Angel-News

Angelnews Juli 2013 — Losing Nemo

Hochwasser 2013: Aufräumen an der Staustufe Geesthacht

Fischaufstiegsanlage
Die Fisch­trep­pe in der Elbe bei Geest­hacht kurz vor Ham­burg

An der Stau­stu­fe in Geest­hacht an der Elbe mit Euro­pas größ­ter Fisch­trep­pe ist nun das gro­ße Rei­ne­ma­chen ange­sagt. Die Fisch­trep­pe war mit Treib­gut (Stäm­me, Äste, Zwei­ge und gan­ze Bäu­me) der­art ver­stopft, dass kaum ein Fisch noch die Chan­ce hat­te, die Fisch­auf­stiegs­an­la­ge zu pas­sie­ren. Neben Unmen­gen an Unrat und Holz wur­den lei­der auch eini­ge tote Fische von den Hel­fern bei Sei­te geräumt. Die Auf­räum­ar­bei­ten wer­den laut Vat­ten­fall noch unge­fähr eine Woche andau­ern. Wir hoch der Scha­den an der Anla­ge ist, kann erst nach Abschluss der Arbei­ten genau bezif­fert wer­den. Wer ein­mal eine Besich­ti­gung die­ser rie­si­gen Fisch­trep­pe erle­ben möch­te, der kann dies jeden Mitt­woch machen, aller­dings  bit­tet Vat­ten­fall um vor­he­ri­ge Anmel­dung unter Tele­fon 040 —  63 96 42 18. Die Fisch­trep­pe wur­de vor drei Jah­ren als Aus­gleich für das umstrit­te­ne Koh­le­kraft­werk in Ham­burg-Moor­burg errich­tet, das mit dem Elb­was­ser gekühlt wer­den soll. Seit­her haben über eine Mil­lio­nen Fische die Anla­ge zum Ab- und Auf­stieg in die Elbe genutzt. Die Stau­stu­fe mit der Schleu­se sind das Ende des tiden­be­ein­fluss­ten Berei­ches des Elbe. Die Kos­ten für den Neu­bau in Geest­hacht an der Elbe, kurz vor Ham­burg, wer­den mit 20 Mil­lio­nen Euro ange­ge­ben. Die­se moder­ne Anla­ge bie­tet auch extra Hil­fen für Aale. Neben den zu erwar­ten­den Fisch­ar­ten der Elbe wer­den erfreu­li­cher­wei­se auch Stö­re, Neunau­gen und vie­le Sal­mo­ni­den wie Lach­se an der Anla­ge regis­triert.

The Black Fish — gegen die Überfischung der Meere — Losing Nemo

Losing Nemo - die Grafik zeigt den Rückgang der Bestände von großen Fischen wie Thunfischen und Marlinen
Losing Nemo — die Gra­fik zeigt den Rück­gang der Bestän­de von gro­ßen Fischen wie Thun­fi­schen und Mar­li­nen

Der Film zeigt vie­les, ein­fach anschau­en und sich selbst eine Mei­nung bil­den. Mehr Infor­ma­tio­nen, Hin­ter­grün­de und die Fak­ten zu den Aus­sa­gen fin­det Ihr auf www.TheBlackFish.org . Losing Nemo wur­de von 32 Frei­wil­li­gen erstellt, die damit die Arbeit von “The Black Fish” unter­stüt­zen möch­ten. Wer dies eben­falls unter­stür­zen möch­te, fin­det alle Infor­ma­tio­nen unter dem ange­ge­be­nen Link! Bei­spie­le: Gefan­ge­ne Men­ge pro Jahr an Mee­res­fisch: 80.000.000 Ton­nen oder auch 2.000.000.000.000 Tie­re! Schaut ein­fach die­sen Film in gan­zer Län­ge an und teilt Eure Mei­nung und Ide­en in den Kom­men­ta­ren, wir sind gespannt, vie­len Dank!

