Hering (Clupea harengus)

Der Hering — der atlantische Hering

der Atlan­ti­sche Hering

Der Hering ist einer der am häu­figs­ten vor­kom­men­den Fische welt­weit. Er ist sowohl als Spei­se­fisch für die Men­schen als auch als Fut­ter­fisch für vie­le Raub­fisch­ar­ten von enor­mer Bedeu­tung. Vie­le Städ­te an der Ost­see­küs­te wur­den an den Laich­plät­zen der Herin­ge gegrün­det. Für die damals mäch­ti­ge Han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on die Han­se war der Hering das wich­tigs­te Han­dels­gut. Bis vor eini­gen Jah­ren war der Bestand der Herin­ge noch so groß, dass Hering als Spei­se­fisch als “Arme-Leu­te-Essen” ange­se­hen wur­de. Die Bestän­de sind aus diver­sen Grün­den (Erwär­mung, Über­fi­schung und ande­re) Ende des 20. Jahr­hun­derts jedoch geschrumpft, sind jedoch auch schon wie­der auf dem Weg der Erho­lung.



Form, Größe und Aussehen des Herings

Die Form des Herings ist als schlank und seit­lich abge­flacht zu beschrei­ben. Das rela­tiv gro­ße und ober­stän­di­ge Maul endet vor dem Augen. Die Augen des Herings haben eine durch­sich­ti­ges Fett­lid.  Wäh­rend der Rücken dun­kel­grau oder grün­lich gefärbt ist, sind Sei­ten und Bauch silb­rig glän­zend.

Herin­ge kön­nen bis zu 45cm lang wer­den und dabei ein Gewicht von bis zu einem Kilo­gramm errei­chen! Die­se Exem­pla­re sind jedoch sehr sel­ten, in der Regel wer­den Herin­ge deut­lich klei­ner.

Lebenszyklus der Heringe

Herin­ge sind im gesam­ten Nord­at­lan­tik behei­ma­tet und leben in teils beein­dru­ckend gro­ßen Schwär­men. Von Spitz­ber­gen bis an die Küs­te South-Caro­li­nas sind Herin­ge bezie­hungs­wei­se Herings­schwär­me anzu­tref­fen. Wäh­rend sich jun­ge Herin­ge erstein­mal von Algen ernäh­ren, fres­sen die aus­ge­wach­se­nen Fische auch Kreb­se und ande­re Klein­tie­re. Herin­ge kön­nen selbst Geräu­sche pro­du­zie­ren und sind eben­so in der Lage, akkus­ti­sche Signa­le wahr­zu­neh­men. Der Zweck die­ser Geräusch­pro­duk­ti­on ist noch nicht geklärt, da die­se jedoch in gro­ßen Schwär­men deut­lich häu­fi­ger vor­kommt wird ange­nom­men, dass es sich um eine Art der Kom­mu­ni­ka­ti­on han­delt.

Herin­ge lai­chen meist im Brack­was­ser, also in Gewäs­ser­ab­schnit­ten, die den Über­gang von Salz- zu Süß­was­ser dar­stel­len. Bei­spie­le sind die Schlei in Schles­wig-Hol­stein oder der Bod­den um Rügen. Hering kön­nen bis zu zwan­zig Jah­re alt wer­den.

Tipps zum Heringsangeln

Mit Hering­s­pa­ter­nos­tern wer­den die Herin­ge dann in gro­ßen Men­gen gefan­gen. Die Pater­nos­ter wer­den aus­ge­wor­fen und dann in ruhi­gen Bewe­gun­gen auf und ab gesenkt.

Hier fin­det Ihr Arti­kel über das Herings­an­geln



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