sich das vehe­men­te Beiß­ver­hal­ten der Fische nicht fort. So gab es auf einen län­ge­ren Teil des Baches nur immer mal wie­der einen Biss und eini­ge Dril­lau­stei­ger. Am obe­ren Teil­stück des Baches kamen die Fische dann wie­der in Fahrt. Da der Bach dort sehr schnell­flie­ßend ist, über Stei­ne strömt und eine gro­ße Stei­gung hat, gibt es dort kei­ne rich­ti­gen Gum­pen mehr. Die Fische ste­hen voll in der Strö­mung der Rau­schen und der Wob­bler ist trotz eines per­fek­ten Wur­fes oft nur einen Augen­blick in der fän­gi­gen Zone. Doch gera­de im Som­mer hal­ten sich dort vie­le Fische zum Fres­sen auf. So dau­er­te es nicht lan­ge und Alex­an­der hat­te die nächs­te 40+ Forel­le.

Und die nächste - dickes Petri!
Und die nächs­te — dickes Petri!

Als Köder kamen Wob­bler zwi­schen 3 und 7cm mit Ein­zel­ha­ken zum Ein­satz, die auch noch in der Strö­mung  einen guten Lauf haben. An jeder Rau­sche, die nach „Fisch“ aus­sah, gab es jetzt einen Biss, aller­dings liegt bei Forel­len die Fehl­biss­quo­te fast immer bei ca. 50%. Da aber der nächs­te tol­le Fisch nicht lan­ge auf sich war­ten ließ, konn­te man das locker ver­schmer­zen.

Eine Traumkulisse, viel mehr geht nicht!
Eine Traum­ku­lis­se, viel mehr geht nicht!

So waren wir dann auch schon am Ende ange­langt. Es stan­den ca. 10 Fische für Alex zu buche, von denen min­des­tens 5 Stück über 40cm hat­ten. Also ein wirk­lich gelun­ge­ner Tag. Aus Spaß zog ich dann noch in der aller letz­ten Rau­sche den Wob­bler direkt vor mei­nen Füßen umher, und zack, tat­säch­lich kam noch eine ganz gel­be Bach­fo­rel­le unter einem Stein her­vor und nahm sich mei­nen klei­nen Hybri­da­wob­bler. So kam ich dann auch noch zu einem tol­len Fisch an die­sem Tag.

Der Chef kann es auch noch
Der Chef kann es auch noch

Gruß in die Run­de, Nico

Hier fin­det Ihr alle Infos über Nico’s Gui­dings. Wir kön­nen Euch nur bes­tens emp­feh­len noch schnell ein Gui­ding vor der Schon­zeit zu buchen!

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Nico

Ich bin ein Allrounder und versuche so ziemlich jede Fischart zu überlisten. Allerdings hat sich in den letzten Jahren einiges verändert und so ziehe ich fast ausschließlich mit der Fliegenrute los. Dabei ist mir gerade auch die Entspannung und Ruhe in der Natur oder Zuhause am Bindestock die letzten Jahre deutlich wichtiger geworden als ausschließlich das Fische fangen.

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