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Wacky Rig

Erklärung, Aufbau und benötigte Ausrüstung für das Wacky Rig

Haken von Owner
Owner Haken für Wacky Rig

Wie­der eine moder­ne Angel­me­tho­de mit omi­nö­sen Namen: Das Wacky Rig aus der Fami­lie der Fines­se Rigs. Die­se Mon­ta­ge bzw. die­ses Rig hat eine gro­ße Gemein­sam­keit mit Caro­li­na-Rig und Co.: Es ist wie­der­mal sehr sim­pel.

Wacky bedeu­tet in etwas soviel wie druch­ge­knallt oder ver­rückt, und beschreibt in die­sem Fall die Akti­on des Köders im Was­ser. Die Mon­ta­ge besteht im End­ef­fekt nur aus einem Fluo­car­bon­vorfach sowie einem Ein­zel­ha­ken. Der Soft­bait, meist Gum­mi­fi­sche oder Wur­mi­mi­ta­te, wird mit­tig auf den Haken gefischt. Durch Ver­än­de­rung der Haken­po­si­ti­on ver­än­dert sich das Köder­spiel.

Hier ein Vide­os zur Ver­deut­li­chung, was eine Ände­rung der Posi­ti­on des Blei­es bewirkt:

Man kann den Köder zusätz­lich mit einem soge­nann­ten Wacky-Weight beschwe­ren, dies sind klei­ne Stahl­nä­gel, die in den Köder gescho­ben wer­den, um ihm so einen ande­ren Schwer­punkt zu geben. Natür­lich kön­nen auch klei­ne Jiköp­fe ver­we­det wer­den. Wacky-Rigs wer­den in der Regel bei Tie­fen bis maxi­mal 5 Metern gefischt.

Beson­ders Bar­sche las­sen sich mit die­ser Mon­ta­ge her­vor­ra­gend über­lis­ten. Die Köder­füh­rung ist sim­pel, und lässt sich aus den oben gezeig­ten Vide­os ent­neh­men: Zufper, mal kurz, mal lang.

In Kürze:

Rute: Als Ruten kom­men kur­ze Ruten mit einen unge­fäh­ren Wurf­ge­wicht von ca. 30g zum Ein­satz.

Rol­le: Klei­ne Sta­tio­när­rol­len (z.B. 2500er Shi­ma­no Twin Power oder die Spro Red Arc), oder klei­ne Baitcas­ter­rol­len  mit 10er – 12er gefloch­te­ner Schnur.

Vorfach: 20er – 25er Fluo­car­bon, in Hecht­ge­wäs­sern Titan

Blei: Wacky-Weights oder auch klei­ne Jig­köp­fe

Haken: Ein­fa­che Ein­zel­ha­ken

Köder: Es sind spe­zi­el­le Köder der Her­stel­ler im Ange­bot. Vor allem Wur­mi­mi­ta­te (z.B. von Strom) sind hier her­vor­zu­he­ben. Auch die im Video gezeig­ten Köder von CAMO-Tack­le sind zu emp­feh­len.

Zube­hör: Klei­ne Tönn­chen­wir­bel zur Ver­bin­dung von Flou­car­bon­vorfach und Haupt­schnur. Alter­na­tiv kann das Vorfach auch gern per Dop­pel­ten Grin­ner-Kon­ten ange­kno­tet wer­den.

Füh­rung: Das Wacky Rig wird mit klei­nen bis stär­ke­ren Zup­fern über den Gewäs­ser­grund geführt. Da die Fische oft in der Absink­pha­se beis­sen ist hier erhöh­te Auf­merk­sam­keit gefor­dert.

Viel Spass und Erfolg mit dem Wacky-Rig!

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