Hornhecht

Hornhechtangeln

Alle Jahre wieder wenn der Raps blüht: Hornhecht-Alarm an der Ostseeküste

Der Mar­lin des klei­nen Man­nes scheint die sel­be inne­re Uhr wie der Raps zu haben: Sobald der blüht, zie­hen gro­ße Schwär­me des Horn­fi­sches an der gesam­ten deut­schen Nord- und Ost­see­küs­te ihre Run­den um zu lai­chen. Vie­le Ang­ler sind dann an den Küs­ten unter­wegs um dem pfeil­schnel­len Räu­ber nach­zu­stel­len.

Hornhecht mit Blinker
Einer von vie­len schö­nen Horn­hech­ten

Blinker, Pose und Sbirolino zum Hornhechtangeln

Grund­sätz­lich gibt es ver­schie­de­ne Metho­den, um den Horn­hecht zu fan­gen: Mit schlan­ken Meer­fo­rel­len­blin­kern oder Küs­ten­wob­blern oder auch mit der Pose/Wasserkugel und Natur­kö­dern. Ande­re set­zen auf Sbi­ro­li­no oder auch auf ein­fa­che Woll­fä­den (ohne Haken!), in denen sich das fein­zäh­ni­ge Maul oder auch Schna­bel des Horn­hech­tes ver­fängt.

Ausrüstung zum Hornhechtangeln

Die Aus­rüs­tung beim Horn­hecht­an­geln ist qua­si die­sel­be wir beim Meer­fo­rel­len­an­geln. Bei Blin­kern und Wob­blern ist es hilf­reich, wenn man ein ca. 5cm lan­ges Stück mono­fi­le Schnur oder Hard­mo­no ange­kno­tet, erst hier wird dann der Mini­dril­ling oder Ein­zel­ha­ken befes­tigt, dadurch kann der Haken bes­ser in den lan­gen Schna­bel­maul fas­sen. Ein­zel­ha­ken sind zu emp­feh­len und wei­sen eine deut­lich gerin­ge­re Ver­let­zungs­quo­te des Fisches auf (lang­schen­ke­lig, Grö­ße 4–6).

Die Kunst­kö­der wer­den zügig ein­ge­kur­belt, um die pfeil­schnel­len Räu­ber vom Anbiss zu über­zeu­gen. Ein paar bun­te Fäden oder Ähn­li­ches kön­nen an eini­gen Tagen die Fang­chan­cen deut­lich erhö­hen.

Hornhecht bei Rapsblüte
…wenn der Raps blüht

Hornhechtfang mit Wolle anstatt Haken

Auf Horn­hecht kann man aller­dings auch völ­lig ohne Haken erfolg­reich fischen! Statt eines Hakens wird dann bun­ter Woll­fa­den an Blin­ker oder Wob­bler ange­kno­tet, die Zäh­ne des Horn­hech­tes ver­fan­gen sich dann in den fei­nen Fäden und der Drill frei von der Gefahr den Fisch zu ver­let­zen los­ge­hen.
Beim Angeln mit dem Sbi­ro­li­no wird meis­tens mit einem Ein­zel­ha­ken und Herings­fet­zen oder mit der Flie­ge gefischt.

Auch sehr beliebt ist das Horn­hecht­an­geln mit der Was­ser­ku­gel mit Natur­kö­dern. Herings­fet­zen (mit der glit­zern­den Haut) oder Seerin­gel­wür­mer brin­gen hier den Erfolg. Ein hei­ßer Tipp: Anstatt des Herings­fet­zens kann man auch wun­der­bar mit Horn­hecht­fet­zen fischen, die hal­ten näm­lich viel bes­ser am Haken. Die Köder soll­ten auf 40–80cm Tie­fe ein­ge­stellt sein. Auch hier sind lang­schen­ke­li­ge Ein­zel­ha­ken der Grö­ße 4–6 ange­bracht.
Mit etwas Glück kann man auch einen tol­len Bei­fang erwi­schen, denn auch die Meer­fo­rel­len mischen sich unter die Horn­hech­te, so dass ab und an auch eine der Trut­ten auf die Köder geht.

Auch kuli­na­risch wird der Horn­hecht sehr geschätzt. Ob geräu­chert, sau­er ein­ge­legt oder ein­fach in But­ter gebra­ten, ist er sehr schmack­haft. Nur von den grün/bläulich gefärb­ten Grä­ten darf man sich nicht ver­schre­cken las­sen.
Dann mal viel Erfolg und Petri an die Hor­ni­jä­ger!

Hier noch ein Video von ein paar jun­gen Horn­hecht­ang­lern:




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Redaktion

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8 Kommentare

  1. All­so die Herings­ta­ge­la­se mal weg packen und die Horn­hecht Mon­ta­ge raus .
    In der zwei­ten Woche im Mai geht es rich­tig los mit den Horn­hech­ten .
    War­te auf Mel­dun­gen

  2. War die letz­ten 3 Tage an der Ost­see und kann das nur bestä­ti­gen. Köder rein ins Was­ser, Hor­ni aus dem Was­ser. Hat schon fast nichts mehr mit angeln zu tun. Auf den See­brü­cken herrsch­te regel­recht Volks­fest­stim­mung. Selbst die Haus­frau­en stan­den dort und fisch­ten.
    Ich selbst habe einer­seits mit Blin­ker und Woll­fä­den und ande­rer­seits mit Pose Rüder­ha­ken und Schwei­ne­fleich gean­gelt. Geht bei­des sehr gut. Auch eine Meer­fo­rel­le war dabei.

    Lg.

  3. Es geht los — die Hor­nis sind da, und zwar recht gro­ße!
    Wir haben beim Schlepp­an­geln auf Mefo bei­na­he nix ande­res mehr gefan­gen.
    4 Stun­den Schlep­pen = 26 Hor­nis — und es wer­den täg­lich mehr…!

  4. Moin Män­ners,
    ich wer­de es moin auch mit der Wat­büx auf Hor­nies ver­su­chen und zwar mit einer Spi­ro­mon­ta­ge. Ich fische einen klei­nen Dril­ling und als Natur­kö­der ver­wen­de ich Rin­der­herz! Ja ihr habt rich­tig gele­sen, in Strei­fen geschnit­te­nes Rin­der­herz.
    Ich wer­de wei­ter berich­ten ob ich erfolg­reich war. Es darf gespannt sein 🙂

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