Nico

Der Herbst bringt große Raubfische

Der Herbst ist da und mit ihm die großen Räuber am Rhein

Das Wet­ter wech­selt täg­lich. Nach 20 Grad und Son­ne fällt hier im Schwarz­wald schon der ers­te Schnee und weni­ge Tage spä­ter gibt es wie­der 20 Grad und Regen. End­lich ist es Herbst. Die Zeit des Jah­res, in der sich die Fische vor dem har­ten Win­ter noch rich­tig rund fres­sen wol­len und dabei der ein- oder ande­re dicke Fisch auf den Köder her­ein­fällt. So ging es für mich bei rich­ti­gen „Sau­wet­ter“ an den Rhein zum Raub­fisch­an­geln. Ange­sagt war leich­ter Regen, doch es goss ohne Ende. Trotz­dem ließ ich mich nicht davon abhal­ten Angeln zu gehen. Ich ver­such­te es mit einem 4“ Gum­mi­krebs auf Barsch. Schon nach ca. 20 Minu­ten kam der ers­te Biss. Ich dach­te direkt an einen Hecht, da der Fisch kurz Schnur nahm und sich hef­tig zu Wehr setz­te. Als ich ihn dann in Ufer­nä­he hat­te, sah ich, dass es sich um einen rich­tig dicken Barsch han­del­te. Der Haken saß spitz, aber trotz­dem konn­te ich ihn lan­den. So ein tol­ler Fisch! Man sah ihm rich­tig das Alter an und das er schon viel in sei­nem Bar­sch­le­ben mit­ge­macht hat­te. Stol­ze 45cm hat­te er und somit der ers­te über 40cm in die­sem Jahr für mich.

kapitaler Barsch
Nico und ein alter Rocker



Letz­tes Wochen­en­de stand wie­der eine Angel­tour mit Peter an. Die­ses Mal war unser Ziel, einen Film am Laacher See beim Hecht­fi­schen für den Raub­fisch zu dre­hen. Trotz­dem konn­ten wir natür­lich die Zan­der am Rhein nicht in Ruhe las­sen. Frei­tag­abends ging es schon um 18 Uhr an den Rhein. An einem beru­hig­ten Alt­rhein­stück gab es aller­dings erst ein­mal einen schi­cken 65cm Hecht auf einen Jerk­bait. Dann stand aber der Zan­der im Mit­tel­punkt. Am ers­ten Platz gab es für mich nach weni­gen Minu­ten einen klei­ne­ren Fisch, der aber auch im Drill aus­stieg. Inter­es­sant war auch das Gespräch mit Karpfen­ang­lern, die jetzt im Herbst/Winter an der Strö­mungs­kan­te zum Haupt­strom ansit­zen und selbst im Dun­keln immer wie­der mit dem Gum­mi­boot zum nach­füt­tern an den Spot fah­ren. Es sah sogar so gemüt­lich aus und die Stim­mung war so gut, dass ich auch mal Lust auf so eine Karpfen­nacht hät­te. Dann ging es zum nächs­ten Platz. Schon beim ers­ten Wurf bekam Peter einen Biss. Die guten Kopf­stö­ße zeig­ten gleich, dass es sich um einen guten Zan­der han­deln muss­te. Nach kur­zem Drill konn­te er den Fisch lan­den. Ein schö­ner Herbst­mop­pel.

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feis­ter Rhein­z­an­der von Peter

Nach die­sem tol­len Fisch ging es für mich extrem moti­viert wei­ter. Weni­ge Minu­ten spä­ter kam das nächs­te Tock. Der ers­te Zan­der seit lan­gen für mich! Und dann auch gleich ein dicker.


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so müs­sen Zan­der aus­se­hen

Da es schon rich­tig spät war und wir am nächs­ten Tag wie­der früh ans Was­ser woll­ten, ging es dann müde ins Bett. Über die Erleb­nis­se am Laacher See wer­det ihr an ande­rer Stel­le irgend­wann mal in der Zeit­schrift Raub­fisch lesen. Nach dem Hecht­fi­schen ging es dann abends wie­der an den Rhein auf Zan­der. Wie am Vor­tag hat­ten die Fische Hun­ger. Die Bis­se kamen rich­tig hart. So konn­ten wir ohne vie­le Fehl­bis­se auf den Angst­dril­ling ver­zich­ten, den wir gene­rell beim Zan­der­an­geln bei Ködern unter 14cm weg­las­sen.

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der hat­te Hun­ger

Auch Peter bekam noch­mal einen Fisch­kon­takt. Doch der Köder wur­de nicht von einem Zan­der, son­dern wohl von einem gro­ßen Wels genom­men. Nach meh­re­ren Fluch­ten, Ruhe­pau­sen am Grund und einem Schluss­spurt in den Haupt­strom brach dann nach gut 10 Minu­ten die Schnur. Der Wels könn­te über 180cm gehabt haben. Nächs­tes Mal müs­sen wir wohl mit stär­ke­rem Gerät los­zie­hen, da es fast jedes Mal Wels­kon­tak­te gibt. Da Peter nach dem Drill der Arm schmerz­te und wir auch lang­sam Heim woll­ten mach­te ich nur noch 5 Wür­fe. Tat­säch­lich kam dabei noch ein Zan­der, der den 12cm Ber­kley Ripp­le Shad voll inha­lier­te.

voll inhaliert
Ripp­le Shad voll inha­liert!

So soll es sein. Voll zufrie­den ging es dann nach Hau­se. Es war wie­der ein tol­les Wochen­en­de mit Peter am Was­ser.

Petri und Gruß Nico

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Nico

Ich bin ein Allrounder und versuche so ziemlich jede Fischart zu überlisten. Allerdings hat sich in den letzten Jahren einiges verändert und so ziehe ich fast ausschließlich mit der Fliegenrute los. Dabei ist mir gerade auch die Entspannung und Ruhe in der Natur oder Zuhause am Bindestock die letzten Jahre deutlich wichtiger geworden als ausschließlich das Fische fangen.

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Ein Kommentar

  1. Moin, wirk­lich schö­ne Fische. PETRI. könnt ihr mir unge­fähr den Abschnitt am Rhein mit­tei­len? Ander­nach? Bin aus der Gegend um Bin­gen und hier geht auch was aber wenig an Stück­zahl pro Abend. Inter­es­sant das ihr mit Gum­mi im Dun­keln Erfolg hat­tet. Ich hier nur mit Wob­bler. In wel­cher Tie­fe bis­sen die Zan­der auf Gum­mi?

    Tight links
    Max

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