Nico

Spinnfischen am Rhein — Starke Hechte, viele Barsche und ein neuer Rapfen- und Barben PB

Meine erste Barbe und ein neuer Rapfen PB

Da mein Som­mer­ur­laub jetzt lang­sam zu Ende geht, muss­te ich ges­tern noch ein­mal den letz­ten Urlaubs­tag nut­zen um an den Rhein zu fah­ren. Beim Ziel­fisch war ich rela­tiv fle­xi­bel. Also ver­such­te ich es als ers­tes auf Hecht. Schon nach weni­gen Metern Stre­cke, kam der ers­te Biss direkt in der Absink­pha­se des Gum­mi­fi­sches. Doch lei­der hab ich den Biss ver­schla­fen, also noch ein­mal auf die glei­che Stel­le gewor­fen. Schon nach weni­gen Kur­bel­um­dre­hun­gen kam in der dar­auf fol­gen­den Pau­se der nächs­te Biss. Der Fisch fühl­te sich direkt gut an. Als ich den Hecht gera­de lan­den woll­te, stieg der ca. 75cm lan­ge Fisch zum allem Übel wie­der aus. Scha­de, aber der nächs­te kommt bestimmt, dach­te ich mir. So war es auch, ich konn­te dann kurz dar­auf noch einen 60er Esox lan­den.

Da ich schon zwei Stun­den am Fischen war, wech­sel­te ich nun den Platz und ver­such­te mein Glück auf Barsch.  Auch die Bar­sche hat­ten rich­tig Hun­ger und so konn­te ich inner­halb von einer Stun­de, um die 20 Bar­sche bis 25cm ver­haf­ten. Kei­ne gro­ßen, aber an der leich­ten Twit­ch­ru­te macht das auch Spaß. Auf dem Rück­weg mach­te ich immer wie­der mal einen Wurf mit einem klei­nen Twitch­bait, in der Hoff­nung, noch­mal einen Barsch­schwarm zu fin­den. Als ich den Köder gera­de aus dem Was­ser kur­beln woll­te, kam ein rich­tig guter Rap­fen und knall­te dar­auf. Lei­der ver­fehl­te er den Köder knapp. Der Fisch schwamm ein­fach gemüt­lich an der Ober­flä­che wei­ter, sodass ich ihn wie­der gezielt anwer­fen konn­te und den Wob­bler dann mit High­speed ein­kur­bel­te. Tat­säch­lich  zeig­te der Rap­fen immer noch Inter­es­se und ver­folg­te den Köder, bis er dann kurz vorm Rand ihn sich pack­te. Nach einem klas­se Drill an der 5–15g Bar­sch­ru­te konn­te ich ihn dann letzt­end­lich lan­den. Das Maß­band zeig­te 73cm. Wow, sogar mein neu­er PB.

Nico's neuer Rapfen PB
Nico’s neu­er Rap­fen PB

Da es schon lang­sam däm­mer­te, ging ich noch­mal eine Run­de auf Hecht. Als Köder mon­tier­te ich einen 5,8“ Owner Gum­mi, mit dem ich im Dun­keln schon gute Erfah­run­gen gemacht hat­te, wie z. B. mei­nen 170cm Wels in Koblenz. Schon nach weni­gen Wür­fen kam der Ein­schlag in die Rute. Die kräf­ti­ge Gegen­wehr ließ mich auf einen rich­tig guten Hecht hof­fen. Doch ein dicker Rap­fen zeig­te sich nach kur­zer Zeit an der Ober­flä­che. Unglaub­lich, auf einen 15cm lan­gen Gum­mi­fisch.

... und der nächste bitte
… und der nächs­te bit­te

Die Son­ne ver­schwand lang­sam hin­ter den Fabrik­fas­sa­den. Und ich dach­te schon ans Auf­hö­ren, als plötz­lich ein Hecht direkt an der Kraut­kan­te den Gum­mi atta­ckier­te. Auch er blieb wie der Rap­fen nur am Angst­ha­ken hän­gen und so konn­te ich den 75cm schnell lösen und erspar­te ihm ein Bild.
Hoch moti­viert, end­lich mal wie­der einen Zan­der bei mir am Rhein über­lis­ten zu kön­nen, wech­sel­te ich noch­mal die Stel­le. Nach 2 Kilo­me­tern Fuß­marsch kam ich end­lich an mei­nem Platz an, wo mir zwei ande­re Ang­ler ent­ge­gen kamen, die nichts fan­gen konn­ten.  Als Köder blieb ich dem 15cm Model treu. Schon nach dem drit­ten Wurf bekam ich ein schö­nes „Tock“. Der Fisch nahm direkt ein paar Meter Schnur. Da ich schon oft die glei­che Situa­ti­on hat­te, war mir eigent­lich klar, dass es nur ein Hecht sein konn­te. Doch ich hat­te mich getäuscht, auch wenn es schon sehr dun­kel war, war ich über­zeugt, einen rich­tig dicken Rap­fen in den Kescher zu manö­vrie­ren. Über­glück­lich, ver­such­te ich den Haken zu lösen, doch was ist das für ein komi­sches Maul? Tat­säch­lich. Mei­ne aller­ers­te Bar­be hat­te sich den gro­ßen Gum­mi genom­men. Glat­te 75cm zeig­te das Maß­band an.

Nico's erste Barbe - Petri schönes Tier!
Nico’s ers­te Bar­be — Petri schö­nes Tier!

Nach dem Fang ließ ich den Tag noch mit ein paar Wür­fen aus­klin­gen, bei denen ich noch eine gro­ße Stern­schnup­pe sehen konn­te. Was für ein Tag.

Gruß Nico

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Nico

Ich bin ein Allrounder und versuche so ziemlich jede Fischart zu überlisten. Allerdings hat sich in den letzten Jahren einiges verändert und so ziehe ich fast ausschließlich mit der Fliegenrute los. Dabei ist mir gerade auch die Entspannung und Ruhe in der Natur oder Zuhause am Bindestock die letzten Jahre deutlich wichtiger geworden als ausschließlich das Fische fangen.

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