AalKöder / Baits

Köder für das Aalangeln

Köder für das Angeln auf Aal

Beim Aalan­geln kom­men diver­se Köder zum Ein­satz. Da Aale sehr gut rie­chen kön­nen, kom­men oft­mals geruchs­in­ten­si­ve Köder zum Ein­satz.

Wurm als Aalköder

Tauwurm fängt Aal
Elbaal und Fän­ger

Der Klas­si­ker schlecht­hin ist der Tau­wurm, der von vie­len Ang­lern mit der Wurm­na­del auf Haken und Vorfach auf­ge­zo­gen wird, da auf die­se Wei­se die Fehl­biss­ra­te ver­rin­gert wer­den kann. Das nor­ma­le Ankö­dern von Wür­mern ist jedoch genau­so mög­lich und auch erfolg­reich. Die am häu­figs­ten ver­wen­de­ten Wür­mer sind der Tau­wurm sowie der Rie­sen­rot­wurm (Dend­ro­bena). Inzwi­schen züch­ten sich auch vie­le Ang­ler die Wür­mer selbst, um Kos­ten zu spa­ren. Wür­mer aus dem Kom­post­hau­fen haben einen schlech­ten Ruf beim Angeln auf Aal.

Wollhandkrabbe

Die Woll­hand­krab­be, die in unse­ren Gewäs­sern eigent­lich nicht hei­misch ist und aus Fern­ost in den

Bal­last­tanks der Oze­an­rie­sen ein­ge­schleppt wur­de, brei­tet sich rasant in unse­ren Flüs­sen aus. In der Elbe ist die­se Krab­be bzw. Krebs­art nicht mehr weg­zu­den­ken. Und dar­auf haben sich auch die Raub­fi­sche und somit auch der Aal ein­ge­stellt. Woll­hand­krab­ben kön­nen sehr erfolg­reich beim Angeln auf Aal ein­ge­setzt wer­den. Die sich häu­ten­den Exem­pla­re wer­den ein­fach auf den Haken auf­ge­zo­gen. Gern wer­den Woll­hand­krab­ben auch mit Netzsrumpf­ho­sen oder ähn­li­chem Mate­ri­al auf dem haken fixiert.

Köderfisch und Fischfetzen

Wer gezielt auf gro­ße Rau­baa­le, auf Breit­kopf­aa­le , fischen möch­te, der kommt am fin­ger­lan­gen Köder­fisch nicht vor­bei. Die­se wer­den mit einer Köder­na­del auf den Aal­ha­ken auf­ge­zo­gen. Auch Fisch­fet­zen sind aus­ge­zeich­ne­te Aal­kö­der. Etwa fin­ger­breits Strei­fen, gern mit Blut und Inne­rei­en ver­schmiert, sind ein wah­rer Lecker­bes­sen für Aale.

Elbaal
Klei­ne­rer Aal auf dem Weg zurück in die Elbe

Innereien: mit Leber oder Hühnerherz auf Aal

Hört sich etwas eke­lig an, ist aber für vie­le Ang­ler der Aal­kö­der schlecht­hin: Hüh­ner­her­zen und Leber. Auch die­se inten­siv duf­ten­den Köder wer­den nor­mal ange­kö­dert und kön­nen einem wah­re Stern­stun­den beim Aalan­geln berei­ten. Herz und Leber sind auch bei den meis­ten Super­märk­ten üfr sehr wenig Geld zu erhal­ten.

Zu Beginn der Saison: Die Bienenmade

Gera­de zu Beginn der Aal­sai­son, im Früh­som­mer, ist die Bie­nen­ma­de ein abso­lu­ter Topp­kö­der beim Aalan­geln! Bie­nen­ma­den ken­nen die meis­ten sicher eher vom Angeln auf Forel­len, jedoch ist auch hier ein Test, ob die Bie­nen­ma­de im eige­nen Haus­ge­wäs­ser Aal fängt, immer zu emp­feh­len.

Käse, Frikadelle und Co.

Vor allem in Häfen und Hafen­be­cken sind Aale es gewohnt, über Bord gewor­fe­ne Essens­res­te der Men­schen zu ver­til­gen. Dies haben sich eini­ge Ang­ler zu Nut­zen gemacht. Bei­spiels­wei­se an den Lan­dungs­brü­cken im Ham­bur­ger Hafen. Dort sieht man häu­fig Ang­ler, die mit ein­fa­chen Mon­ta­gen und Ködern wie Wurst­ab­fäl­len oder Leber­kä­se auf Aal angeln — mit Erfolg. Also gera­de in sol­chen Gebie­ten mit viel Schiffs­ver­kehr ruhig mal zu der­art “exo­ti­schen” Ködern grei­fen.

Lockstoffe zum Aalangeln

Im Fach­han­del sind diver­se Lock­stof­fe zu kau­fen. Wir haben mit die­sen meist ekel­haft stin­ken­den Sprays oder Tun­ken eigent­lich sehr gute Erfah­run­gen gemacht. Zumin­dest haben wir auf der­art prä­pa­rier­te Köder kei­ne schlech­te­ren Ergeb­nis­se als auf Köder ohne zusätz­li­chen Lock­stoff gehabt. Auch sehr fän­gig ist aber auch leber­tran aus der Apo­the­ke (Leber­tran vom Dorsch bzw. Kabel­jau). Die Köder ein­fach in den Leber­tran tun­ken und fer­tig.

»> Mehr zum The­ma Aalan­geln

Hier noch einen schö­ne Video vom Aalan­geln:

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