Angel-News

Angelnews: PETA ist mit dabei… aber auch vieles mehr

Peta fordert Nachtangelverbot — Landkreis lehnt ab

Die Tier­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on Peta Deutsch­land ist wie­der dem gemei­nen Ang­ler auf der Spur. So for­dert Peta den nie­der­säch­si­schen Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er auf, ein Nacht­an­gel­ver­bot durch­zu­set­zen. „Zumin­dest nachts brau­chen die Fische Ruhe vor den Ang­lern“, so Dr. Tan­ja Brei­ning von Peta: „Nie­der­sach­sen soll dem Bei­spiel von Baden-Würt­tem­berg fol­gen und eben­falls ein Nacht­an­gel­ver­bot auf den Weg brin­gen.“ Ein Nacht­an­gel­ver­bot sei über­le­bens­not­wen­dig für Flo­ra und Fau­na. „Ins­be­son­de­re für Tie­re, die an Gewäs­sern ihre nächt­li­che Ruhe­zeit ver­brin­gen, und für nacht­ak­ti­ve Tie­re ist es aus­ge­spro­chen wich­tig, nicht gestört zu wer­den“, heißt es in einer Erklä­rung. Hin­zu­kä­me, dass Angeln in der Nacht auch für den Men­schen gefähr­lich sei, da bei schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen in der Dun­kel­heit mit den gefähr­lich spit­zen Angel­ha­ken han­tiert wer­de! Außer­dem sei es in der Nacht unmög­lich, die art­ge­rech­te Tötung der Tie­re zu kon­trol­lie­ren. Peta befürch­tet „dass Ang­ler sich nachts unbe­ob­ach­tet füh­len und die Tie­re nicht art­ge­recht töten“ Vor allem Aale, Karp­fen und Zan­der wür­den unter dem naächt­li­chen Angel­druck lei­den. Zan­der­an­geln sei vor allem in der Nacht erfolg­reich. Auf Anfra­ge hat das Nie­der­säch­si­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um mit­ge­teilt, dass es kein Nacht­an­gel­ver­bot ein­zu­füh­ren pla­ne. „Die Dar­stel­lung von Peta ver­mit­telt den Ein­druck eines stän­di­gen Stres­ses der Fische durch die Ang­ler, von dem sie sich durch eine nächt­li­che Ruhe­pau­se erho­len müss­ten. Dies ent­spricht nicht der Rea­li­tät“, so Jon­ge­blo­ed, Spre­cher des Minis­te­ri­ums. Der­zeit ist Baden-Würt­tem­berg bun­des­weit das ein­zi­ge Bun­des­land, in dem das Nacht­an­geln ver­bo­ten ist (Angel­ver­bot eine Stun­de vor Son­nen­auf­gang bis eine Stun­de nach Son­nen­un­ter­gang). Jon­ge­blo­ed füg­te hin­zu, dass es auch kei­ner­lei Hin­wei­se auf Unfäl­le beim Nacht­an­geln gäbe. Bei den Aus­sa­gen von Peta han­de­le es sich um „unbe­leg­te und nicht nach­voll­zieh­ba­re Behaup­tun­gen“.

Abendstimmung an der Elbe
Abend­stim­mung an der Elbe — das gehört laut Peta ver­bo­ten.

Der Tho­mas Kle­foth, Bio­lo­ge des Lan­des­sport­fi­scher­ver­ban­des zu dem The­ma: „Ein Nacht­an­gel­ver­bot macht in keins­ter Art und Wei­se Sinn, weder bio­lo­gisch, öko­lo­gisch noch gesell­schaft­lich. Es gibt kei­ne Stu­die, die Argu­men­te gegen das Nacht­an­geln auf­führt. Es ist die rei­ne ideo­lo­gi­sche For­de­rung von Peta, das Angeln über­haupt abzu­schaf­fen. Es spricht sogar vie­les für ein Nacht­an­geln. Wenn bei­spiels­wei­se nachts nicht mehr gean­gelt wer­den dürf­te, wür­den mehr Ang­ler tags­über am Was­ser ste­hen, dadurch wür­de der Angel­druck auf die Arten stei­gen. Zudem gibt es Fische, die tags­über aktiv sind, ande­re sind es in der Nacht“, sagt Tho­mas Kle­foth vom Lan­des­sport­fi­scher­ver­band.

