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Splitshot Rig

Erklärung, Aufbau und benötigte Ausrüstung für das Splitshot Rig

Eine eben­so ein­fa­che wie erfolg­rei­che Mon­ta­ge aus den USA, die wie­vie­le Tech­ni­ken ihren Ursprung in der Schwarz­bar­sch­fi­sche­rei hat. Drop-Shot, Texas-Rig, Caro­li­na-Rig, vie­le Fremd­wör­ter, die die­se ein­fa­chen Metho­den kom­pli­ziert erschei­nen las­sen. Das Splitshot-Rig ist jedoch genau das Gegen­teil: Extrem unkom­pli­ziert. Die­ses Rig ist vor allem in ste­hen­den Gewäs­sern ein abso­lu­ter Renner. 

Ein Traumbeifang - dickes Petri!
Ein Traum­bei­fang — dickes Petri!

Das Splitshot-Rig ist eine unfass­bar simp­le Mon­ta­ge: Auf das Vorfach (Fluo­car­bon) wird ein Off­set-Haken gekno­tet. Kurz vor dem Köder wird ein klei­nes Bleischrot als Beschwe­rung geklemmt. Die­ses Rig sinkt extrem lang­sam ab. Das Rig wird nun mit klei­nen Zup­fern über dem Gewäs­ser­grund geführt, die Fische bei­ßen häu­fig (wie bei vie­len Angel­me­tho­den) in der Absink­pha­se, hier ist also erhöh­te Auf­merk­sam­keit gefor­dert. Gera­de in ste­hen­den Gewäs­sern mit hän­ger­träch­ti­ger Grund­struk­tur, an denen extrem wei­te Wür­fe nicht not­wen­dig sind, ist die­se Mon­ta­ge sehr emp­feh­lens­wert, da Hän­ger sehr sel­ten vor­kom­men (Haken­spit­ze ist bei­spiels­wei­se im Köder). Auch beim Forel­len­an­geln kann die­se Metho­de sehr erfolg­rei­che verlaufen.

Als Köder sind spe­zi­el­le Soft­baits im Ange­bot, Wur­mi­mi­ta­te (z.B. von Storm) und der Fin‑S Fish von Lun­ker­ci­ty (Gum­mi­fi­sche zum Zan­der­an­geln) sind mei­ne per­sön­li­chen Favo­ri­ten. Fast alle Drop-Shot und Ver­ti­kal­kö­der sind zu emp­feh­len. Der Haken wird so auf­ge­zo­gen, dass die Spit­ze des Hakens im Köder steckt, dies mini­miert die Hän­ger­ge­fahr. Ist die Gefahr von Hän­gern zu ver­nach­läs­si­gen, kann die Haken­spit­ze auch leicht aus dem Köder herausschauen.

Bis­ser­ken­nung: seit­li­ches Weg­lau­fen der Schnur oder ein Wider­stand, sofort den Anhieb setzen!

In Kürze:

Rute: Als Ruten kom­men schnel­le und sehr leich­te Ruten zwi­schen 2 und 3 Metern Län­ge zum Einsatz

Rol­le: Klei­ne Sta­tio­när­rol­len (z.B. 2500er Shi­ma­no Stra­dic) oder klei­ne Bait­cas­ter­rol­len mit 10er – 15er gefloch­te­ner Schnur

Vorfach: 20er – 25er Fluo­car­bon, in Hecht­ge­wäs­sern Titan

Blei: Bleischrote

Haken: Offsetha­ken oder Natur­kö­der­ha­ken, wenn man mit Tau­wurm fischen möchte

Köder: Es sind spe­zi­el­le Köder der Her­stel­ler im Ange­bot. Vor allem der Fin‑S Fish von Lun­ker­ci­ty sowie die Wur­mi­mi­ta­te (z.B. von Strom) sind hier her­vor­zu­he­ben. Auch Natur­kö­der wie z.B. ein Tau­wurm sind empfehlenswert.

Zube­hör: Tönnchen-Wirbel

Füh­rung: Das Splitshot Rig wird mit klei­nen Zup­fern über den Gewäs­ser­grund geführt. Da die Fische oft in der Absink­pha­se beis­sen ist hier erhöh­te Auf­merk­sam­keit gefordert.

Viel Spaß und Erfolg.

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