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News: Freibad als Angelteich? PETA zeigt Angler an — Fischbestände der Ostsee sollen sich erholen

Freibäder als Angelteich?

Angel­news. Man­fred Abels, Rats­herr, hat einen irren Plan: Frei­bä­der, die im Win­ter nicht von den Bür­gern genutzt wer­den kön­nen, könn­ten im Win­ter als Angel­teich genutzt wer­den. Forel­lan­an­geln am Frei­bad­be­cken? „Um die Kapa­zi­tä­ten voll aus­zu­nut­zen, könn­te man z.B. die Frei­bä­der in Lör­rick oder Flin­gern in Düs­sel­dorf zu Ang­ler­pa­ra­die­sen machen!“ Es hört sich wie ein April­scherz an, ist in Dru­nen, einem Ort in den Nie­der­lan­den, bereits jedoch schon lan­ge Gang und Gäbe. Vor und nach der Bade­sai­son könn­ten die gro­ßen Becken als Forel­len­teich genutzt wer­den. „War­um soll­te das, was in Hol­land mög­lich ist, nicht auch hier funk­tio­nie­ren. Allen Skep­ti­kern sei gesagt: Geht nicht, gibt’s nicht. Wir soll­ten uns bei dem Betrei­ber infor­mie­ren und dar­über in den Aus­schüs­sen dis­ku­tie­ren.“ Doch Gegen­wind ist schon da: Die­ter Wie­se, Vor­sit­zen­der des Sport Ang­ler Clubs Düs­sel­dorf, ist kla­rer Geg­ner die­ses küh­nen Plans. Wür­de man an einem Schwimm­be­cken angeln, so ver­lie­re der Angel­sport sei­nen Reiz. Kei­ne Natur und Atmo­sphä­re könn­te bei solch einer Ange­lei ent­ste­hen. Außer­dem hat Die­ter Wie­se sei­ne Zwei­fel, ob man Forel­len in sol­chen Becken art­ge­recht hal­ten kön­ne. In den Becken haben die Fische kei­ne Chan­ce, Unter­schlup­fe und Ver­ste­cke zum Rück­zug auf­zu­su­chen. Wir blei­ben dran und berich­ten, wenn es Neu­ig­kei­ten über Frei­bä­der als Angel­tei­che gibt.

Fangquoten für Kutter- und Küstenfischer reduziert
Fischbestände in der Ostsee sollen sich erholen

Der EU-Minis­ter­rat hat für das Jahr 2014 neue zuläs­si­ge Fang­men­gen für Hering, Lachs, Schol­le, Sprot­te und Dorsch fest­ge­legt. Ins­ge­samt beträgt die erlaub­te Fang­men­ge 2014 3.409 Ton­nen.

Fischart

Veränderung der Fangmenge

Dorsch / Kabel­jau öst­li­che Ost­see: +7%
west­li­che Ost­see: -15%
Lachs Golf von Finn­land: -15%
rest­li­che Ost­see: -2%
Sprot­te gesam­te Ost­see: ‑4%
Hering nörd­li­che Ost­see: +30%
zen­tra­le Ost­see: +25%
west­li­che Ost­see: -23%

Nach neue­ren wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen könn­te die Ost­see bereits 2015 das ers­te euro­päi­sche Mee­res­ge­biet sein, in dem nur so viel Fisch ent­nom­men wird, wie wie­der nach­wächst”, bewer­tet Meck­len­burg-Vor­pom­merns Fische­rei­mi­nis­ter Dr. Till Back­haus (SPD) das Ergeb­nis. “Dies ist aus­drück­lich zu begrü­ßen.” Das Pro­blem der Fischer der Ost­see ist jedoch die Plan­bar­keit. 2008 durf­ten die Fischer Meck­len­burg-Vor­pom­merns noch 15.000 Ton­nen Hering fan­gen, 2014 sind es dann nur noch 6.600 Ton­nen. Minis­ter Dr. Back­haus wei­ter: Da zu erwar­ten ist, dass die Ost­see bereits 2015 nach dem so genann­ten Prin­zip des maxi­ma­len Dau­er­er­tra­ges bewirt­schaf­tet wird, sehe ich gute Vor­aus­set­zun­gen für eine län­ger­fris­tig ange­leg­te und wirt­schaft­lich kal­ku­lier­ba­re Bewirt­schaf­tungs­stra­te­gie der für Meck­len­burg-Vor­pom­mern wich­ti­gen Bestän­de.” Auch soll über die See­ta­ge­re­ge­lung nach­ge­dacht wer­den. Der­zeit dür­fen die Fang­ge­rä­te maxi­mal 146 Tage (öst­li­che Ost­see) bezie­hungs­wei­se 147 Tage (west­li­che Ost­see) aus­ge­bracht wer­den. Vor allem für die klei­nen Fischer, wie sie hau­fen­wei­se an der deut­schen Ost­see­küs­te zu fin­den sind, ist dies schwie­rig. Die­se klei­nen Betrie­be ver­mark­ten ihre Fän­ge direkt und wür­den durch die See­ta­ge­re­ge­lung trotz der Ein­hal­tung der Fang­men­gen ein­ge­schränkt. Zu den geplan­ten Rück­wurf­ver­bo­ten, die im Rah­men einer gemein­sa­men Fische­rei­po­li­tik ange­strebt wer­den, befür­wor­tet der Minis­ter eine Redu­zie­rung des Min­dest­ma­ßen für Dor­sche.