Besatz 2013: Aale für die Oste

Der Vrlauf der Oste in die Elbe
Der Ver­lauf der Oste

Die Oste hat im Rah­men der Besatz­maß­nah­men 2013 ordent­lich Nach­wuchs bekom­men: Knapp eine hal­be Ton­ne jun­ge Aale oder auch 93.600 Exem­pla­re wur­den in der Oste besetzt. Die Oste ist ein Neben­fluss der Elbe. Posi­tiv in die­sem Zusam­men­hang:  Die Exper­ten der Sustainab­le Eel Group (SEG) mel­den zuletzt über­durch­schnitt­lich gute Glas­aal­fän­ge an der gesam­ten Atlan­tik­küs­te. Den Anga­ben zufol­ge sei das Auf­kom­men von Glas­aa­len in den letz­ten vier Jah­ren stark ange­stie­gen. Die Fang­men­ge lag im Win­ter 2012/13 um 600 bis 1.000 Pro­zent höher als noch im Jah­re 2007. Lei­der ist es jedoch noch viel zu früh, um von einer nach­hal­ti­gen Erho­lung der Art zu spre­chen. Der Aal gilt als vor dem Aus­ster­ben bedroht. Vie­le Päch­ter und auch die Küs­ten­fi­sche­rei­ver­ord­nung haben das Min­dest­maß für den Aal bereits auf 45cm erhöht, auch eine der Maß­nah­men, damit sich der Aal­be­stand erho­len kann.

200 Jahre alter Fisch gefangen

Hen­ry Lieb­mann war zum Angeln unter­wegs in Alas­ka. Und bei einem Aus­flug hat­te er dann einen ganz beson­de­ren Fisch am Haken: Einen 200 Jah­re alten “Rock­fish”. Die­ser bar­sch­ar­ti­ge Fisch von über einem Meter und über 18 Kilo­gramm stellt einen neu­en Rekord der Sport­an­ge­lei dar! Bis­her war der größ­te je gefan­ge­ne und regis­trier­te Fisch ein Exem­plar von 75cm, dass es vom Alter her “nur” auf 175 Jah­re brach­te, so schät­zen Exper­ten. “Ich wuss­te, dass er unge­wöhn­lich groß ist, aber ich habe nicht gewusst, dass es sich um einen Rekord han­delt, bis wir auf dem Weg nach Hau­se in einem Alas­ka-Rei­se­füh­rer blät­ter­ten, der im Boot lag”, zitiert die US-Nach­rich­ten­sei­te nydailynews.com den Ang­ler. Was bei vie­len Ang­ler und Fischern nicht gut ankommt ist jedoch, dass die­ser Fisch nun die Wohn­zim­mer­wand des Fän­gers als Prä­pa­rat zie­ren wird. War­um ein der­art alter Fisch getö­tet wer­den muss­te, erklärt sich nicht wirk­lich. Vor allem auch vor dem Hin­ter­grund, dass Catch & Rela­se in Alas­ka gän­gig und legal ist. Scha­de für den Fisch.

Zitat der Woche: „Die Auf­fas­sung, dass ein Karp­fen von 20 Pfund 10 Gramm ein gro­ßer Tri­umph sei, man sich aber über ein Karp­fen von 19 Pfund 490 Gramm eigent­lich schä­men müs­se, ist hand­fes­ter Unsinn. Wir sind an einem Punkt ange­kom­men, an dem Ang­ler ihr Glück davon abhän­gig machen, ob ein Fisch vor dem Kescher zehn oder zwan­zig Gramm Schei­ße ver­liert.“ (Richard Wal­ker) — Mehr davon gibt es hier: Zita­te und Sprü­che für Ang­ler

Video der Woche:

flySOLO #4 — Dry & Dropper Paradise (Argentine Patagonia)

Ein Neu­erschei­nung von fly­SO­LO. An einem wun­der­schö­nen Som­mer­mor­gen am Mal­leo Fluss in Pata­go­ni­en in Argen­ti­ni­en. Gean­gelt wird mit leich­tem Geschirr mit Flie­gen und Pop­pern. Viel Spaß bei vie­len Fischen und viel Action!

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Redaktion

Unter dem Namen Redaktion haben wir vornehmlich ältere Artikel abgelegt, bei denen eine Zuordnung des Autors schwierig ist oder es einmalige Beiträge waren.

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