Nico

Angeln bei Minusgraden am Rhein

Barsch im Winter

Angeln auf Bar­sche im Fluß funk­tio­niert auch im Win­ter, des­halb ging es heu­te um 7 Uhr früh aus dem Bett. Trotz ‑9 Grad Cel­ci­us wag­te ich es auf den schnee­ver­weh­ten und glat­ten Stra­ßen des Schwarz­wal­des an den Rhein, da ich schon 2 Wochen nicht mehr am Was­ser war.

Nico auf dem Weg zum Angeln am Rhein
auf dem Weg zum Rhein

Als ich am Angel­platz am Rhein ankam, zeig­te das Ther­mo­me­ter des Autos immer noch ‑5 Grad an. Schon bei den ers­ten Wür­fen muss­te ich mir ein­ge­ste­hen, dass Aus­schla­fen wohl deut­lich enspann­ter gewe­sen wäre, denn der Wind bließ in kräf­ti­gen Böhen und schon nach den ers­ten Wür­fen muss­te ich fest­stel­len, dass gefloch­te­ne Schnur unfisch­bar war. Die Schnur froh bei fast jedem Wurf in den Rin­ge fest. Glück, dass ich abends zuvor noch eine Spu­le mit 20er Mono bes­pult hat­te. Zwar blie­ben die Rin­ge nun zum größ­ten Teil eis­frei, aber der Köder­kon­takt war mit Mono auf 60 Meter Distanz und dem kräf­ti­gen Wind kaum vor­han­den. Im Win­ter Barsch­an­geln ist manch­mal nicht ganz so leicht. Trotz­dem blieb ich tap­fer und fisch­te mit ca. 10cm lan­gen Gum­mis wei­ter.

Nach einer hal­ben Stun­de spür­te ich einen leich­ten Ruck in dem gro­ßen Schnur­bo­gen. Zur Sicher­heit setz­te ich ein­fach einen Anhieb. Als ich den Barsch an der Ober­flä­che des Rheins sah, wur­de mir end­lich wär­mer und ich wuss­te war­um ich bei die­ser Käl­te am Was­ser stand. Das war er nun, der ers­te Fisch auf die neue Jig- Rute der Val­ley­hill Euro Edi­ti­on Serie mit 259cm 18–40g, ein Barsch mit dicken 35cm.


mit Mono zum Erfolg beim Barschangeln im Winter
schö­ner Win­ter­barsch aus dem Rhein

Nach weni­gen Minu­ten kam der nächs­te Biss, den ich auch sehr gut spür­te. Doch wegen der hohen Deh­nung der Mono, kam der Anhieb nicht durch und der Barsch schlit­ze wäh­rend des Drills aus. Das Sel­be pas­sier­te eine hal­be Stun­de spä­ter noch­mal. Vom Drill her waren bei­de ver­lo­re­nen Bar­sche über 35cm.

Zum Glück bekam ich nach lan­gem Zit­tern dann doch noch ein­mal einen Biss. Dies­mal blieb der Fisch bis zum Kescher hän­gen und ich konn­te mich wie­der über einen 40er Win­ter-Barsch freu­en. Ein wun­der­schö­ner, run­der Fisch.

dicker Winterbarsch aus dem  Rhein
dicker Win­ter­barsch bei Eis und Schnee

Danach ging an dem Spot dann nichts mehr. Also ab ins Auto, auf­wär­men und zu einen ande­ren Angel­platz. Dort gab es auf einen Soft­je­rk dann noch einen ca. 70er Hecht, der mir aber kurz vor den Füßen aus­stieg. Der Drill an der 1–7g Rute war trotz­dem echt cool. Da es dann anfing zu Schnei­en, pack­te ich mein Zeugs zusam­men und fuhr zufrie­den vom Rhein nach Hau­se.

TL Nico

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