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Fische richtig messen

Wie man einen geangelten Fisch richtig misst

Einen Fisch rich­tig zu mes­sen ist eigent­lich kei­ne gro­ße Sache, den­noch schei­nen vie­le Ang­ler unsi­cher zu sein wel­che Hal­tung der Fisch haben soll­te, wel­ches Mess­werk­zeug am bes­ten geeig­net ist und wie die exak­te Län­ge am genau­es­ten auf­ge­nom­men wer­den kann.

Einen Fisch hän­gend und mit einem fle­xi­blen Maß­band zu mes­sen, das viel­leicht leicht quer ange­legt wird und even­tu­ell noch über den Bauch gelegt wird ist natür­lich nicht genau. Dies kann im Nach­hin­ein für den Fän­ger ganz nett sein, wenn er es nicht so genau nimmt, da der Fisch dann schon mal eine gan­ze Ecke grö­ßer abge­spei­chert wird, als er tat­säch­lich war.

Grund­sätz­lich soll­te man Fische nicht hän­gend mes­sen, da der Fisch teil­wei­se erheb­li­che Schä­den neh­men kann und das Zurück­set­zen daher nicht über­lebt, auch wenn er zunächst mun­ter davon schwimmt. Schö­ne Infor­ma­tio­nen zu Hand­ha­bungs­tech­ni­ken und zur ver­zö­ger­ten Sterb­lich­keit von zurück­ge­setz­ten Esoxi­den fin­det Ihr unter fol­gen­dem Link.

Wie ein Fisch rich­tig gemes­sen wird, regelt das Fische­rei­ge­setz. Geeig­ne­te Mess­werk­zeu­ge sind zum Bei­spiel Mess­schie­ber, Mess­win­kel, form­sta­bi­le Maß­bän­der und Maß­stä­be. Unge­eig­net sind dage­gen alle insta­bi­len Mess­in­stru­men­te wie Schnei­der­maß­bän­der, bei denen die Län­ge meist unge­nau auf­ge­nom­men wird. Die nach­fol­gen­den Gra­fi­ken zei­gen euch Bei­spie­le wie ein Fisch in der kom­mer­zi­el­len Fisch­ei gemes­sen wird und wie er in der Frei­zeit­fi­sche­rei gemes­sen wer­den soll­te.

Beispiele für Fischmaße in der kommerziellen Fischerei

Messmethoden für Fische

Gabel­län­ge ist die Län­ge eines Fisches, gemes­sen von der Spit­ze der Schnau­ze bis zum Ende der mitt­le­ren Schwanz­flos­se und wird bei Fischen ver­wen­det, in denen es schwer zu erken­nen ist, wo die Wir­bel­säu­le endet.

Gekrümm­te Gabel­län­ge ist die Län­ge vom Ober­kie­fer bis zur Gabel durch eine Ima­gi­nä­re Längs­li­nie mit der ent­spre­chen­den Fisch­krüm­mung ent­lang der Sei­ten­li­nie.

Kar­kas­sen­län­ge bedeu­tet die Län­ge, die in einer gera­den Linie von der vor­de­ren Kan­te der ers­ten Rücken­flos­se zum hin­te­ren Ende der Kar­kas­se (Gerip­pe) gemes­sen wird.

Fischmaße in der Freizeitfischerei

Die ein­zig rich­ti­ge Metho­de um den gean­gel­ten Fisch zu mes­sen, seht ihr in der ers­ten Abbil­dung (Metho­de 1). Das Maß des Fisches wird von der Kopf­spit­ze bis zum Ende der aus­ge­brei­te­ten Schwanz­flos­se ermit­telt.

Fische richtig messen

Eine sehr genau Metho­de sind moder­ne Maß­bän­der, wie zum Bei­spiel die von Raw­fi­nes­se. Das Maß­band ist abso­lut genau, wenn der Fisch rich­tig plat­ziert wird, eig­net sich für Fotos, passt in jede Angel­ta­sche und, was ein sehr posi­ti­ver Aspekt ist, der Fisch liegt auf einem sau­be­ren Unter­grund, den man opti­ma­ler­wei­se noch befeuch­tet, um den Fisch zu scho­nen.

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