Angelnews: PETA ist mit dabei… aber auch vieles mehr

Veröffentlicht von Dicht am Fisch. In der Kategorie Angel-News
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Veröffentlicht am Oktober 19, 2013 , derzeit 1 Kommentar

Peta fordert Nachtangelverbot – Landkreis lehnt ab

Die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland ist wieder dem gemeinen Angler auf der Spur. So fordert Peta den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer auf, ein Nachtangelverbot durchzusetzen. „Zumindest nachts brauchen die Fische Ruhe vor den Anglern“, so Dr. Tanja Breining von Peta: „Niedersachsen soll dem Beispiel von Baden-Württemberg folgen und ebenfalls ein Nachtangelverbot auf den Weg bringen.“ Ein Nachtangelverbot sei überlebensnotwendig für Flora und Fauna. „Insbesondere für Tiere, die an Gewässern ihre nächtliche Ruhezeit verbringen, und für nachtaktive Tiere ist es ausgesprochen wichtig, nicht gestört zu werden“, heißt es in einer Erklärung. Hinzukäme, dass Angeln in der Nacht auch für den Menschen gefährlich sei, da bei schlechten Sichtverhältnissen in der Dunkelheit mit den gefährlich spitzen Angelhaken hantiert werde! Außerdem sei es in der Nacht unmöglich, die artgerechte Tötung der Tiere zu kontrollieren. Peta befürchtet „dass Angler sich nachts unbeobachtet fühlen und die Tiere nicht artgerecht töten“ Vor allem Aale, Karpfen und Zander würden unter dem naächtlichen Angeldruck leiden. Zanderangeln sei vor allem in der Nacht erfolgreich. Auf Anfrage hat das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium mitgeteilt, dass es kein Nachtangelverbot einzuführen plane. „Die Darstellung von Peta vermittelt den Eindruck eines ständigen Stresses der Fische durch die Angler, von dem sie sich durch eine nächtliche Ruhepause erholen müssten. Dies entspricht nicht der Realität“, so Jongebloed, Sprecher des Ministeriums. Derzeit ist Baden-Württemberg bundesweit das einzige Bundesland, in dem das Nachtangeln verboten ist (Angelverbot eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang). Jongebloed fügte hinzu, dass es auch keinerlei Hinweise auf Unfälle beim Nachtangeln gäbe. Bei den Aussagen von Peta handele es sich um „unbelegte und nicht nachvollziehbare Behauptungen“.

Abendstimmung an der Elbe

Abendstimmung an der Elbe – das gehört laut Peta verboten.

Der Thomas Klefoth, Biologe des Landessportfischerverbandes zu dem Thema: „Ein Nachtangelverbot macht in keinster Art und Weise Sinn, weder biologisch, ökologisch noch gesellschaftlich. Es gibt keine Studie, die Argumente gegen das Nachtangeln aufführt. Es ist die reine ideologische Forderung von Peta, das Angeln überhaupt abzuschaffen. Es spricht sogar vieles für ein Nachtangeln. Wenn beispielsweise nachts nicht mehr geangelt werden dürfte, würden mehr Angler tagsüber am Wasser stehen, dadurch würde der Angeldruck auf die Arten steigen. Zudem gibt es Fische, die tagsüber aktiv sind, andere sind es in der Nacht“, sagt Thomas Klefoth vom Landessportfischerverband.

Aktion: Lagerräumung im Bergedorfer Angelcentrum in Hamburg

Das BAC (Bergedorfer Anglercentrum) in Hamburg-Bergedorf muss Platz für 2014 schaffen. Daher wird nun das Lager geräumt. Profitieren werden davon die Angler! Am Sonntag den 3. November 2014 werden viele Artikel mit massiven Preisnachlässen angeboten. Zwischen 13.00 und 17.00 Uhr können dann die Schnäppchen gejagt werden. Alle Infos in folgenden Flyer:

Bergedorfer_Angelcentrum_Lagerraeumung_2013_Angebote

Lachs auf dem Vormarsch

Schon lange kämpfen Naturschutzverbände, Angelvereine und Angelverbände für die Wiederansiedlung der Lachse. Endlich lassen sich an vielen Flüssen Erfolge vermelden. In der Mulde, einem Nebenfluss der Elbe, konnten nun wieder Lachse beim Aufstieg zu ihren Laichplätzen beobachtet werden. Ein Angler fing per Zufall gar einen 74cm langen Lachs. „Für uns ist das eine kleine Sensation und eine freudige Nachricht“, so Umweltminister Frank Kupfer. „Dieser Fisch ist nicht nur der erste in diesem Jahr nach Sachsen zum Laichen zurückgekehrte Lachs. Es ist vor allem der erste Lachs in der Mulde, nachdem es in ihrem gesamten Einzugsgebiet mindestens einhundert Jahre keine Lachse gab“. Seit 1947 galt der Lachs als in der Mulde ausgestorben. Neben Besatzmaßnahmen wurden vor allem die künstlichen Hindernisse wie Wehre und Staustufen durch Fischtreppen und andere Maßnahmen für die Lachse durchgängig gemacht. Auch an der Leine wird für die Rückkehr des Atlantischen Lachses gekämpft: 350.000 Junglachse wurden haben Angelvereine in die Leine und ihre Nebenbäche gesetzt. Koordiniert werden die Maßnahmen durch den Leine Lachs e.V. (Verein zur Wiederansiedelung des atlantischen Lachses in der Leine und ihren Zuflüssen).

ein Atlantischer Lachs

ein Atlantischer Lachs

Pilzsammlerin findet tote Fische im Wald

In der Nähe von Judenbach hat eine Pilzsammlerin Unmengen an toten Fisch gefunden. Unbekannte hatten großen Mengen an Resten von bereits filetierten Hechten und ebenso große Mengen an Weißfisch im Wald entsorgt. Die Reste sollten wahrscheinlich von Wildschweinen vernichtet werden. Warum sich keine Wildschweine oder andere Wildtiere über die Fischreste hergemacht haben, ist ebenso unklar wie die Frage, wer für diese illegale Entsorgung verantwortlich ist. Viele der Weißfische von ungefähr 50cm waren völlig unversehrt. Möglicherweise haben auch Jäger die toten Fische abgelagert, um so Wildschweine anzulocken. Auch diese Vorgehensweise ist genauso wie die Entsorgung illegal.

Video der Woche: Best of Wild On The Fly

Eom super Video. Wilde Natur und noch wildere Fische und Drills. Viel Spaß! Mehr ausgewählte Videos, geordnet nach Kategorien, findet Ihr hier: Angelvideos

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  1. Unnötige Menschen die Mitglieder von PETA

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