Außer­dem hat die EU beschlos­sen, die 2002 abge­schaff­ten Sub­ven­tio­nen für neue Fische­rei­schif­fe wie­der ein­zu­füh­ren. Euro­pas Fische­rei­flot­te sei Schät­zun­gen zu Fol­ge bereits jetzt um das Zwei- bis Drei­fa­che zu groß, um die Gewäs­ser Euro­pas nach­hal­tig zu befi­schen. Viel­mehr sei es das Ziel, eine wirk­lich nach­hal­ti­ge und bestands­er­hal­ten­de Fische­rei in Euro­pa durch­zu­setz­ten. Das erklär­te Ziel ist die Bekämp­fung der Über­fi­schung.

Ein stattlicher Beifang
Ein statt­li­cher Bei­fang

PETA: Anzeige gegen sieben Angler

Die „Braun­schwei­ger Zan­der Chal­len­ge 1.0“ auf der Elbe ist Anlass der Anzei­ge. Ein ver­bo­te­nes Wett­kampf­an­geln auf Zan­der sei der Grund für die Anzei­ge. Die Ang­ler haben sich mit ihren „Tro­phä­en“ ablich­ten las­sen. Ein „Wett­be­werbs­an­geln“ ver­sto­ße gegen das Tier­schutz­ge­setz, so PETA Deutsch­land. Fische wür­den, genau wie Men­schen, Schmer­zen und Ängs­te emp­fin­den. „Beim Angeln wer­den sie in eine Fal­le gelockt, ein Haken durch­bohrt ihre emp­find­li­chen Lip­pen, und sie wer­den mit ihrem gan­zen Kör­per­ge­wicht am Haken hän­gend aus dem Was­ser gezo­gen, so dass sie kei­ne Luft mehr bekom­men. Sich dann mit den um Luft rin­gen­den Zan­dern auf einem Foto zu brüs­ten, ist weder Spaß noch Spiel, son­dern Tier­quä­le­rei“, sagt Dr.Tanja Brei­ning, Mee­res­bio­lo­gin bei PETA.

Die Woche bei “Dicht am Fisch”

Die­se Woche stand voll im Zei­chen der Raub­fi­sche! Sascha und Den­nis waren unter­wegs an einem klei­nen See und berich­ten dar­über: Hecht­an­geln im Herbst. Außer­dem haben wir zwei Über­sich­ten zu zwei Erfolgs­ga­ran­ten für Hecht- und Zan­der- und Barsch­ang­ler erstellt. Die Rede ist von zwei Ködern aus dem Hau­se KEITECH. Es fol­gen in den kom­men­den Tagen und Woche wei­te­re Über­sich­ten zu Gum­mi­fi­schen, auch von ande­ren Her­stel­lern. Hier die ers­ten bei­den:

Video der Woche in den Angelnews: TAPAM — Fliegenfischer auf Reisen

Viel Spaß bei die­sem Video! Eine Aus­wahl an Fil­men, die stän­dig erwei­tert wird, fin­det ihr unter Angel­vi­de­os.
http://www.youtube.com/watch?v=aa8WjVnfCQc

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Unter dem Namen Redaktion haben wir vornehmlich ältere Artikel abgelegt, bei denen eine Zuordnung des Autors schwierig ist oder es einmalige Beiträge waren.

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