Aktion: Lagerräumung im Bergedorfer Angelcentrum in Hamburg

Das BAC (Ber­ge­dor­fer Ang­ler­cen­trum) in Ham­burg-Ber­ge­dorf muss Platz für 2014 schaf­fen. Daher wird nun das Lager geräumt. Pro­fi­tie­ren wer­den davon die Ang­ler! Am Sonn­tag den 3. Novem­ber 2014 wer­den vie­le Arti­kel mit mas­si­ven Preis­nach­läs­sen ange­bo­ten. Zwi­schen 13.00 und 17.00 Uhr kön­nen dann die Schnäpp­chen gejagt wer­den. Alle Infos in fol­gen­den Fly­er:

Bergedorfer_Angelcentrum_Lagerraeumung_2013_Angebote

Lachs auf dem Vormarsch

Schon lan­ge kämp­fen Natur­schutz­ver­bän­de, Angel­ver­ei­ne und Angel­ver­bän­de für die Wie­der­an­sied­lung der Lach­se. End­lich las­sen sich an vie­len Flüs­sen Erfol­ge ver­mel­den. In der Mul­de, einem Neben­fluss der Elbe, konn­ten nun wie­der Lach­se beim Auf­stieg zu ihren Laich­plät­zen beob­ach­tet wer­den. Ein Ang­ler fing per Zufall gar einen 74cm lan­gen Lachs. „Für uns ist das eine klei­ne Sen­sa­ti­on und eine freu­di­ge Nach­richt“, so Umwelt­mi­nis­ter Frank Kup­fer. „Die­ser Fisch ist nicht nur der ers­te in die­sem Jahr nach Sach­sen zum Lai­chen zurück­ge­kehr­te Lachs. Es ist vor allem der ers­te Lachs in der Mul­de, nach­dem es in ihrem gesam­ten Ein­zugs­ge­biet min­des­tens ein­hun­dert Jah­re kei­ne Lach­se gab“. Seit 1947 galt der Lachs als in der Mul­de aus­ge­stor­ben. Neben Besatz­maß­nah­men wur­den vor allem die künst­li­chen Hin­der­nis­se wie Weh­re und Stau­stu­fen durch Fisch­trep­pen und ande­re Maß­nah­men für die Lach­se durch­gän­gig gemacht. Auch an der Lei­ne wird für die Rück­kehr des Atlan­ti­schen Lach­ses gekämpft: 350.000 Jung­lach­se wur­den haben Angel­ver­ei­ne in die Lei­ne und ihre Neben­bä­che gesetzt. Koor­di­niert wer­den die Maß­nah­men durch den Lei­ne Lachs e.V. (Ver­ein zur Wie­der­an­sie­de­lung des atlan­ti­schen Lach­ses in der Lei­ne und ihren Zuflüs­sen).

ein Atlantischer Lachs
ein Atlan­ti­scher Lachs

Pilzsammlerin findet tote Fische im Wald

In der Nähe von Juden­bach hat eine Pilz­samm­le­rin Unmen­gen an toten Fisch gefun­den. Unbe­kann­te hat­ten gro­ßen Men­gen an Res­ten von bereits file­tier­ten Hech­ten und eben­so gro­ße Men­gen an Weiß­fisch im Wald ent­sorgt. Die Res­te soll­ten wahr­schein­lich von Wild­schwei­nen ver­nich­tet wer­den. War­um sich kei­ne Wild­schwei­ne oder ande­re Wild­tie­re über die Fisch­res­te her­ge­macht haben, ist eben­so unklar wie die Fra­ge, wer für die­se ille­ga­le Ent­sor­gung ver­ant­wort­lich ist. Vie­le der Weiß­fi­sche von unge­fähr 50cm waren völ­lig unver­sehrt. Mög­li­cher­wei­se haben auch Jäger die toten Fische abge­la­gert, um so Wild­schwei­ne anzu­lo­cken. Auch die­se Vor­ge­hens­wei­se ist genau­so wie die Ent­sor­gung ille­gal.

Video der Woche: Best of Wild On The Fly

Eom super Video. Wil­de Natur und noch wil­de­re Fische und Drills. Viel Spaß! Mehr aus­ge­wähl­te Vide­os, geord­net nach Kate­go­ri­en, fin­det Ihr hier: Angel­vi­de­os

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Redaktion

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