Angel-News

Raubfischsaison 2013 — es geht wieder los, 130.000 Aale für die Elbe und Fisch auf dem Teller

Fischbestaz 2013: 130.000 Aale für die Elbe

Aal auf der Flucht
Aal auf der Flucht

Dass es dem Aal schlecht geht, ist bekannt. Daher wird dem Bestand die­ser Fisch­art gehol­fen: So wer­den momen­tan zwi­schen Ham­burg und Schnacken­burg an der Elbe ca. 137.000 jun­ge Aale aus­ge­setzt. Die­se Fische wur­den im Win­ter im Atlan­tik vor Frank­reich gefan­gen und wur­den dann für Besatz vor­be­rei­tet. Der Aal ist eine extrem bedroh­te Art. Die Welt­na­tur­schutz­uni­on IUCN sieht das auf der Roten Lis­te ste­hen­de Tier vom Aus­ster­ben bedroht. „Der Aal­be­stand ist in den ver­gan­ge­nen drei Jahr­zehn­ten dra­ma­tisch zurück­ge­gan­gen“, erklär­te Volk­mar Hinz von der Land­wirt­schafts­kam­mer Nie­der­sach­sen. „Trotz der ste­tig ver­bes­ser­ten Was­ser­qua­li­tät gilt das lei­der auch für die Elbe. Das ist nicht nur ein wirt­schaft­li­cher, son­dern vor allem ein öko­lo­gi­scher Scha­den.“ Mehr zu dem The­ma Aal und den Pro­ble­men, mit denen der Aal zu kämp­fen hat: Vor dem Aus­ster­ben bedroht — der Aal

Raubfischsaison 2013: Es geht teils wieder los!

In Ham­burg war es am Don­ners­tag soweit, die schlim­me Pha­se ist vor­über, denn es darf wie­der auf den wohl belieb­tes­ten Fisch Ham­burgs gefischt wer­den — den Zan­der. Der Bestand an Zan­dern in der Elbe bei Ham­burg ist wohl über die Lan­des­gren­zen hin­aus bekannt, und nun ist es auch wie­der mög­lich, mit Fau­lenz­er­me­tho­de und Co. die Sta­chel­rit­ter zu befi­schen. Wir wün­schen allen viel Petri für die Angel­sai­on 2013! Tipps und Berich­te vom Zan­der­an­geln in Ham­burg, Rhein und anders­wo fin­det Ihr hier: Zan­der­an­geln

Fisch auf dem Teller: Welche Arten kann man noch bedenkenlos essen?

Wer Fisch kau­fen möch­te soll­te auch hier mit Bedacht ein­kau­fen. Wel­che Fische man noch ohne schlech­tes Gewis­sen essen kann, ver­öf­fent­li­chen die Natur- und Tier­schutz­ver­bän­de regel­mä­ßig. Völ­lig klar ist, dass weder Aal noch Rot­barsch auf den Spei­se­plan gehö­ren, bei­de Arten sind stark über­fischt. Forel­len und Karp­fen hin­ge­gen kön­nen beden­ken­los ein­ge­kauft wer­den. Auch die Dora­de, sofern nicht aus den Fang­ge­bie­ten Grie­chen­land, Kroa­ti­en, Spa­ni­en oder der Tür­kei, kann ohne Beden­ken auf den Tel­ler. Die in Deutsch­land belieb­te Makre­le soll­te jedoch nicht ver­zehrt wer­den, auch Makre­len gel­ten durch den kom­mer­zi­el­len Fisch­fang als stark über­fischt.

Angel-Video der Woche: Tapâm — a flyfishing journey

Ein fan­tas­ti­sches Flie­gen­fi­scher­vi­deo, viel Spaß dabei! Mehr fin­det Ihr hier: Angel­vi­de­os

http://www.youtube.com/watch?v=aa8WjVnfCQc

Spruch für Karpfenangler

Die Auf­fas­sung, dass ein Karp­fen von 20 Pfund 10 Gramm ein gro­ßer Tri­umph sei, man sich aber über ein Karp­fen von 19 Pfund 490 Gramm eigent­lich schä­men müs­se, ist hand­fes­ter Unsinn. Wir sind an einem Punkt ange­kom­men, an dem Ang­ler ihr Glück davon abhän­gig machen, ob ein Fisch vor dem Kescher zehn oder zwan­zig Gramm Schei­ße ver­liert.“ (Richard Wal­ker)
… zu wei­te­ren Sprü­chen für Ang­ler

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